Gräber in München
 

Münchner Gräber

Dr. phil. h.c. Hermann Anschütz-Kaempfe

geboren 06.10.1872 (Zweibrücken)
gestorben 10.1931 (München)
Beruf Mediziner
Friedhof Waldfriedhof - Alter Teil
Straßenbenennung Anschütz-Kaempfe-Straße *1957 [13. Bogenhausen - Englschalking]
Lage 178-W-23
Wikipedia Hermann_Ansch%C3%BCtz-Kaempfe
Hermann Anschütz-Kaempfe wurde 59 Jahre alt.
Nach Hermann Anschütz-Kaempfe wurde die Straße Anschütz-Kaempfe-Straße benannt.

Hermann (Franz Joseph Hubertus Maria) Anschütz-Kaempfe (* 3. Oktober 1872 in Zweibrücken; † 6. Mai 1931 in München) war ein deutscher Wissenschaftler und Erfinder des Kreiselkompasses.

Den nach ihm benannten „Anschütz-Zweikreisel-Kugelkompass“ entwickelte Anschütz-Kaempfe 1927. Dieser Kompass diente als Grundlage der heutigen Kreiselkompassanlagen. Der Dreikreisel-Kompass geht auf die Zusammenarbeit mit seinem Vetter Maximilian Schuler zurück.

In Kiel gründete Hermann Anschütz-Kaempfe am 23. September 1905 das Unternehmen Anschütz & Co (heute: Raytheon Anschütz), das er bis 1930 leitete, dann übertrug er seine Anteile der Carl-Zeiss-Stiftung.

Neben Kreiselkompassen stellte das Unternehmen bereits ab 1911 die ersten halbautomatischen und später automatischen Koppeltische her, die die Daten der Kompasse mit den Werten der Fahrtmessanlage kombinierten und auf einer Seekarte anzeigten.

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Anschütz-Kaempfe Hermann
Hermann Anschütz-Kaempfe
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