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Nach dem Zweiten Weltkrieg stärkte die Sowjetunion ihren Einfluss in Osteuropa. In der Tschechoslowakei kam es zu einem kommunistischen Umsturz, als unter sowjetischem Druck eine neue, mosklandtreue Regierung gebildet wurde. Der sogenannte „Prager Februar“ gilt als ein Wendepunkt in der Nachkriegspolitik, da er den Übergang zu einer Einparteienherrschaft markierte. Der Westen reagierte alarmiert – dieses Ereignis trug maßgeblich zur Entstehung des Kalten Krieges bei, der durch das wachsende Misstrauen zwischen Ost und West geprägt war.