Herzog Theodos Taufe in Altötting im Jahr 696
Wie die Bajuwaren katholisch wurden. Eine kleine Geschichte der Christianisierung
Bibliografische Angaben
| Autor:in | Buchmüller Wolfgang |
|---|---|
| Verlag | EOS |
| Jahr | 2019 |
| Seiten | 176 |
| ISBN | 3830679718 / 9783830679714 |
| Suchbegriffe | Taufe Lex Baiwariorum Arianer Kirchenspaltung. Langobarden Synode von Pavia |
| Personen | Herzog Theodo |
Inhalt
Die Altöttinger Taufe des bajuwarischen Stammesherzogs Theodo im Jahr 696 gehört zu den Gründungsmythen des katholischen Bayerns. Die kunstvoll inszenierten Anlage Altöttings vermittelt die Vorstellung, dass hier der historische Ursprung und das geographische Zentrum der bayerischen Frömmigkeit zu finden ist. Doch diese Taufe durch den Salzburger Bischof Rupert gibt zugleich Rätsel auf, da zu diesem Zeitpunkt Bayern bereits überwiegend christianisiert war. Die vorliegende Studie deutet die Taufe als Hinweis auf die Konkurrenz dreier Kirchen im süddeutschen Stammesherzogtum und als Zeugnis für die folgenreiche Entscheidung des Herzogs für die Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche.
Inhaltsverzeichnis
- Geleitwort
von Peter Leander Hofrichter - Hinführung
- Die Geschichtslegende von der Heidentaufe Herzog Theodos
- Die Taufe Theodos nach den Gesta Sancti Hruodberti.
- Eine Taufe von Erwachsenen beim Übertritt in eine andere Kirche?
- Arianische Goten in Bayern?
- Die Lex Baiwariorum
- Die Arianer
- Bekehrungsversuche
- Kirchenspaltung über der Frage der „Drei Kapitel“
- Die Langobardische Kirche von Aquileia in Bayern
- Vorboten einer Annäherung an die römischkatholische Kirche
- Eine glückliche Verständigung bei der Synode von Pavia
- Was geschah wirklich bei der Taufe Herzog Theodos?
- Der Aufbau diözesaner Kirchenstrukturen durch Gregor II.
- Fazit
- Bibliographie
- Primärliteratur
- Sekundärliteratur
- Namensregister