Märchen - Brentano Clemens
 

Publikationen zu München

Märchen

Clemens Brentano

Titel Märchen
Untertitel Clemens Brentano
Autor Brentano Clemens 
Verlag Lothar Borowsky
Buchart Gebundene Ausgabe
Seiten 350
ISBN/B3Kat 00128096
Regierungsbezirk Oberbayern

»Unter seinen Hausfreunden war einer, man hieß ihn den Datte, der kam an jedem dritten Samstagabend auf ein Glas Wein und einen guten Käs zu ihm, mit dem Beding, daß niemand sonst dabei sei als die liebwerte Frau und die Kinder (diese hatte er gern, und sie taten und spielten als klein mit ihm, wie wenn er ihresgleichen wäre). Da ward alsdann geschwatzt von Zunftgeschäften und von den alten Zeiten, ingleichem gern von einem und dem andern ein starker Schwank erzählt...«

 

«... Ich möchte so gern ein Drama von Dir! Ich möchte es der Welt so sehr gönnen!

Oder etwas umfassend Episches, was die Welt so hinreißt durch weltbeherrschende Ideen aus der sittlichen Welt. Ich möchte Dich bitten, einen großen historischen Stoff zu behandeln! ...«

Friedrich Theodor Vischer, 1838

Mörikes Freunde erwarteten von dem Dichter umfangreiche epische Werke, die Behandlung weltbewegender «Ideen aus der sittlichen Welt«. Er dagegen schrieb Märchen, die seinen fast kindlichen Spieltrieb und die zuweilen bizarre Phantasie eher zu befriedigen vermochten. Später antwortet er auf den Appell seines Freundes schüchtern:

»An einen kritischen Freund, der unzufrieden war, da der Verfasser neue Märchen schreiben wollte.

Die Märchen sind halt Nürnberger War',

Wenn der Mond nachts in die Boutiquen scheint:

Drum nicht so strenge, lieber Freund,

Weihnachten ist nur einmal im Jahr.«

 



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