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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Der Dom zu Bamberg

Bibliografische Angaben

Autor:in Neundorfer Bruno
VerlagSchnell und Steiner
Jahr1981
ISBN00661 / 0

Inhalt

Die Bamberger Domburg ist noch heute eine der großen deutschen Stadtburgen. Man kann sie in einer Länge von etwa 1,2 km umgehen. Die Wurzel dieser großen Anlage, sie mißt in der Längsachse etwa 500 m und in der Breite etwa 250 m, war eine frühmittelalterliche Burg, Sitz und Verwaltungszentrum der Grafen des ostfränkischen Radenzgaues, der Grafen von Babenberg. Nach ihrem Aussterben (906) fiel ihr Besitz an das Reich; durch Kaiser Otto II. kamer973an

die Herzöge von Baiern. König Heinrich II., ein Sohn des bairischen Herzogs Heinrich des Zänkers, gründete 1007 das Bistum Bamberg.

 

Die Wahl Bambergs für das neue Bistum wurde letztlich dadurch bestimmt, daß das Herrscherpaar Heinrich und Kunigunde hier großen persönlichen Besitz in diese Neugründung einbringen konnte, eben die ehemalige Burg der Babenberger und die gesamte Schenkung von 973. Die Wahl für den Baugrund des Domes war vorgegeben durch die Lage der Kapelle der Burg und des zugehörigen Friedhofes. Durch jüngste Ausgrabungen ist zweifelsfrei gesichert, daß Heinrich seinen Dom über dieser geweihten Erde errichtet hat.

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