Zum Inhalt springen
Menü

Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Wer hat Angst vor Rot, Blau, Gelb?

Die moderne Kunst erklärt von Susanna Partsch

Bibliografische Angaben

Autor:in Partsch Susanna
VerlagC.H. Beck
Jahr2013
Seiten206
ISBN3406623719 / 9783406623714

Inhalt

Viele halten die moderne Kunst für unverständlich. Viele denken, das könnten sie auch. Manche werden sogar wütend und attackieren die Kunstwerke. Susanna Partsch nimmt Jugendliche und Erwachsene mit auf eine Reise durch die Welt der modernen Kunst, bei der sich rasch zeigt: Auch auf einer einfachen Farbfläche ist unendlich viel zu entdecken, und bei einem modernen Bild muss man so wenig Berührungsängste haben wie bei einem Werk der alten Meister.

Susanna Partsch erklärt Schritt für Schritt und in verständlicher Sprache, warum das erste abstrakte Bild entstand, was ein Ready made ist, warum die Farbkleckse von Jackson Pollock Kunst sind und wie der Zufall in Gerhard Richters Bilder kam. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichten der Künstler und warum ihre Werke auf welchem Flecken der Erde entstanden. Die Reise beginnt im Jahr 1873 in Le Havre, wo Monet das Bild malte, das dem Impressionismus seinen Namen gab. Sie führt nach Paris und Murnau, Moskau und New York, nach Guernica und Ost-Berlin, aber auch in so ferne Gegenden wie Tahiti und Tunis und in das Peking des 21. Jahrhunderts. Denn nie war die Kunst so international wie seit den Anfängen der Moderne. Und längst schon hat sie die Grenzen der westlichen Welt hinter sich gelassen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

  • West-Berlin, 1982: Barnett Newman, Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau IV 

Anfänge

  • Le Havre, 1873: Claude Monet, Impression - Sonnenaufgang
  • Honfleur, 1886: Georges Seurat, Hafeneinfahrt von Honfleur 
  • L’Estaque, 1885: Paul Cezanne, Der Golf von Marseille, von L’Estaque aus gesehen
  • Auvers-sur-Oise, 1890: Vincent van Gogh, Weizenfeld mit Krähen 
  • Tahiti, 1891-1893: Paul Gauguin, Mahana no atua (Tag der Göttin) 

Zersplitterte Formen und reine Farben

  • Paris, 1906/07: Pablo Picasso, Les Demoiselles d’Avignon und Henri Matisse, Le Bonheur de vivre
  • Paris, 1910: Georges Braque, Frau mit Mandoline
  • Mailand, 1909-1913: Giacomo Balia, Plastizität von Lichtern und Geschwindigkeit
  • Murnau, 1908/09: Münter, Jawlensky, Kandinsky, Werefkin 

Bilder ohne Gegenstand

  • München, 1913: Wassily Kandinsky, ohne Titel 
  • Paris, 1913: Robert Delaunay, Kreisfarben. Sonne Nr.i und Sonia Delaunay, Bai Bullier
  • Moskau, 1913-1915: Kasimir Malewitsch, Das schwarze Quadrat
  • Amsterdam, 1917: Piet Mondrian, Komposition mit Rot, Gelb und Blau

Pazifismus, Protest und Poesie

  • Zürich, 1916: Hugo Ball, Karawane
  • Berlin, 1919: Hannah Hoch, Schnitt mit dem Küchenmesser Dada
  • Hannover, 1920: Kurt Schwitters, MERZbild 29 A. Bild mit Drehrad
  • New York, 1917: Marcel Duchamp, Fontaine
  • New York, 1920: Man Ray, Obstruction / Behinderung des Luftstroms / Verstopfung
  • Zürich, 1916/17: Jean (Hans) Arp, Collage mit Vierecken, nach den Gesetzen des Zufalls geordnet 
  • Mont-roigdel Camp/Paris, 1924/25: Joan Miro, Karneval des Harlekins
  • Springs/Long Island, 1950: Jackson Pollock, One: Number 31

Von der Liste gestrichen

  • Berlin, 1926: George Grosz, Die Stützen der Gesellschaft 
  • Düsseldorf/Bern/Galizien,1933 (und Tunis, 1914): Paul Klee, Von der Liste gestrichen
  • Bern, 1937: Paul Klee, Revolution des Viaductes
  • Paris/Guernica, 1937: Pablo Picasso, Guernica
  • Braunschweig, 1936/München, 1937: Walther Hoeck, Ehrenmal
  • Süd-Frankreich/New York, 1940/41: Max Ernst, Europa nach dem Regen II 

Der Kalte Krieg

  • New York, 1955 : Mark Rothko, Ohne Titel (Gelb, Blau auf Orange)
  • Paris, 1946/47: WOLS, Zerplatzen
  • Hagen,1958: Emil Schumacher, Kadmium
  • Zumikon,1970: Max Bill, system mit fünf vierfarbigen Zentren
  • Ost-Berlin, 1954: Heinrich Ehmsen, Störungsrechnung 

Gegen die abstrakte Kunst

  • London, 1955-1957: Peter Blake, Auf dem Balkon
  • New York, 1962-1964: Andy Warhol, Elvis I and II
  • Paris, 1962: Niki de Saint PhaIle, Der Tod des Patriarchen
  • Köln, 1961: Wolf Vostell, Coca-Cola 

Kunst ist Leben - Leben ist Kunst

  • Düsseldorf, 1964: Joseph Beuys, Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet 
  • New York/Hamburg-Harburg, 1972/73: Hanne Darboven, 7 Tafeln, II 
  • Abano Terme/Hannover, 1978: Timm Ulrichs, Skylla und Charybdis
  • Köln, 1969: Sigmar Polke, Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz ausmalen! 
  • Dresden, 1971: A. R. Penck, Standart 
  • Düsseldorf, 1974: Gerhard Richter,4096 Farben 

Inszenieren, Sammeln und Bewahren

  • New York, 1979: Cindy Sherman, Untitled # 54
  • Vancouver,1984: Jeff Wall, Milk 
  • Paris/München,i997: Christian Boltanski, Verloren in München
  • Amsterdam/Berlin, 2005-2007: Mathilde ter Heijne, Woman to Go
  • München/Hannover, 2010: Katharina Gaenssler, Abwicklung der Rekonstruktion des MERZbaus... 

Am laufenden Band

  • Zürich, 1986/87: Fischli/Weiss, Der Lauf der Dinge
  • Zürich, 1997: Pipilotti Rist, Ever Is Over All
  • München, 2007: M+M, kurz vor fünf/L 

Über den Tellerrand hinaus: Die Globalisierung der Kunst

  • London, 1997: Chris Ofili, Blossom
  • Brazzaville (Republik Kongo), 2006/07: Bill Kouelany.o.T.
  • Beijing, 2006: Xie Nanxing, Untitled N0.1 
  • Porto Novo (Benin), 2007: Romuald Hazoume, I Have a Dream (Dream) 

Anhang

Zitatnachweise

Literatur 

Bildnachweis 

Personenregister

Über die Autorin 

Zurück zur Übersicht