Der Aufstand im bayerischen Oberland 1705
Majestätsverbrechen oder Heldentat?
Strasser Christian
Inhaltsverzeichnis
<p><strong> Einleitung</strong><br />
Vorgehensweise </p>
<h3><strong> Erster Teil<br />
Geschehnisse bis zum Jahre 1705 </strong></h3>
<p> <strong> I. Entstehung und Verlauf der Erhebung </strong></p>
<ol>
<li>Allgemeine Lage in Europa </li>
<li>Stammtafel zur Spanischen Erbfolge </li>
<li>Bayerns Rolle im Spanischen Erbfolgekrieg </li>
<li>Das Schicksal Bayerns nach der zweiten Schlacht von Höchstädt </li>
<li>Die Besetzung des Rentamts München </li>
<li>Bayern unter der kaiserlichen Administration</li>
<li>Folgen der Reichsunterstellung Bayerns im Staatsaufbau</li>
<li>Wahrnehmung der kaiserlichen Verwaltung Bayerns durch die Bevölkerung </li>
<li>Die Lage der Bevölkerung im kaiserlich verwalteten Bayern </li>
<li>Die Situation im Rentamt München </li>
<li>Der Befehl zu neuen Truppenaushebungen </li>
<li>Unmut in der Bevölkerung </li>
<li>Der Widerstand in Niederbayern </li>
<li>Die Lage im Oberland </li>
<li>Verschwörung in München </li>
<li>Kontaktaufnahme mit dem Oberland </li>
<li>Das Manifest der Kurbairischen Landesdefension Oberlands </li>
<li>Die Vorbereitungen in München </li>
<li>Das Bauernheer aus dem Isarwinkel </li>
<li>Der Marsch nach München </li>
<li>Die Rolle des Hauptmanns Mayer </li>
<li>Das Anrücken der Bauernarmee </li>
<li>Uneinigkeit im Kommando </li>
<li>Das Hauptquartier in Sendling </li>
<li>Ein erster Angriff </li>
<li>Anrücken der kaiserlichen Armee </li>
<li>Niederschlagung des Aufstands und militärische Katastrophe </li>
<li>Die Reaktion der Administration </li>
<li>Verhaftung der Rädelsführer </li>
<li>Der Prozess gegen die Anführer </li>
</ol>
<p> <strong> II. Die Verfahren gegen die Beteiligten </strong></p>
<ol>
<li>Einsetzung einer Kommission</li>
<li>Natur der Ermittlungskommission</li>
<li>Zusammenspiel der Kommission mit der Gerichtsbarkeit</li>
<li>Hintergrund des Verfallens </li>
</ol>
<p><strong> III. Arbeitsansatz zur Aufbereitung </strong></p>
<ol>
<li>Unterteilung der am Aufstand Beteiligten und Abgeurteiltcn in Gruppen nach Kriterien der damaligen Verhandlungsfuhrung und Gewichtung der Tatbeiträge <br />
1.1. Erste Gruppe: Die Münchner Bürger<br />
1.2. Zweite Gruppe: Die Offiziere<br />
1.3. Dritte Gruppe: Weitere Beteiligte<br />
1.4. Vierte Gruppe: Die Beamtenschaft 1.5. Sonderfall: Graf Törring-Seefeld</li>
</ol>
<h3><strong> Zweiter Teil<br />
Präsentation des Quellenmaterials zum Prozess </strong></h3>
<p><strong> I. Der Prozess gegen die Münchner Bürger Rüttler, Senser, Jäger und Johann Ignaz Haid </strong></p>
<ol>
<li>Johann Georg Küttler <br />
1.1. Zur Person<br />
1.2. Flucht ins Kloster<br />
1.3. Diskussion um die Frage nach der Gewährung von Kirchenasyl als Begleiterscheinung zum Prozess gegen Küttler<br />
1.4. Verhöre Krittlers im Falkenturm<br />
1.5. Das Urteil über Küttler<br />
1.6. Vollzug der Strafe </li>
<li>Sebastian Senser <br />
2.1. Zur Person<br />
2.2. Verhöre Sensers im Falkenturm<br />
2.3. Das Urteil im Fall Senser</li>
<li>Johann Jäger<br />
3.1. Zur Person<br />
3.2. Die Verhöre Jägers im Falkenturm <br />
3.3. Bitten um Gnade <br />
3.4. Weiterer Verfahrensverlauf </li>
<li>Johann Ignaz Haid<br />
4.1. Zur Person <br />
4.2. Schriftliche Aussagen Haids <br />
4.3. Verhöre Haids <br />
4.4. Haids Kenntnis von der Rolle Graf Törring-Seefelds<br />
4.5. Gutachten der Universität Altdorf <br />
4.6. Schicksal Haids</li>
</ol>
<p> <strong>II. Der Prozess gegen die abgedankten Offiziere Glanze, Aberle und Mayer </strong></p>
<ol>
<li>Johann Glanze </li>
<li>Johann Georg Aberle</li>
<li>Matthias Mayer <br />
3.1. Zur Person <br />
3.2. Verhör Mayers im Falkenturm <br />
3.3. Mayers Rolle als Anführer des Bauemheers <br />
3.4. Mayers Würdigung seines Tatbeitrags <br />
3.5. Belastung Jägers <br />
3.6. Kein Urteil über Mayer <br />
3.7. Abweichendes Verhalten Mayers in den weiteren Verhören <br />
3.8. Mayers schlechte körperliche Verfassung als Spätschaden des Führungsstreits? <br />
3.9. Schicksal Mayers <br />
3.10. Rehabilitation des Hauptmanns </li>
</ol>
<p><strong> III. Der Prozess gegen Eckart und die Brüder Johann Ullrich und Anton Kajetan Haid </strong></p>
<ol>
<li>Hofkoch Eckart <br />
1.1. Eckarts Bedeutung innerhalb der Verschwörung<br />
1.2. Landesverweisung Eckarts</li>
<li>Die Brüder Johann Ulrich und Anton Kajetan Haid <br />
2.1. Landesverweisung der Brüder Haid<br />
2.2. Weiteres Schicksal </li>
</ol>
<p> <strong> IV. Der Prozess gegen die Pfleger der Gerichte Aibling, Rosenheim und Weilheim </strong></p>
<ol>
<li>Zu den Personen</li>
<li>Die Situation im Pflegamt Weilheim</li>
<li>Die Situation im Pflegamt Rosenheim</li>
<li>Die Situation im Pflegamt Aibling</li>
<li>Beurteilung des Verhaltens aller Beteiligter</li>
<li>Vorgabe eines Urteils aus Wien</li>
<li>Besonderheiten im Fall Berndorf </li>
</ol>
<p><strong> V. Der Prozess gegen den Grafen Törring-Seefeld </strong></p>
<ol>
<li> Zur Person</li>
<li>Verbringung Törrings nach Ingolstadt</li>
<li>Examination Törrings</li>
<li>Gnadengesuche Törrings</li>
<li>Abschlussbericht im Fall Törring</li>
<li>Diplomatisches Tauziehen um Törring</li>
<li>Exil in Salzburg</li>
<li> </li>
</ol>
<h3><strong>Dritter Teil<br />
Juristische Würdigung der damaligen Vorgehensweise im Prozess </strong></h3>
<p> Vorüberlegung </p>
<p><strong> A. Analyse des Aktenmaterials Seite </strong></p>
<p> <strong> I. Arbeitsansatz </strong></p>
<ol>
<li> Zu beachtende Gerichtsordnungen</li>
<li>Abweichendes Strafrechtsverständnis</li>
<li>Neuerungen in der Carolina</li>
<li>Fehlende Garantien des Strafrechts</li>
<li>Anforderungen an die Ermittlung von Rechtsgrundlagen</li>
</ol>
<p><strong> II. Hinweise auf ein bestimmtes Delikt aus den Quellen</strong></p>
<ol>
<li>Wortwahl im allgemeinen Schriftverkehr</li>
<li>Gründe für die Unschärfe der Ermittlung</li>
<li>Erste juristische Betrachtungen </li>
</ol>
<p> <strong>III Sprachgebrauch bezüglich der Beteiligten der ersten Gruppe</strong></p>
<ol>
<li>Allgemeine Diktion</li>
<li>Sonderfall Haid </li>
</ol>
<p><strong> IV. Sprachgebrauch bezüglich der übrigen Beteiligten </strong></p>
<p> <strong> V. Sprachgebrauch bezüglich des Grafen Törring </strong></p>
<p><strong> VI.Erkenntnis aus der Betrachtung der Quellen </strong></p>
<ol>
<li>Wenig ergiebige Ansatzpunkte</li>
<li>Sachverhaltserforschung durch die Administration als Generalinquisition </li>
<li>Spezielles in den Urteilen</li>
<li>Problemaufriss</li>
<li>Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532 und Bayerische Malefitzprozeßordung von 1616</li>
<li>Vorherrschen einer deutsch-lateinischen Gemengelage in den Formulierungen der Akten</li>
<li>Sanktion des Aufstands durch staatschützende Delikte</li>
<li>Regelung des Deliktstypus in der Carolina</li>
<li>Funktion der gesetzlichen Regelung von Strafen in der Carolina</li>
<li>Abweichen von der Suche nach festumrissenen Tatbeständen</li>
<li>Arbeitsansatz für die Herausarbeitung des crimen laesae maiestatis </li>
</ol>
<p> <strong>B. Allgemeine Dogmengeschichtliche Entwicklung eines crimen laesae maiestatis Seite 136</strong></p>
<p><strong> I. Vorbetrachtung </strong></p>
<ol>
<li>Unterschiedliche Ausgestaltung</li>
<li>Besonderheiten beim Staatsschutz</li>
</ol>
<p><strong> II. Regelungen über den Hochverrat im Römischen Recht</strong></p>
<ol>
<li>Begriffsklärung <br />
1.1. Perdue Ilio und maiestas<br />
1.2. Der Begriff der perduellio<br />
1.3. Der Begriff der maiestas </li>
<li>Die Deliktsentwicklung im römischen Recht<br />
2.1. Zwölf-Tafel-Gesctze<br />
2.2. Einfiihrung des Maiestasbegriffes<br />
2.3. Lex Julia majestatis<br />
2.4. Würdigung des Inhalts der lex Julia<br />
2.5. Die lex Kaiser Theodosius', genannt lex si quis imperatori maledixerit<br />
2.6. Die Kaisergesetze Arcadius'und Honorius', genannt lex quisquis<br />
2.6.1. Beurteilung nach äußeren Kriterien<br />
2.6.2. Inhaltliche Aspekte<br />
2.6.3. Besonderheiten der Rechtsfolgen<br />
2.6.4. Sonstige Anordnungen<br />
2.7. Weitere Bedeutung der lex auch im codex Justinianus<br />
2.8. Beurteilung der Singularitäten<br />
2.9. Tatbestandliche Aspekte in den Digesten Justinians<br />
2.10. Zusammenfassung</li>
</ol>
<p> <strong> III. Rechtsentwicklung im deutschen Rechtskreis auf Grundlage der Rezeption </strong></p>
<ol>
<li> Allgemeines <br />
1.1. Lex ribuaria und lex baiuvariorum<br />
1.2. Felonie und Infidelität<br />
1.3. Bezugnahme auf römischrechtliche Quellen beim Majestätsdelikt<br />
1.4. Begriff des crimen laesae maiestatis<br />
1.5. Goldene Bulle von 1356 und Vollrezeption der lex quisquis<br />
1.5.1. Entstehung und Hintergrün</li>
<li>Ausgestaltung in der Bamberger Halsgerichtsordnung von 1507 <br />
2.1. Artikel 132 BHGO, das „crimen lese maiestatis<br />
2.2. Weitere Artikel der BHGO<br />
2.3. Bewertung der Aussagen der BHGO</li>
<li>Ausgestaltung in der Constitutio Criminalis Carolina von 1532<br />
3.1. Verräterei und Aufruhr<br />
3.2. Fehlende Existenz eines crimen laesae maiestatis als eigenständiger Tatbestand?<br />
3.3. Hinweise aus Artikel 218 CCC<br />
3.4. Verhältnis der Regelungen untereinander</li>
</ol>
<p><strong>C. Die Behandlung des Deliktstypus crimen laesae maiestatis in der Carolina</strong></p>
<p> <strong> I. Redaktioneller Rückgriff auf die Bambergensis?</strong></p>
<p><strong> II. Treubruch als maßgebliches Element eines Staatsschutzdelikts</strong></p>
<ol>
<li>Inhaltliche Aussagen<br />
1.1. Verhältnis von Goldener Bulle und Artikel 124 CCC<br />
1.2. Beeinflussung des deutschen Rechts durch die römische Rechts tradition<br />
1.3. Treue und Pflichterfüllung als Hintergrund carolinischer Gesetzgebung<br />
1.4. Erhöhte Bedeutung von Artikel 124 CCC<br />
1.5. Kritik an dieser Auflassung<br />
1.6. Treue als zentraler Wert<br />
1.7. Treubruch als Hochverrat<br />
1.8. Forschungsergebnisse zur CCC als Vorarbeiten für spätere Gesetzgebung<br />
1.9. Stellenwert dieser Forschung von einer teilweisen Verankerung des Majestätsdelikts in Artikel 124 CCC</li>
<li>Rechtfertigung dieser Ansicht durch die Quellenlage im Prozess?<br />
2.1. Bedeutung der Treue im Bayerischen Bauernaufstand<br />
2.2. Aspekt des Treubruchs aus Sicht der Ermittelnden<br />
2.3. Aspekt des Treubruchs aus der eigenen Sicht der Angeklagten<br />
2.4. Bedeutung der Treue im engeren juristischen Sinne<br />
2.5. Subsumtion hochverräterischen Verhaltens unter die Vorschrift des Artikels 124 CCC<br />
2.6. Unschärfe des Deliktsbereichs</li>
</ol>
<p> <strong> III. Betrachtung genereller zeitgenössischer Strafrechtsliteratur </strong></p>
<ol>
<li> Zu untersuchende Literatur </li>
<li>Tatbestandlicher Oberbegriff des crimen laesae maiestatis<br />
2.1. Tatbestand eines crimen laesae maiestatis <br />
2.2. Tatobjekte des Majestätsverbrechens <br />
2.3. Tatbestand derperduellio <br />
2.4. Tatbestand der Verräterei<br />
2.5. Bedeutung der Verräterei im System der Carolina<br />
2.6. Veränderung der Aussagekraft der Carolina durch die Rezeption <br />
2.7. Tatbestand des Aufruhrs </li>
<li>Rechtsfolgen des crimen laesae maiestatis<br />
3.1. Milderung angedrohter Sanktionen </li>
<li>Prozessuale Besonderheiten des crimen laesae maiestatis<br />
4.1. Hintergrund prozessualer Abweichungen beim Majestätsdelikt </li>
<li>Zusammenfassende Betrachtung und kritische Wertung <br />
5.1. Keine einheitliche Begriffsklärung <br />
5.2. Bedeutung des Römischen Rechts<br />
5.3. Gründe für die Unschärfe des Delikts <br />
5.4. Konsequenzen dieser Ausgestaltung für den Täter <br />
5.5. Besonderheiten der Rechtsfolge <br />
5.6. Zusammenfassende Wertung </li>
</ol>
<p><strong> IV. Widerspiegelung der zeitgenössischen Ansichten im Prozess gegen die Anführer des Bauernaufstandes 1706 </strong></p>
<ol>
<li>Oberbegriff des Majestätsdelikts </li>
<li>Prozessuale Aspekte aus der Ermittlungsvorgabe des Majestätsdelikts<br />
2.1. Grundsätzlicher Verfahrensgang<br />
2.2. Verhaftung der Verdächtigen <br />
2.3. Ziel und Vorgehensweise der Ermittlungen<br />
2.4. Anwendung verschiedener Mittel der Wahrheitsfindung<br />
2.5. Konfrontation<br />
2.6. Konfrontation im Prozess<br />
2.7. Folter<br />
2.8. Folter im Prozess<br />
2.9. Verkürztes Verfahren und schlechtere Stellung der Verfahrensbeteiligten<br />
2.10. Ausschluss von Verteidigung und Appellation<br />
2.11. Generelle Würdigung des Verfahrens<br />
2.12. Abweichender Vcrfahrenslauf bei Törring und der Beamtenschaft</li>
<li>Tatbestandliche Unterscheidungen des Majestätsdclikts <br />
3.1. Tatbestand des crimen laesae maiestatis<br />
3.1.1. Verwirklichung des Tatbestands crimen laesae maiestatis im engeren Sinn anhand der Fälle Jäger,<br />
Kühler und Senser<br />
3.2. Tatbestand der perdue Ilio<br />
3.2.1. Besonderheiten in den Fällen Kühler und Haid<br />
3.2.2. Das Rechtsgutachten der Altdorfer Fakultät<br />
3.2.3. Gegenstand des Gutachtens<br />
3.2.4. Tatwürdigung<br />
3.2.5. Erkenntnis zurperduellio anhand der Würdigung des Aufstands<br />
3.3. Tatbestand des Aufruhrs beziehungsweise der seditio<br />
3.3.1. Beurteilung einzelner Tatbeiträge nach der Vorschrift über den Aufruhr am Beispiel der abgedankten Offiziere<br />
3.4. Behandlung von Hauptmann Mayer<br />
3.5. Beurteilung der übrigen Beteiligten und der Beamtenschaft<br />
3.6. Zusammenfassende Erkenntnis</li>
<li>Sanktionen im Rahmen des Majestätsdclikts<br />
4.1. Vorabbeurteilung der ausgesprochenen Rechtsfolgen<br />
4.2. Vierteilung der Rädelsführer <br />
4.3. Abweichende Bestrafung für Kühler? <br />
4.3.1. Entwicklung des kirchlichen Freiungsrechts<br />
4.3.2. Kirchliches Asylrecht<br />
4.3.3. Weltliche Strafgesetzgebung<br />
4.3.4. Weltliche Rechtsgrundlagen im Jahre 1706<br />
4.3.5. Verfahrensweg<br />
4.3.6. Kirchenrechtliche Grundlagen im Jahre 1706<br />
4.3.7. Sonderstellung der Majestätsverbrecher<br />
4.3.8. Enge Auslegung des crimen laesae maiestastis<br />
4.3.9. Gründe fur eine eng gefasste Auslegung des crimen laesae maiestas<br />
4.3.10. Besonderheit des Schutzes des Regenten<br />
4.3.11. Beurteilung des Verhaltens Krittlers durch den Freisinger Bischof<br />
4.3.12. Beurteilung des Verhaltens Kühlers durch die Administration<br />
4.3.13. Auswirkungen der Flucht auf Kühlers Urteil<br />
4.3.14. Würdigung<br />
4.4. Schwertstrafe für Senser<br />
4.5. Anordnung der confiscate bonorum im Falle der Münchner Bürger<br />
4.6. Schwertstrafe für Glanze und Aberle<br />
4.7. Dauerhafte Inhaftierung Johann Ignaz Haids und Mayers<br />
4.8. Ausspruch der Landesverweisung nach Schwören der Urfehde<br />
4.9. Bedeutung und Besonderheiten der Landesverweisung<br />
4.10. Verweisung Graf Törrings in das Salzburger Exil<br />
4.11. Abweichungen im Prozess wegen Standeszugehörigkeit Törrings<br />
4.12. Geldstrafen für die Beamtenschaft nach vorangegangener Inhaftierung</li>
<li>Gesamtbetrachtung der ausgesprochenen Strafen<br />
5.1. Gründe für Milde in den ausgesprochenen Sanktionen<br />
5.2. Aufhebung der Strafen nach Wiederkehr des Kurfürsten</li>
</ol>
<h3><strong>D. Rechtfertigungsansätze für das Verhalten der Beteiligten</strong></h3>
<ol>
<li>Charakter des Volksaufstands 1705</li>
<li>Positivistische zeitgenössische Würdigung des Verhaltens</li>
<li>Zeitgenössischer Ansatz einer Rechtfertigung</li>
<li>Außergesetzliche Ansätze</li>
<li>Grundzüge der Lehre vom Widerstandsrecht</li>
<li>Die Lehre vom Widerstandsrecht seit dem 17. Jahrhundert</li>
<li>Vorliegen eines Widerstandsrechts im Bauernaufstand</li>
<li>Kaiserliche Verwaltung als Herrschaft der Tyrannis</li>
<li>Widerstand nur als ultima ratio</li>
<li>Blutige Niederschlagung</li>
<li>Fehlende Rechtfertigung des Majestätsverbrechens</li>
</ol>
<p> </p>
<p> </p>
<h3><strong>E. Beantwortung der Ausgangsfrage</strong></h3>
<ol>
<li>Spätere Verarbeitung des Volksaufstands</li>
<li>Ein Urteil über die Anführer?</li>
</ol>
<h3><strong>F. Zusammenfassung der Ergebnisse</strong></h3>