Gemeinsam gegen Hitler, Quisling und Terboven
Norweger und Deutsche im Widerstand 1940–1945
Leitfaden:
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Nur in einem der von Deutschland im Zweiten Weltkrieg besetzten Länder, in Norwegen, gab es bis zum Kriegsende eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Oppositionellen. Dass Norweger und Deutsche sich konspirativ zusammenfanden, um das NS-Regime gemeinsam zu bekämpfen, ist bisher nicht umfassend erforscht worden. Peter von Rüden beschreibt das Handeln und die Freundschaft von Gegnern des Nationalsozialismus aus beiden Ländern, das Leiden der Norweger unter Mord, Terror und Willkür und die Gegenwehr einer demokratischen Gesellschaft.
- Einführung: Über das Erkenntnisinteresse
- Widerstand in Deutschland: Quellenlage und Rahmenbedingungen
- Der „Kreisauer Kreis“ und sein Netzwerk
- Helmuth James Grafvon Moltke
- Theodor Steltzer
- Verbindungen im Widerstand: Ein Netzwerk entsteht
- Der Freundeskreis im Auswärtigen Amt
- Der Sperr-Kreis
- Die Goerdeler-Gruppe
- Verbindungen zu Gegnern des NS-Staates in der katholischen und evangelischen Kirche
- Die weiße Rose und ihre Verbindungen zu anderen Widerstandsgruppen
- Falk Harnack, die „Rote Kapelle“ und die „Weiße Rose“
- Ein Roman und sein Autor: Michael Brink und seine Verbindungen zum Widerstand
- Nach der Niederlage in Stalingrad: Chancen für einen Umsturz durch Militärputsch oder Attentat?
- Norwegen: Von der Union mit Schweden bis zur deutschen Besatzung.
- Norwegen und seine demokratischen Traditionen
- Die Arbeiterpartei (DNA) wird stärkste politische Kraft
- Der deutsche Angriff aufNorwegen
- Quisling putscht gegen die Verfassung
- Der Bischof von Oslo: Eivind Berggrav
- Berggravs Arbeit für den Frieden
- Das Scheitern des Administrationsrats
- Der Soziologe Arvid Brodersen
- Der Kontakt zu Theodor Steltzer
- Der Widerstand formiert sich
- Terboven und Quisling regieren das Land
- Berggrav trifft Himmler und Terboven
- Berggrav über den Staat und den Gehorsam gegenüber der Obrigkeit: Wenn der Kutscher trunken ist.
- Die Organisation und Struktur des Widerstands
- Der kommunistische Widerstand
- Innenfront und Außenfront
- Nachrichten für den Untergrund: Die BBC und die Untergrundzeitungen
- Die Reden des Königs
- Das Radioverbot und die Radiozeitungen
- Händslag und das schwedisch-norwegische Pressebüro
- Theodor Steltzer als Kurier zwischen Stockholm und Oslo
- Die Organisation Norwegens nach deutschem Vorbild und als Teil des zukünftigen „Großgermanischen Reichs“
- Der Versuch der Gleichschaltung provoziert die Gegenwehr
- Der Kampf um die Universität Oslo
- Der geheimnisvolle Herr Dr. Weissauer
- Die Kirche geht in den Untergrund
- Oslo: Treffpunkt der Verschwörer: Die vier Reisen Moltkes.
- Die erste Reise nach Oslo und Stockholm
- Der Smedbräten-Kreis
- Berggravs Kontakte trotz Internierung
- Die zweite Reise nach Oslo und Stockholm
- Moltkes Warnung und die Deportation der Juden
- Die dritte Reise im März 1943
- Der Bericht über die Ereignisse an der Münchner Universität
- Die Verbreitung des Moltke-Berichts durch die BBC
- Abwurf des Flugblatts über Deutschland
- Moltke bringt den Bericht nach Stockholm
- Die vierte Reise nach Oslo über Kopenhagen
- Die letzte Etappe der Besatzung beginnt: Brutalität und Unterdrückung nehmen zu
- Die Lager im Norden: Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und politische Häftlinge.
- Putsch gegen Terboven und Quisling?
- Die Operation „Nordlicht“
- 1944: Von Obersturmbannführer an Obersturmbannführer: Versorgungslage und Stimmung miserabel
- 1944-1945: Sabotageaktionen auf Häfen und Eisenbahnlinien.
- Das Attentat vom 20. Juli 1944 und die Folgen
- Die Tage und Stunden in Oslo vor dem Attentat aufHitler
- Steltzers Verhaftung
- Brodersens Flucht nach Schweden
- Der Prozess und die Todesstrafe für Theodor Steltzer
- Frithjof Hammersen: Die neue Verbindung zur Heimatfront
- Die Verbindung Hauge-Hammersen: Ingrid Furuseth als Kontaktperson
- Aus dem Moabiter Tagebuch Theodor Steltzers
- Die Rettung Theodor Steltzers aus der Todeszelle
- Wer war Felix Kersten?
- Die Rettungsaktion beginnt
- Berggravs Flucht
- Endkampf oder Kapitulation? Die dramatische Schlussphase des Krieges im Norden
- Joachim Wolfgang Grafvon Moltke
- Ingrid Furuseth: Die Kontaktfrau zwischen Hjemmefront und dem OKW
- Evakuierung der deutschen Soldaten nach Schweden?
- Hektische Tage vor der Kapitulation: 29. April bis 10. Mai 1945
- Willy Brandt und die letzten Tage der Besetzung Norwegens: Am Rande des Lebens.
- Nachspiele: Die Folgen nach 1945
- Theodor Steltze
- Willy Brandt und Theodor Steltzer: Solidarität im Geiste des Widerstands
- Steltzer und Hermes: Ein Brief an den Bundeskanzle
- Jowo Grafvon Moltke - Nach dem Krieg
- Frauen im Schatten der Männer - Das Beispiel Ingrid Furuseth
- FrithjofHammersen.
- Arvid Brodersens Kontakte nach 1945
- Eivind Berggrav
- Spuren der Vergangenheit: Widerstand, Emigration und Denunziation
- Dank.
- Zeitleiste
- Abkürzungen
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Abbildungsnachweis
- Personenregister