Die Nibelungensäle
in der Residenz München
Bibliografische Angaben
| Autor:in | Quaeitzsch Christian, Wolf Stephan |
|---|---|
| Verlag | Bayerische Schlösserverwaltung |
| Jahr | 2018 |
| Seiten | 140 |
| ISBN | 3941637541 / 9783941637542 |
| Serie | Bildheft |
| Suchbegriffe | Residenz Königsbau Nibelungensäle |
Inhalt
Die Nibelungensäle der Münchner Residenz stellen das wohl eindrucksvollste bis heute erhaltene Ensemble nazarenischer Wandmalerei dar. 1828 erteilte König Ludwig I. Julius Schnorr von Carolsfeld den Auftrag zu dem berühmten Bildzyklus über das mittelalterliche Nibelungenlied, der erst 1867 vollendet wurde. Schnorrs Wandbilder lassen zahlreiche politische und künstlerische Fragestellungen des 19. Jahrhunderts sichtbar werden. Die Ergebnisse der jüngsten Restaurierung fügen dem spannende neue Erkenntnisse hinzu.
Inhaltsverzeichnis
Christian Quaeitzsch
- »Die Arbeit kann mich an die zwölf Jahre beschäftigen ...«
- Löbliche Helden: Ein Epos des Mittelalters in der Residenz
- Die »deutsche Ilias«? Nibelungen als patriotische Projektion
- Romantische Idealisten: Die Nazarener entdecken das Nibelungenlied
- Von Rom nach München
- Bilder mit Botschaft: Wandmalereien in der Münchner Residenz
- »Von grözer arebeit«: Die Ausmalung der Nibelungensäle
- Die Nibelungensäle als gemaltes Gedicht und gebautes Epos
- Unendliche Geschichte: Das Fortleben des Nibelungenthemas
Stephan Wolf
- Die Konservierung und Restaurierung der Nibelungensäle
- Fresko oder Secco? Die Werktechnik der Wandgemälde
- Echt oder künstlich: Stuck und Stuckmarmor in den Nibelungensälen
- Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg
- Die Restaurierung zu Beginn des 21. Jahrhunderts
- Vorbeugende Maßnahmen zum Erhalt der Nibelungensäle
Literatur
Verteilung der Bildfelder in den Sälen - Schema
Abbildungsnachweis
mpressum