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Literatur - Inhaltsverzeichnis

Der Aufstand im bayerischen Oberland 1705

Majestätsverbrechen oder Heldentat?
Strasser Christian
Inhaltsverzeichnis
<p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;Einleitung</strong><br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;Vorgehensweise&nbsp;</p> <h3><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;Erster Teil<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;Geschehnisse bis zum Jahre 1705&nbsp;</strong></h3> <p>&nbsp; &nbsp;<strong>&nbsp; &nbsp;I. Entstehung und Verlauf der Erhebung&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Allgemeine Lage in Europa&nbsp;</li> <li>Stammtafel zur Spanischen Erbfolge&nbsp;</li> <li>Bayerns Rolle im Spanischen Erbfolgekrieg&nbsp;</li> <li>Das Schicksal Bayerns nach der zweiten Schlacht von Höchstädt&nbsp;</li> <li>Die Besetzung des Rentamts München&nbsp;&nbsp;</li> <li>Bayern unter der kaiserlichen Administration</li> <li>Folgen der Reichsunterstellung Bayerns im Staatsaufbau</li> <li>Wahrnehmung der kaiserlichen Verwaltung Bayerns durch die Bevölkerung&nbsp;</li> <li>Die Lage der Bevölkerung im kaiserlich verwalteten Bayern&nbsp;</li> <li>Die Situation im Rentamt München&nbsp;</li> <li>Der Befehl zu neuen Truppenaushebungen&nbsp;</li> <li>Unmut in der Bevölkerung&nbsp;</li> <li>Der Widerstand in Niederbayern&nbsp;</li> <li>Die Lage im Oberland&nbsp;</li> <li>Verschwörung in München&nbsp;</li> <li>Kontaktaufnahme mit dem Oberland&nbsp;</li> <li>Das Manifest der Kurbairischen Landesdefension Oberlands&nbsp;</li> <li>Die Vorbereitungen in München&nbsp;</li> <li>Das Bauernheer aus dem Isarwinkel&nbsp;</li> <li>Der Marsch nach München&nbsp;</li> <li>Die Rolle des Hauptmanns Mayer&nbsp;</li> <li>Das Anrücken der Bauernarmee&nbsp;</li> <li>Uneinigkeit im Kommando&nbsp;</li> <li>Das Hauptquartier in Sendling&nbsp;</li> <li>Ein erster Angriff&nbsp;</li> <li>Anrücken der kaiserlichen Armee&nbsp;</li> <li>Niederschlagung des Aufstands und militärische Katastrophe&nbsp;</li> <li>Die Reaktion der Administration&nbsp;</li> <li>Verhaftung der Rädelsführer&nbsp;</li> <li>Der Prozess gegen die Anführer&nbsp;</li> </ol> <p>&nbsp; &nbsp;<strong> II. Die Verfahren gegen die Beteiligten&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Einsetzung einer Kommission</li> <li>Natur der Ermittlungskommission</li> <li>Zusammenspiel der Kommission mit der Gerichtsbarkeit</li> <li>Hintergrund des Verfallens&nbsp;</li> </ol> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; III.&nbsp;Arbeitsansatz zur Aufbereitung&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Unterteilung der am Aufstand Beteiligten und Abgeurteiltcn in Gruppen nach Kriterien der damaligen Verhandlungsfuhrung und Gewichtung der Tatbeiträge&nbsp;<br /> 1.1. Erste Gruppe: Die Münchner Bürger<br /> 1.2. Zweite Gruppe: Die Offiziere<br /> 1.3. Dritte Gruppe: Weitere Beteiligte<br /> 1.4. Vierte Gruppe: Die Beamtenschaft 1.5. Sonderfall: Graf Törring-Seefeld</li> </ol> <h3><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;Zweiter Teil<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;Präsentation des Quellenmaterials zum Prozess&nbsp;</strong></h3> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;I. Der Prozess gegen die Münchner Bürger Rüttler, Senser, Jäger und Johann Ignaz Haid&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Johann Georg Küttler&nbsp;<br /> 1.1. Zur Person<br /> 1.2. Flucht ins Kloster<br /> 1.3. Diskussion um die Frage nach der Gewährung von Kirchenasyl als Begleiterscheinung zum Prozess gegen Küttler<br /> 1.4. Verhöre Krittlers im Falkenturm<br /> 1.5. Das Urteil über Küttler<br /> 1.6. Vollzug der Strafe&nbsp;</li> <li>Sebastian Senser&nbsp;<br /> 2.1. Zur Person<br /> 2.2. Verhöre Sensers im Falkenturm<br /> 2.3. Das Urteil im Fall Senser</li> <li>Johann Jäger<br /> 3.1. Zur Person<br /> 3.2. Die Verhöre Jägers im Falkenturm&nbsp;<br /> 3.3. Bitten um Gnade&nbsp;<br /> 3.4. Weiterer Verfahrensverlauf&nbsp;</li> <li>Johann Ignaz Haid<br /> 4.1. Zur Person&nbsp;<br /> 4.2. Schriftliche Aussagen Haids&nbsp;<br /> 4.3. Verhöre Haids&nbsp;<br /> 4.4. Haids Kenntnis von der Rolle Graf Törring-Seefelds<br /> 4.5. Gutachten der Universität Altdorf&nbsp;<br /> 4.6. Schicksal Haids</li> </ol> <p>&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>II. Der Prozess gegen die abgedankten Offiziere Glanze, Aberle und Mayer&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Johann Glanze&nbsp;&nbsp;</li> <li>Johann Georg Aberle</li> <li>Matthias Mayer&nbsp;<br /> 3.1.&nbsp; &nbsp;Zur Person&nbsp;<br /> 3.2.&nbsp; &nbsp;Verhör Mayers im Falkenturm&nbsp;<br /> 3.3.&nbsp; &nbsp;Mayers Rolle als Anführer des Bauemheers&nbsp;<br /> 3.4.&nbsp; &nbsp;Mayers Würdigung seines Tatbeitrags&nbsp;<br /> 3.5.&nbsp; &nbsp;Belastung Jägers&nbsp;<br /> 3.6.&nbsp; &nbsp;Kein Urteil über Mayer&nbsp;<br /> 3.7.&nbsp; &nbsp;Abweichendes Verhalten Mayers in den weiteren Verhören&nbsp;<br /> 3.8.&nbsp; &nbsp;Mayers schlechte körperliche Verfassung als Spätschaden des Führungsstreits?&nbsp;<br /> 3.9.&nbsp; &nbsp;Schicksal Mayers&nbsp;<br /> 3.10. Rehabilitation des Hauptmanns&nbsp;</li> </ol> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; III. Der Prozess gegen Eckart und die Brüder Johann Ullrich und Anton Kajetan Haid&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Hofkoch Eckart&nbsp;<br /> 1.1. Eckarts Bedeutung innerhalb der Verschwörung<br /> 1.2. Landesverweisung Eckarts</li> <li>Die Brüder Johann Ulrich und Anton Kajetan Haid&nbsp;<br /> 2.1. Landesverweisung der Brüder Haid<br /> 2.2. Weiteres Schicksal&nbsp;</li> </ol> <p>&nbsp;<strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;IV. Der Prozess gegen die Pfleger der Gerichte Aibling, Rosenheim und Weilheim&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Zu den Personen</li> <li>Die Situation im Pflegamt Weilheim</li> <li>Die Situation im Pflegamt Rosenheim</li> <li>Die Situation im Pflegamt Aibling</li> <li>Beurteilung des Verhaltens aller Beteiligter</li> <li>Vorgabe eines Urteils aus Wien</li> <li>Besonderheiten im Fall Berndorf&nbsp;</li> </ol> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; V. Der Prozess gegen den Grafen Törring-Seefeld&nbsp;</strong></p> <ol> <li>&nbsp;Zur Person</li> <li>Verbringung Törrings nach Ingolstadt</li> <li>Examination Törrings</li> <li>Gnadengesuche Törrings</li> <li>Abschlussbericht im Fall Törring</li> <li>Diplomatisches Tauziehen um Törring</li> <li>Exil in Salzburg</li> <li>&nbsp;</li> </ol> <h3><strong>Dritter Teil<br /> Juristische Würdigung der damaligen Vorgehensweise im Prozess&nbsp;</strong></h3> <p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Vorüberlegung&nbsp;</p> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; A. Analyse des Aktenmaterials Seite&nbsp;</strong></p> <p>&nbsp; &nbsp; <strong>&nbsp; I. Arbeitsansatz&nbsp;</strong></p> <ol> <li>&nbsp;Zu beachtende Gerichtsordnungen</li> <li>Abweichendes Strafrechtsverständnis</li> <li>Neuerungen in der Carolina</li> <li>Fehlende Garantien des Strafrechts</li> <li>Anforderungen an die Ermittlung von Rechtsgrundlagen</li> </ol> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; II. Hinweise auf ein bestimmtes Delikt aus den Quellen</strong></p> <ol> <li>Wortwahl im allgemeinen Schriftverkehr</li> <li>Gründe für die Unschärfe der Ermittlung</li> <li>Erste juristische Betrachtungen&nbsp;</li> </ol> <p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>III Sprachgebrauch bezüglich der Beteiligten der ersten Gruppe</strong></p> <ol> <li>Allgemeine Diktion</li> <li>Sonderfall Haid&nbsp;</li> </ol> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;IV. Sprachgebrauch bezüglich der übrigen Beteiligten&nbsp;</strong></p> <p>&nbsp; &nbsp;<strong> &nbsp; V. Sprachgebrauch bezüglich des Grafen Törring&nbsp;</strong></p> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; VI.Erkenntnis aus der Betrachtung der Quellen&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Wenig ergiebige Ansatzpunkte</li> <li>Sachverhaltserforschung durch die Administration als Generalinquisition&nbsp;</li> <li>Spezielles in den Urteilen</li> <li>Problemaufriss</li> <li>Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532 und Bayerische Malefitzprozeßordung von 1616</li> <li>Vorherrschen einer deutsch-lateinischen Gemengelage in den Formulierungen der Akten</li> <li>Sanktion des Aufstands durch staatschützende Delikte</li> <li>Regelung des Deliktstypus in der Carolina</li> <li>Funktion der gesetzlichen Regelung von Strafen in der Carolina</li> <li>Abweichen von der Suche nach festumrissenen Tatbeständen</li> <li>Arbeitsansatz für die Herausarbeitung des crimen laesae maiestatis&nbsp;</li> </ol> <p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>B. Allgemeine Dogmengeschichtliche Entwicklung eines crimen laesae maiestatis Seite 136</strong></p> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; I.&nbsp;Vorbetrachtung&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Unterschiedliche Ausgestaltung</li> <li>Besonderheiten beim Staatsschutz</li> </ol> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; II. Regelungen über den Hochverrat im Römischen Recht</strong></p> <ol> <li>Begriffsklärung&nbsp;<br /> 1.1. Perdue Ilio und maiestas<br /> 1.2. Der Begriff der perduellio<br /> 1.3. Der Begriff der maiestas&nbsp;</li> <li>Die Deliktsentwicklung im römischen Recht<br /> 2.1. Zwölf-Tafel-Gesctze<br /> 2.2. Einfiihrung des Maiestasbegriffes<br /> 2.3. Lex Julia majestatis<br /> 2.4. Würdigung des Inhalts der lex Julia<br /> 2.5. Die lex Kaiser Theodosius', genannt lex si quis imperatori maledixerit<br /> 2.6. Die Kaisergesetze Arcadius'und Honorius', genannt lex quisquis<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;2.6.1. Beurteilung nach äußeren Kriterien<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;2.6.2. Inhaltliche Aspekte<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;2.6.3. Besonderheiten der Rechtsfolgen<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;2.6.4. Sonstige Anordnungen<br /> 2.7. Weitere Bedeutung der lex auch im codex Justinianus<br /> 2.8. Beurteilung der Singularitäten<br /> 2.9. Tatbestandliche Aspekte in den Digesten Justinians<br /> ​2.10. Zusammenfassung</li> </ol> <p>&nbsp; &nbsp;<strong> &nbsp;&nbsp;III. Rechtsentwicklung im deutschen Rechtskreis auf Grundlage der Rezeption&nbsp;</strong></p> <ol> <li>&nbsp;Allgemeines&nbsp;<br /> 1.1. Lex ribuaria und lex baiuvariorum<br /> 1.2. Felonie und Infidelität<br /> 1.3. Bezugnahme auf römischrechtliche Quellen beim Majestätsdelikt<br /> 1.4. Begriff des crimen laesae maiestatis<br /> 1.5. Goldene Bulle von 1356 und Vollrezeption der lex quisquis<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;1.5.1. Entstehung und Hintergrün</li> <li>Ausgestaltung in der Bamberger Halsgerichtsordnung von 1507&nbsp;<br /> 2.1. Artikel 132 BHGO, das „crimen lese maiestatis<br /> 2.2. Weitere Artikel der BHGO<br /> 2.3. Bewertung der Aussagen der BHGO</li> <li>Ausgestaltung in der Constitutio Criminalis Carolina von 1532<br /> 3.1. Verräterei und Aufruhr<br /> 3.2. Fehlende Existenz eines crimen laesae maiestatis als eigenständiger Tatbestand?<br /> 3.3. Hinweise aus Artikel 218 CCC<br /> 3.4. Verhältnis der Regelungen untereinander</li> </ol> <p><strong>C. Die Behandlung des Deliktstypus crimen laesae maiestatis in der Carolina</strong></p> <p>&nbsp; &nbsp; <strong>&nbsp; &nbsp;I. Redaktioneller Rückgriff auf die Bambergensis?</strong></p> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; II. Treubruch als maßgebliches Element eines Staatsschutzdelikts</strong></p> <ol> <li>Inhaltliche Aussagen<br /> 1.1. Verhältnis von Goldener Bulle und Artikel 124 CCC<br /> 1.2. Beeinflussung des deutschen Rechts durch die römische Rechts tradition<br /> 1.3. Treue und Pflichterfüllung als Hintergrund carolinischer Gesetzgebung<br /> 1.4. Erhöhte Bedeutung von Artikel 124 CCC<br /> 1.5. Kritik an dieser Auflassung<br /> 1.6. Treue als zentraler Wert<br /> 1.7. Treubruch als Hochverrat<br /> 1.8. Forschungsergebnisse zur CCC als Vorarbeiten für spätere Gesetzgebung<br /> 1.9. Stellenwert dieser Forschung von einer teilweisen Verankerung des Majestätsdelikts in Artikel 124 CCC</li> <li>Rechtfertigung dieser Ansicht durch die Quellenlage im Prozess?<br /> 2.1. Bedeutung der Treue im Bayerischen Bauernaufstand<br /> 2.2. Aspekt des Treubruchs aus Sicht der Ermittelnden<br /> 2.3. Aspekt des Treubruchs aus der eigenen Sicht der Angeklagten<br /> 2.4. Bedeutung der Treue im engeren juristischen Sinne<br /> 2.5. Subsumtion hochverräterischen Verhaltens unter die Vorschrift des Artikels 124 CCC<br /> 2.6. Unschärfe des Deliktsbereichs</li> </ol> <p>&nbsp; &nbsp; <strong>&nbsp; III. Betrachtung genereller zeitgenössischer Strafrechtsliteratur&nbsp;</strong></p> <ol> <li>&nbsp;Zu untersuchende Literatur&nbsp;</li> <li>Tatbestandlicher Oberbegriff des crimen laesae maiestatis<br /> 2.1. Tatbestand eines crimen laesae maiestatis&nbsp;<br /> 2.2. Tatobjekte des Majestätsverbrechens&nbsp;<br /> 2.3. Tatbestand derperduellio&nbsp;<br /> 2.4. Tatbestand der Verräterei<br /> 2.5. Bedeutung der Verräterei im System der Carolina<br /> 2.6. Veränderung der Aussagekraft der Carolina durch die Rezeption&nbsp;<br /> 2.7. Tatbestand des Aufruhrs&nbsp;</li> <li>Rechtsfolgen des crimen laesae maiestatis<br /> 3.1. Milderung angedrohter Sanktionen&nbsp;</li> <li>Prozessuale Besonderheiten des crimen laesae maiestatis<br /> 4.1. Hintergrund prozessualer Abweichungen beim Majestätsdelikt&nbsp;</li> <li>Zusammenfassende Betrachtung und kritische Wertung&nbsp;<br /> 5.1. Keine einheitliche Begriffsklärung&nbsp;<br /> 5.2. Bedeutung des Römischen Rechts<br /> 5.3. Gründe für die Unschärfe des Delikts&nbsp;<br /> 5.4. Konsequenzen dieser Ausgestaltung für den Täter&nbsp;<br /> 5.5. Besonderheiten der Rechtsfolge&nbsp;<br /> 5.6. Zusammenfassende Wertung&nbsp;</li> </ol> <p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; IV. Widerspiegelung der zeitgenössischen Ansichten im Prozess gegen die Anführer des Bauernaufstandes 1706&nbsp;</strong></p> <ol> <li>Oberbegriff des Majestätsdelikts&nbsp;</li> <li>Prozessuale Aspekte aus der Ermittlungsvorgabe des Majestätsdelikts<br /> 2.1.&nbsp; &nbsp;Grundsätzlicher Verfahrensgang<br /> 2.2.&nbsp; &nbsp;Verhaftung der Verdächtigen&nbsp;<br /> 2.3.&nbsp; &nbsp;Ziel und Vorgehensweise der Ermittlungen<br /> 2.4.&nbsp; &nbsp;Anwendung verschiedener Mittel der Wahrheitsfindung<br /> 2.5.&nbsp; &nbsp;Konfrontation<br /> 2.6.&nbsp; &nbsp;Konfrontation im Prozess<br /> 2.7.&nbsp; &nbsp;Folter<br /> 2.8.&nbsp; &nbsp;Folter im Prozess<br /> 2.9.&nbsp; &nbsp;Verkürztes Verfahren und schlechtere Stellung der Verfahrensbeteiligten<br /> 2.10. Ausschluss von Verteidigung und Appellation<br /> 2.11. Generelle Würdigung des Verfahrens<br /> 2.12. Abweichender Vcrfahrenslauf bei Törring und der Beamtenschaft</li> <li>Tatbestandliche Unterscheidungen des Majestätsdclikts&nbsp;<br /> 3.1. Tatbestand des crimen laesae maiestatis<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;3.1.1. Verwirklichung des Tatbestands crimen laesae maiestatis im engeren Sinn anhand der Fälle Jäger,<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kühler und Senser<br /> 3.2. Tatbestand der perdue Ilio<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;3.2.1. Besonderheiten in den Fällen Kühler und Haid<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;3.2.2. Das Rechtsgutachten der Altdorfer Fakultät<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;3.2.3. Gegenstand des Gutachtens<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;3.2.4. Tatwürdigung<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;3.2.5. Erkenntnis zurperduellio anhand der Würdigung des Aufstands<br /> 3.3. Tatbestand des Aufruhrs beziehungsweise der seditio<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 3.3.1. Beurteilung einzelner Tatbeiträge nach der Vorschrift über den Aufruhr am Beispiel der abgedankten Offiziere<br /> &nbsp;3.4. Behandlung von Hauptmann Mayer<br /> 3.5. Beurteilung der übrigen Beteiligten und der Beamtenschaft<br /> 3.6. Zusammenfassende Erkenntnis</li> <li>Sanktionen im Rahmen des Majestätsdclikts<br /> 4.1.&nbsp; &nbsp;Vorabbeurteilung der ausgesprochenen Rechtsfolgen<br /> 4.2.&nbsp; &nbsp;Vierteilung der Rädelsführer&nbsp;<br /> 4.3.&nbsp; &nbsp;Abweichende Bestrafung für Kühler?&nbsp;<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.1.&nbsp; &nbsp;Entwicklung des kirchlichen Freiungsrechts<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; 4.3.2.&nbsp; &nbsp;Kirchliches Asylrecht<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.3.&nbsp; &nbsp;Weltliche Strafgesetzgebung<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.4.&nbsp; &nbsp;Weltliche Rechtsgrundlagen im Jahre 1706<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.5.&nbsp; &nbsp;Verfahrensweg<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.6.&nbsp; &nbsp;Kirchenrechtliche Grundlagen im Jahre 1706<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.7.&nbsp; &nbsp;Sonderstellung der Majestätsverbrecher<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.8.&nbsp; &nbsp;Enge Auslegung des crimen laesae maiestastis<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.9.&nbsp; &nbsp;Gründe fur eine eng gefasste Auslegung des crimen laesae maiestas<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.10. Besonderheit des Schutzes des Regenten<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.11. Beurteilung des Verhaltens Krittlers durch den Freisinger Bischof<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.12. Beurteilung des Verhaltens Kühlers durch die Administration<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.13. Auswirkungen der Flucht auf Kühlers Urteil<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4.3.14. Würdigung<br /> 4.4.&nbsp; &nbsp;Schwertstrafe für Senser<br /> 4.5.&nbsp; &nbsp;Anordnung der confiscate bonorum im Falle der Münchner Bürger<br /> 4.6.&nbsp; &nbsp;Schwertstrafe für Glanze und Aberle<br /> 4.7.&nbsp; &nbsp;Dauerhafte Inhaftierung Johann Ignaz Haids und Mayers<br /> 4.8.&nbsp; Ausspruch der Landesverweisung nach Schwören der Urfehde<br /> 4.9.&nbsp; &nbsp;Bedeutung und Besonderheiten der Landesverweisung<br /> 4.10. Verweisung Graf Törrings in das Salzburger Exil<br /> 4.11. Abweichungen im Prozess wegen Standeszugehörigkeit Törrings<br /> 4.12. Geldstrafen für die Beamtenschaft nach vorangegangener Inhaftierung</li> <li>Gesamtbetrachtung der ausgesprochenen Strafen<br /> 5.1. Gründe für Milde in den ausgesprochenen Sanktionen<br /> 5.2. Aufhebung der Strafen nach Wiederkehr des Kurfürsten</li> </ol> <h3><strong>D. Rechtfertigungsansätze für das Verhalten der Beteiligten</strong></h3> <ol> <li>Charakter des Volksaufstands 1705</li> <li>Positivistische zeitgenössische Würdigung des Verhaltens</li> <li>Zeitgenössischer Ansatz einer Rechtfertigung</li> <li>Außergesetzliche Ansätze</li> <li>Grundzüge der Lehre vom Widerstandsrecht</li> <li>Die Lehre vom Widerstandsrecht seit dem 17. Jahrhundert</li> <li>Vorliegen eines Widerstandsrechts im Bauernaufstand</li> <li>Kaiserliche Verwaltung als Herrschaft der Tyrannis</li> <li>Widerstand nur als ultima ratio</li> <li>Blutige Niederschlagung</li> <li>Fehlende Rechtfertigung des Majestätsverbrechens</li> </ol> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <h3><strong> E. Beantwortung der Ausgangsfrage</strong></h3> <ol> <li>Spätere Verarbeitung des Volksaufstands</li> <li>Ein Urteil über die Anführer?</li> </ol> <h3><strong>F. Zusammenfassung der Ergebnisse</strong></h3>