Die Urahnen der Wittelsbacher - Wolf Elli
 

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Die Urahnen der Wittelsbacher

Die verwandtschaftlichen Verbindungen zwischen den Huosi, den Luitpoldingern und den Grafen von Berg-Scheyern

Titel Die Urahnen der Wittelsbacher
Untertitel Die verwandtschaftlichen Verbindungen zwischen den Huosi, den Luitpoldingern und den Grafen von Berg-Scheyern
Autor Wolf Elli 
Verlag Wolf Verlag
Erscheinung Januar 2018
ISBN 3000579818 (978-3000579813)
Suchbegriff Wittelsbacher Huosi Luitpoldinger Scheyern 
Regierungsbezirk Oberbayern

Die Gründe für die Neubearbeitung dieses seit Jahrhunderten ungeklärten und spannenden Themas sind;

  1. Fehldefinitionen von Örtlichkeiten;
  2. Eine irreführende Seitenlinie;
  3. Unberücksichtigte cognatische Verbindungen.

Die neuen Untersuchungen zur bayerischen Geschichte sind geeignet, unser bisher bekanntes Geschichtsbild auf sensationelle Weise zu erweitern und zu ergänzen.

Seit Aventin (1477 -1534) haben verschiedene Historiker immer wieder versucht, den Urahnen der Wittelsbacher auf die Spur zu kommen, was bisher nur teilweise gelang.

Nun hat die fälschliche Zuordnung des Schenkungsgutes Perhtholds von Burgeck. des bisher kaum berücksichtigten aber engen Verwandten Hazigas, der Stammmutter der Wittelsbacher, einen völlig neuen Ansatz ergeben. Bisher wurde nämlich die Lage des geschenkten Besitzes als zu Perg bei Lampertsftofen (Lkr. Neuburg- Schrobenhausen) gedeutet anstatt zu Perg bei Lampertshausen (Lkr. Paffenhofen a.d.Ilm).

Dieser unscheinbare Fehler hatte fatale Folgen: Der gesamte Personenkreis um Perg a.d.llm wurde von der Historie abgeschnitten und ihre verwandtschaftlichen Verbindungen gekappt.

Der Standort der "Civitas Purgeke" und der Kirche von Perg bei Lampertshausen, Lkr. Pfaffenhofen a.d.llm, konnte schlüssig nachgewiesen werden. Die Richtigstellung verleiht dem Ort Perg eine ungeahnte Bedeutung: Perg und Scheyern werden in den älteren Urkunden oft gemeinsam genannt.

 

Die Huosi

Das Stammgebiet der Huosi konnte durch die Bewegungsprofile der Beteiligten am Huosierstreit von 791 im geografischen Umfeld von (Ilm)-Perg, Allershausen und Scheyern nachgewiesen werden.

Veranlasst hatte den Streit der Priester Eio, Sohn des Edlen Poapo und der Liutpurc, Schwester der Tegernseer Gründer Adalperht und Otakar, die ihrerseits Abkömmlinge König Pippin d. M. (nach Bauerreiß) waren.

Die Sippenzugehörigkeit der im Prozessprotokoll aufgeführten Teilnehmer ist in weiten Teilen gut nachvollziehbar.

Liutpurc ist das Bindeglied der Huosi zur karolingischen Verwandtschaft.

 

Die ältesten Luitpoldinger

Eio gründete 804 das Kloster Ilmmünster.

Sein Vetter, Bischof Am, war der Schwager Perhthilds, die Besitz zu Perg geschenkt hatte; ihre Bürgen waren Luitpold und Heriolt.

Luitpold und Heriolt waren auch Miterben Piligrims von Allershausen an der dortigen Kirche.

Piligrims Neffe und Testamentsvollstrecker, Ratolt, war der Vater Graf Sigharts von Ebersberg und der Großvater Markgraf Luitpolds, der Zentralfigur der Luitpoldinger

Piligrim ist das Bindeglied zwischen den Huosiern und den Luitpoldingern.

Nach Piligrim teilte sich die Ahnenreihe in die Linie der Ebersberger und die der Paponen (Poapo, Papo, Babo).

Durch die Interpretationen Stalins wurden die Grafen von Berg ausschließlich nach Berg bei Ehingen a.d.Donau verlegt; Indizien für eine Orientierung nach Berg bei Lampertshausen (Lkr. Pfaffenhofen/Ilm) blieben unberücksichtigt.

Markgraf Luitpolds Sohn, Herzog Arnulf ’der Böse1, war Eigner der Burg Scheyern.

 

Die Grafen von Perg / Scheyern

Kurz nach der Jahrtausendwende heiratete Dietpold von Perg Gisela von Andechs. Sie erscheint auf der Gründerliste von Dießen inmitten des Hochadels von halb Europa. Vier ihrer Söhne hatten Bischofssitze inne. Durch ihre Tante, die erste Gattin Leopolds III., waren sie (Stief-)Vettern Kaiser Friedrich Barbarossas.

Der Historiker Chr. Fr. von Stälin definierte die Herkunft der Grafen von Perg in seinem Werk "Württembergische Geschichte" als Berg bei Ehingen a.d. Donau. Er stützte seine These auf die Seitenlinie Heinrich I. von Berg. Die massiven Zeugenreihen in Begleitung der "Perger" weisen jedoch trotz ihrer Vielfalt keinerlei Beziehungen zu Württemberg auf.



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