Veranstaltung / Stadtführung

Die Herkunft der Dinge

Geschichte und Provenienzforschung im Dialog

Freitag   23.01.2026   17:00-18:00

Welche Geschichte kann ein Alltagsgegenstand erzählen? Ein Hut, eine Marionette, ein Tablettenröhrchen oder ein Bierkrug – Objekte wie diese ergänzen im Rahmen der Intervention Erinnerung ist … die Dauerausstellung München und der Nationalsozialismus um persönliche, vielfach gebrochene Erinnerungsfragmente.

In einem dialogisch angelegten Rundgang kommen die Historikerin Nathalie Jacobsen (NS-Dokumentationszentrum) und die Provenienzforscherin Lisa Kern (Lenbachhaus) miteinander ins Gespräch – über die Herkunft und Bedeutung einzelner Objekte, über ihre Verflechtungen mit Biografien und historischen Ereignissen und über die Frage, wie Erinnern durch Dinge möglich wird. Wie lassen sich Herkunft und Kontext rekonstruieren? Welche Leerstellen bleiben? Und wie wirken Objekte in individuelle wie kollektive Gedächtnisräume hinein?

Der Rundgang lädt dazu ein, historische Narrative zu hinterfragen und neue Zugänge zur Erinnerungskultur aus der Perspektive konkreter Objekte zu eröffnen.


Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München
Datum 23.01.2026
Uhrzeit 17:00 - 18:00
Treffpunkt NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Foyer
Preis gebührenfrei
Internet Die Herkunft der Dinge
Veranstaltungsart Museumsführung

NS-Dokumentationszentrum München

Straße: Max-Mannheimer-Platz 1
Plz/Ort: 80333 München
Telefon: 089 23367000
Email: nsdoku (at) muenchen.de
Facebook: nsdoku
Internet: https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/


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