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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Geboren im KZ

Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I

Bibliografische Angaben

Autor:in Gruberová Eva, Zeller Helmut
VerlagC.H. Beck
Jahr2024
Seiten215
ISBN3406824331 / 9783406824333
Suchbegriffe KZ Juden Kaufering I Todesmarsch

Inhalt

Als am 29. April 1945 die Amerikaner das Lager Dachau befreien, stoßen sie zu ihrer größten Überraschung auf sieben Frauen mit Babys. Ein Wunder wird bestaunt inmitten der Zerstörung. Das Buch von Eva Gruberová und Helmut Zeller erzählt die unglaubliche Geschichte von Eva und Miriam, zwei dieser sieben jüdischen Mütter, die verschiedene KZs durch viele glückliche Zufälle überstehen konnten und heute in Kanada und der Slowakei leben.

Das Buch beginnt mit den frühen 40er Jahren, als die beiden jungen Frauen in Ungarn hoffnungsvoll ihr Leben planen und sich verlieben. Beide werden in den ersten Wochen ihrer Schwangerschaft nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ohne voneinander zu wissen, durchlaufen Eva und Miriam noch zwei weitere KZs, bis ihre Schwangerschaft Ende November 1944 von der SS entdeckt wird. Sie werden in das Dachauer Außenlager Kaufering I gebracht, wo sie sich kennenlernen. Die Nachricht über die Geburt der Kinder im Winter 44/45 sorgt im Lager, in dem täglich Menschen an Hunger, Kälte und Folter sterben, für starke emotionelle Reaktionen. Niemand weiß, warum die SS die Frauen und Babys nicht töten lässt. Während der Evakuierung des Lagers überstehen die Frauen mit ihren Babys auf dem Arm einen Luftangriff der Alliierten und werden schließlich in Dachau befreit. Eva erfährt, dass ihr Mann Géza nicht überlebt hat. Miriam hat mehr Glück, sie wandert mit ihrem Mann und dem Baby nach Kanada aus. Aber alle sieben Mütter finden sich nach dem Krieg wieder.

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Eva, Dunajská Streda 1942
    «Mein Bruder hat sie sehr geliebt»
  • Miriam, Komárno 1944
  • Auschwitz-Birkenau, Juni 1944
  • KZ Piaszów, Juli 1944
  • Rückkehr nach Auschwitz-Birkenau, August 1944
    «Die Juden haben immer Hoffnung»
    «Ich hätte lieber sterben sollen»
  • Augsburg, September 1944
  • Kaufering I, Dezember 1944
    «Sie haben uns dort die Seele gestohlen»
    «Mein Vater war ein guter Mensch»
  • Todesmarsch und Befreiung, April 1945
    «Er hat alles verloren und blieb dennoch menschenfreundlich»
  • Schwierige Rückkehr, Juni 1945
  • Nachwort von Max Mannheimer
  • Danksagung
  • Quellen und weiterführende Literatur
  • Abbildungsnachweis
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