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Fürstliche Gartenparadiese in Bayern

Titel Fürstliche Gartenparadiese in Bayern
Autor Bayerisches Staatsministerium der Finanzen 
Verlag Bayerisches Staatsministerium der Finanzen
Erscheinung 2013
Seiten 140
ISBN 0010000017
Kategorie Bayern 
Serie Sonderedition des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen
Suchbegriff Garten Park 

Der Erfolg des Freistaats Bayern ruht im Wesentlichen auf zwei Säulen - der Fähigkeit zur Innovation und dem Festhalten an traditionellen Werten. Zu den traditionellen Werten, die es zu bewahren gilt, gehören neben einem lebendigen Brauchtum auch die Denkmäler des Freistaats. Ein traditionsbewusster Kulturstaat wie Bayern ist sich seiner Verantwortung für die Denkmalpflege sehr bewusst. Die Jahresedition des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen widmet sich deshalb in diesem Jahr den historischen Gärten in Bayern.
Diese ehemals herrschaftlichen Gartenanlagen sind heute lebendige Zeugnisse der vielschichtigen und langen bayerischen Geschichte. In den jeweiligen Regionen stellen sie nicht nur beliebte Erholungsorte für
die örtliche Bevölkerung dar, sie schaffen auch ein hohes Maß an Iden-
tität und tragen so zur Unverwechselbarkeit und Einmaligkeit Bayerns bei. Und nicht zuletzt ziehen die berühmten Hof- und Schlossgärten in Franken und Altbayern Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Allgemein bekannt sind die Gartenanlagen in Ansbach, Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Dachau, Herrenchiemsee, Linderhof, München, Schleißheim und Würzburg. Aber auch die kleineren Gärten der ehemaligen Nebenresidenzen, die Burggärten sowie die Villengärten haben Interessantes zu bieten. Denkmalpflege im Allgemeinen und Gartendenkmalpflege im Besonderen sind weder antiquiert noch überflüssig, sie sind eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg und die Attraktivität des Kulturstaats Bayern. Deshalb investiert der Freistaat jährlich rund 14 Millionen Euro, also etwas mehr als einen Euro pro Einwohner, in die Erhaltung, Erforschung und Sanierung seiner bedeutenden Gartenkunstwerke.

Für die historischen Gärten, die in dieser Broschüre vorgestellt werden, ist die Bayerische Schlösserverwaltung verantwortlich. Diese Sonderbehörde im Zuständigkeitsbereich des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen ist mit ihrer ressortübergreifenden Struktur, ihrer wissenschaftlichen Fachkompetenz und ihren effizienten regionalen Pflegebetrieben ein absolutes Erfolgsmodell und Garant für die Erhaltung der staatlichen Gartendenkmäler auf höchstem Niveau.
Auch im Jahr 2013 wird es wieder Neues in den Gärten der Bayerischen Schlösserverwaltung geben. Zwei besondere Empfehlungen für alle Garteninteressierte: Besuchen Sie die Willibaldsburg in Eichstätt. Dort wird die Schlösserverwaltung ab Mai mit einer kleinen Ausstellung und einem besonderen Rahmenprogramm an das vor 400 Jahren (1613) erstmals erschienene botanische Kupferstichwerk „Hortus Eystettensis" (S. 89) erinnern. Und ein ausgesprochenes Highlight: Auf der Nürnberger Kaiserburg wird im Mai 2013 der neue „Maria Sibylla Merian Garten" eröffnet (S. 71). Der dekorative, blütenreiche Garten steht dann allen Brautpaaren, die sich auf der Nürnberger Burg das Jawort geben möchten, exklusiv zur Nutzung zur Verfügung.
Ich wünsche Ihnen nun eine genussreiche Lektüre der neuen Jahresedition des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen. Sie werden sehen, in den vorgestellten historischen Gärten Bayerns - für deren Besuch Sie übrigens nach wie vor keinen Eintritt zahlen müssen - gibt es eine Menge Interessantes zu entdecken. Lassen Sie sich also entführen in die fürstlichen Gartenparadiese Bayerns!

Dr. Markus Söder, MdL
Bayerischer Staatsminister der Finanzen

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