Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
| Titel | Hans Koessler |
| Herausgeber:in | Messmer Franzpeter |
| Verlag-Details | Allitera Verlag |
| Buchart | Taschenbuch |
| Erscheinung | Mai 2026 |
| Seiten | 216 |
| ISBN/B3Kat | 3962335528 (9783962335526) / 0 |
| Verkaufspreis | 24,90 € |
| Serie | Komponisten in Bayern (072) |
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Warum geriet ein Komponist in Vergessenheit, dessen Werke um 1900 von bedeutenden Dirigenten, Chören und Ensembles aufgeführt wurden – und dessen Schüler Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi, Leó Weiner und Emmerich Kálmán heißen?
Hans Koessler, 1853 im oberpfälzischen Waldeck geboren, war weit mehr als ein einflussreicher Lehrer an der Budapester Musikakademie. Der Freund Johannes Brahms’ bewegte sich zwischen Spätromantik und musikalischer Moderne, zwischen bayerischer Herkunft und ungarischem Musikleben, zwischen strengem kompositorischem Handwerk und einer Ausdruckskraft, die bis an die Grenzen der Tonalität reicht. Seine Chöre, Lieder, Orchester- und Kammermusikwerke, seine Klavierstücke und seine Volksoper Der Münzenfranz zeigen eine eigenständige Künstlerpersönlichkeit, deren Wiederentdeckung längst überfällig ist.
Diese Monografie, Band 72 der Reihe Komponistinnen und Komponisten in Bayern, zeichnet Koesslers Lebensweg nach, erschließt seine Wirkung in Ungarn, beleuchtet seine wichtigsten Werkgruppen und fragt nach dem besonderen Ort seiner Musik in der Umbruchszeit um 1900. Mit Selbstbiografie, Bildteil, Werkverzeichnis und Diskografie macht der Band einen weitgehend ungehobenen Schatz neu zugänglich – für Musikerinnen und Musiker, Forschende und alle, die die Musikgeschichte jenseits der bekannten Namen entdecken möchten.