Münchner Straßenverzeichnis

   Anton-Hammel-Straße          

Hammel Anton Dampflokomotive
Anton Hammel
Bildrechte: Bergfalke2, Steam Engine 18 478 S 3-6 near Oberstaufen 2 2011-09-10, CC BY-SA 3.0

Anton Hammel (* 26. Mai 1857 in München; † 27. März 1925 ebenda) war ein deutscher Lokomotivbauingenieur.

Hammel besuchte die Gewerbe- und Industrieschule in München und trat 1875 in die Lokomotivfabrik J. A. Maffei ein. Dort stieg er vom Konstrukteur zum leitenden Direktor auf. Diese Funktion nahm er bis zu seinem Tod 1925 wahr. Seine Konstruktionen begründeten den Weltruf des Unternehmens.

Für die Gotthardbahn entwickelte er 1882 eine schwere, vierfach gekuppelte, 1890 eine sechsfach gekuppelte Gelenklokomotive. Die bekanntesten Konstruktionen Hammels waren die nach amerikanischen Bauprinzipien mit Vierzylinder-Verbundtriebwerk und Barrenrahmen entworfenen Schnellzuglokomotiven. Die Bayerische S 2/6 stellte 1907 mit 154 km/h den bis 1936 gültigen Weltrekord für Dampflokomotiven auf. Sie war Vorbild für die ersten deutschen Pacifics der badischen Baureihe IVf sowie die 1908 erstmals hergestellte Bayerische S 3/6, die als letzte bayerische Schnellzuglokomotive bis in die 1960er Jahre eingesetzt wurde. Auch die Bayerische Gt 2×4/4, die schwerste bayerische Tenderlokomotive, wurde von Maffei unter Hammels Leitung gebaut.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Anton_Hammel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

3D | Umgebungskarte | Pdf

Straßenname Anton-Hammel-Straße
Benennung 29.9.2011 Erstnennung
Stadtbezirk 25. Laim | Friedenheim
Kategorie Personen Techniker  Konstrukteur  
Suchen Dampflokomotive
Lat/Lng 48.14033 - 11.52245   
Person Hammel Anton (26.5.1857 [München] - 27.3.1925 [München])
GND 133719022
Nation Deutschland
Straßenschlüssel 06605
Offiziell Anton Hammel, geb. am 26.5.1857 und gest. am 27.3.1925 in München, zählt zu den bedeutendsten Konstrukteuren von Dampflokomotiven der Zeit zwischen 1890 und 1925. Hammel kam 1875 zur Lokomotivfabrik J. A. Maffei, in deren Diensten er sein ganzes Leben stand. Seine erste bedeutende Konstruktion war der schwere Vierkuppler der Gotthardbahn von 1882, dem 1890 eine 6fach gekuppelte Gelenklokomotive für dieselbe Bahn folgte. Maffeische Lokomotiven aus Hammels Hand erlangten Weltruf. Besonders die 4/5 und die 3/6 gekuppelten Maschinen stellten Höhepunkte des deutschen Lokomotivenbaus dar.
Straßenverlauf Von der Landsberger Straße ca. 100 m nach Süden zur Fußgängerunterführung der Bahnlinie München-Süd.
Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek Google Maps

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



Fehler

Navigation