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Edward Snowden übergab eine Sammlung geheimer Dokumente der National Security Agency (NSA) an Journalisten, darunter Glenn Greenwald und Laura Poitras. Die Berichte deckten umfassende Überwachungsprogramme wie PRISM auf, mit denen die NSA weltweit Kommunikation auswertete, oft ohne Zustimmung der Betroffenen. Diese Enthüllungen lösten eine globale Debatte über Privatsphäre, staatliche Überwachung und Menschenrechte aus. Snowden riskierte seine Freiheit, um die Öffentlichkeit über die weitreichenden Eingriffe in persönliche Freiheiten zu informieren.
Im Juni 2013 deckte Edward Snowden, ein ehemaliger NSA-Mitarbeiter, geheime Überwachungsprogramme der US-Regierung auf. Die NSA sammelte massenhaft Telefon- und Internetdaten weltweit, auch von Verbündeten wie Deutschland. Selbst Angela Merkels Handy wurde abgehört. Die Enthüllungen lösten globale Empörung aus und entfachten eine Debatte über Datenschutz und Massenüberwachung. Snowden floh zunächst nach Hongkong und erhielt später Asyl in Russland. Der Skandal veränderte die Wahrnehmung staatlicher Überwachung dauerhaft.