Hier Wittelsbach - hier Pfalz
Die Geschichte der pfälzischen Wittelsbacher von 1214-1803
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Im Jahre 1214, nur vierunddreißig jJahre nach der Belehnung des ersten Wittelsbachers, Otto I., mit dem Herzogtum Bayern, erhielt Ludwig I. der Kelheimer, der älteste Sohn Ottos I., für seine Freue zur staufischen Sache von König Friedrich II. die Pfalzgrafschaft bei Rhein als erbliches Reichslehen für seinen noch unmündigen Sohn. Die bayerischen Wittelsbacher besaßen damit die Pfalz, die sie bis 1918 behalten sollten. Mit dieser Belehnung begannen nicht nur die wechselhaften, über 700 jahre fordauernden Beziehungen des Hauses Wittelsbach zur Pfalz, sie sichere ihnen auch zum erstenmal eine Herrschaft außerhalb Bayerns,ja, diese Herrschaft wurde die einzige dauernde unter den zahlreichen Erwerbugen in den folgenden Jahrhunderten. Was damals niemand ahnen konnte: Dank des Pfälzischen Zweiges blüht und gedeiht das Haus Wittelsbach noch heute, wenn auch nicht mehr in der Pfalz.
- Vorwort
- Erstes Kapitel
Die Anfänge der wittelsbachischen Herrschaft in der Pfalz von 1214 bis 1329
- Zweites Kapitel
Die eigenständige Entwicklung der Pfalz unter den Wittelsbachern von 1329 bis 1410
- Kurwürde und Kurrecht
- Die Kurwürde bleibt am Rhein
- Ein Pfälzer wird deutscher König
- Das pfälzische Dividieren
- Drittes Kapitel
Die Heidelberger Kurlinie von 1410 bis 1559
- Ludwig III. und das Konzil von Konstanz
- Die Glanzzeit der Pfalz
- Philipp und Ludwig V
- Der Landshuter Erbfolgekrieg
- Friedrich II. der Weise und Otto Heinrich
- Viertes Kapitel
Die Pfalz wird lutherisch und öffnet sich dem Calvinismus
- Pfalz-Simmern erbt die Kurwürde
- Der Streit um die rechte Lehre
- Friedrich III. - Freund der Protestanten
- Johann Casimirs Stunde
- Politik gegen die Katholiken
- Friedrich IV. gründet die Stadt Mannheim
- Fünftes Kapitel
Pfalz-Zweibrücken - ein Zwischenspiel von 1410 bis 173
- Zwei feindliche Vettern
- Zwei feindliche Brüder
- Der „scharfsinnige" Georg Johann
- Veldenz und Neuburg
- Die Hauptlinie stirbt aus
- Auf dem schwedischen Thron
- Sechstes Kapitel
Der Dreißigjährige Krieg und die Pfalz von 1618 bis 1648
- Siebtes Kapitel
Der Pfälzische Erbfolgekrieg von 1688 bis 1697
- Die Reunionspolitik Ludwigs XIV
- Ein Heirats- und Erbfall
- Verbrannte Erde
- Liselotte von der Pfalz
- Achtes Kapitel
Die Neuburger regieren die Pfalz von 1685 bis 1742
- Otto Heinrich in Neuburg
- Erbfolgestreit am Niederrhein
- Wolfgang Wilhelms Glaubenswechsel
- Wieder katholisch
- ohann Wilhelm - Politik und Kunst
- Polnische Heiraten
- Streit um die Heilig-Geist-Kirche
- Veränderte Hauspolitik
- Neuntes Kapitel
Pfalz und Bayern in einer Hand
- Der Sulzbacher Karl Theodor
- Tauschpläne
- Delikate Fast-Erbfolge
- Zehntes Kapitel
Die letzte Linie: Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld
- Von Birkenfeld nach Zweibrücken
- Die Erben stehen bereit
- Das Unmögliche wird möglich
- Das Ende
- Literaturverzeichnis (Auswahl)
- Anhang: Personenregister, 10 Geneologische Tafeln