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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Mord nach der Messe

Ein Verbrechen aus Münchens Vergangenheit

Bibliografische Angaben

Autor:in Seidl Helmut A.
VerlagVolk Verlag
Jahr2023
Seiten120
ISBN3862224511 / 9783862224517
SerieVergessenes Bayern
Suchbegriffe Mord Hinrichtung Fronveste Exekution Kettenstrafe
Personen Stopfer Joseph, Dantinger Ludwig

Inhalt

Mitte des 19. Jahrhunderts hielt der brutale Mord an Johann Baptist Schwarz die königliche Haupt- und Residenzstadt München in Atem. Wie kein zweites erregte das abscheuliche Verbrechen bayernweit Aufsehen, handelte es sich bei dem Opfer doch um einen stadtbekannten Geistlichen. Das Tötungsdelikt ging auf das Konto eines Täter-Duos, bestehend aus den arbeitslosen Handwerkern Joseph Stopfer und Ludwig Dantinger. Der Fall beschäftigte Polizei, Justiz und Presse in außerordentlicher Weise und fand ein dramatisches Ende: Während König Max II. Joseph das Todesurteil für Dantinger auf dem Gnadenweg zur Kettenstrafe umwandelte, wurde Stopfer – dessen Name noch lange im Gedächtnis des Volkes verankert bleiben sollte – am Pfingstsamstag, den 18. Mai 1850, öffentlich auf dem Marsfeld enthauptet. Rund 15.000 Menschen wohnten dem schaurigen Spektakel bei – die Hinrichtung in Bayerns Geschichte mit den meisten Zuschauern. Anhand von zahlreichen zeitgenössischen Quellen beleuchtet Helmut A. Seidl den wohl spektakulärsten Kriminalfall der Münchner Biedermeierzeit.

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitumstände im damaligen Bayern
  • Die Mordgesellen: ein Tuchmacher und ein Goldschläger
  • Das Mordopfer: ein stadtbekannter Geistlicher
  • Stopfer und Dantinger als Verdächtige
  • Untersuchungshaft in der Fronveste
  • Vor dem Schwurgerichtshof von Oberbayern
  • Verkündung der Urteile
  • Einschätzungen und Einsprüche
  • Vollstreckung der Urteile
  • Stellungnahmen zur Exekution
  • Nachbetrachtungen

  • Anhang
    Literatur und Quellen
    Bildnachweis
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