Auerbach
Eine jüdisch-deutsche Tragödie oder Wie der Antisemitismus den Krieg überlebte
Bibliografische Angaben
| Autor:in | Klare Hans-Hermann |
|---|---|
| Verlag | aufbau |
| Jahr | 2022 |
| Seiten | 475 |
| ISBN | 3351038968 / 9783351038960 |
| Suchbegriffe | Auschwitz Buchenwald |
| Personen | Auerbach Philipp |
Inhalt
Im April 1952 begann vor dem Landgericht München ein Sensationsprozess. Angeklagt war der prominenteste Jude in Deutschland nach dem Krieg: Philipp Auerbach. Er hatte Auschwitz überlebt und stritt wie kein anderer für die Überlebenden des Holocaust. Seine Richter, ehemalige Nazis, verurteilten ihn wegen geringer Vergehen. Auerbach nahm sich noch am selben Tag das Leben.
Sein Schicksal steht symbolhaft dafür, dass es die »Stunde Null« nach dem Krieg so nicht gegeben hat. Dass alte Eliten zu neuen wurden und der Antisemitismus fortlebte. Hans-Hermann Klares fulminante Biographie taucht die Nachkriegszeit in neues Licht. Sie lässt eine Welt wieder auferstehen, in der Hundertausende Displaced Persons in Deutschland für ein Leben in Würde kämpfen mussten.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1
München, 14.August 1952 - Kapitel 2
München, September 1946 - Kapitel 3
Hamburg, Dezember 1906 - Kapitel 4
Antwerpen, September 1934 - Kapitel 5
Le Cyprien, Mai 1940 - Kapitel 6
Berlin, Dezember 1942 - Kapitel 7
Auschwitz, Juni 1944 - Kapitel 8
Buchenwald, Februar 1945 - Kapitel 9
Düsseldorf, August 1945 - Kapitel 10
München, September 1946 - Kapitel 11
New York, Mai 1945 - Kapitel 12
Dachau, April 1947 - Kapitel 13
München, Januar 1951 - Kapitel 14
München, 14. April 1952 - Kapitel 15
München, 14. August 1952 - Kapitel 16
München, 18. August 1952
- Nachwort von Michael Brenner
- Dank
- ANHANG
Anmerkungen
Quellen und Archive
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis