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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Hirtenleben zwischen Idylle und Wirklichkeit

Die Geschichte der Gemeindehirten

Bibliografische Angaben

Autor:in Maul Heinrich
VerlagHess, Bad Schussenried
Jahr2013
Seiten224
ISBN9783873364448 / 9783873364448
Suchbegriffe Hirten Schäfer

Inhalt

Mit diesem Buch ist dem Hirtenleben ein eigenes Denkmal gesetzt. Zur Zeit des bäuerlichen Wirtschaftssystems vergangener Zeiten mit Dreifelderwirtschaft, Flurzwang und Allmende war der Hirte nicht wegzudenken. Er wusste Bescheid über Natur- und Landnutzung, Witterung und Heilkunde. Der Hüteberuf war kein gemütlicher Zeitvertreib, sondern eine anstrengende Arbeit bei bescheidener Entlohnung und schlechtem Ansehen. Die spannend und detailreich aufgearbeiteten Themen sind Hirten- und Weidewesen, die Hirtenbruderschaft sowie in Erzählungen das Leben und die Arbeitswelt eines Hirten. Der Autor hat in seiner Heimatgemeinde Ebenhofen im Landkreis Ostallgäu reichlich Material gesammelt, das im Hirtenmuseum Baschtlehaus ausgestellt ist.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

  • Grußwort Bürgermeister Wolfgang Eurisch Geleitwort Prof. Hans Frei

Teil I

  • Die Geschichte der Gemeindehirten Rechte, Pflichten und Bruderschaft

Einführung

  • Die Hut
  • Rechte und Pflichten Weidewesen — Rechtler

Das Hirtenwesen

  • Die soziale Stellung der Hirten in der Gesellschaft Bauer und Hirte
  • Stand des Hirten in der Gesellschaft
  • Der Alltag der Hirten
  • Eid und Gelübde
  • Die Ausstattung der Hirten
  • Die Entlohnung der Hirten
  • Die Hirten als Heilkundige
  • Das Hirtenhaus
  • Bekannte Hirten in unserer Gemeinde
  • Die Hirten in der Sage Die Hirtenordnung

Das Weidewesen

  • Gemeinschaftsweide — die Allmende
  • Bericht über die Futterversorgung Ende des 18. Jahrhunderts
  • Der Hutzwang
  • Das Ende der Gemeindehirten
  • Aufteilung von Mäder
  • Hirtenlohnregister von 1790/91 der Gemeinde Burggen
  • Preise Lebensmittel um 1750
  • Gemeindebrief Bertoldshofen 1592
  • Weide- und Triebsbrief Sulzschneid 1670
  • Vergleichsbrief Biessenhofen 1721
  • Vergleichungsbrief zw. d. Gde. Sulzschneid und d. Gde. Heggen

Die Hirtenbruderschaft

  • Die Hirtenbruderschaft von Ebenhofen Die Satzung der Hirten: „Lads Schuldigkeit“
  • Die Hirtenlade
  • Die Zeichen der Hirtenbruderschaft Ebenhofen

Teil II

  • Ein Hirtenleben in Alltag und Arbeitswelt

Der Hirte Josef Schneider

  • Jugendzeit Anstellung Der erste Austrieb Dienst und Arbeit Kleidung
  • Arbeiten über den Winter
  • Schloss Ottilienberg
  • Die Hirten von Ebenhofen
  • Bauer und Hirte
  • Dienst beim Sägewerk Krümper
  • Gefahrenvoller Weidegang
  • Weidegang mit Stier und Kalb
  • Schweinehirte Franz aus Hörmannshofen
  • Marie Zettel, eine verwitwete Söldnerin
  • Der Hirte als Heilkundiger
  • Wetter und Witterung
  • Weide auf den Wiesen
  • Wächter der Sitten
  • Der Hirte zu Leinau
  • Freundschaften und Heirat
  • Unsere Hochzeit
  • Dienst bei der Alten Post in Biessenhofen
  • Die ersten Kartoffeln
  • Unser Kuh
  • Das Wasserschloss und das Leben der Schlossherrn
  • Glauben und Frömmigkeit Heilige als Beschützer
  • Aberglaube
  • Die Gründung der Bruderschaft
  • Jahrestag der Bruderschaft
  • Unsere Bruderschaftszeichen
  • Unsere Kapelle im Jungholz
  • Entlohnung des Hirten
  • Problemfälle Krankheiten und Sterben
  • Triebwege in Ebenhofen
  • Wilderei
  • Das Hirtenhorn Waschen und reinigen
  • Der Abdecker Schorsch
  • Unser Kind Franziska
  • Unsere erste Öllampe
  • Der Zehntstadel
  • Hirtin Viktoria Zimmermann
  • Die Wertachbrücke
  • Das Backhaus
  • Der Brand beim Färber
  • Vor Gericht
  • Die Schellenschmiede
  • Der Flachsanbau
  • Das Hirtenleben im Rückblick
  • Das Hirten- und Heimatmuseum Ebenhofen

Quellen und Literatur

Bildnachweis

Begriffserläuterungen

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