Drei wegbereitende Frauen des Barock
Ein Vierteljahrhundert Regensburger (Kultur)Geschichte 1630–1654
Bibliografische Angaben
| Autor:in | Unger Klemens |
|---|---|
| Verlag | Verlag Friedrich Pustet |
| Jahr | 2023 |
| Seiten | 92 |
| ISBN | 3791734709 / 9783791734705 |
| Personen | Gonzaga Montferrat Eleonora, Gonzaga Nevers Eleonora, Salis Anna Maria von |
Inhalt
Bis zum heutigen Tag fehlen umfassende Biografien dreier bedeutender Frauen, die der barocken Epoche in Regensburg Bahn gebrochen haben. Die wichtigsten Ereignisse um zwei Kaiserinnen und eine Fürstäbtissin werden lebendig – und damit auch die Zeit der zweiten Hälfte des Dreißigjährigen Krieges in der Freien Reichsstadt: Eleonora Gonzaga Montferrat (1598–1655), Gemahlin Ferdinands II., 1630 im Regensburger Dom zur Kaiserin gekrönt, forderte vom Rat das Bild der „schönen Maria“ von Altdorfer ein; Eleonora Gonzaga Nevers (1628–1686), Gemahlin Ferdinands III., brachte die Oper an die Donau; und Anna Maria von Salis (1590–1652), Fürstäbtissin von Niedermünster, ermöglichte die erste Barockisierung einer Kirche im Welterbe Regensburg während des Krieges. Neue Quellenfunde und erstmalige Veröffentlichung von Abbildungen geben einen Einblick in eine spannende Epoche der Regensburger Kulturgeschichte.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Drei Vorbemerkungen
1630 - ein Schicksalsjahr
Frühbarock trotz Kriegs in Regensburg
Ein erster Höhepunkt absolutistischer Macht- und Prachtentfaltung
Die Regensburger Salis:
Anna Maria von Salis, Fürstäbtissin des adeligen Damenstift Niedermünster und Wegbereiterin des Barock inRegensburg
Verwandte der Fürstäbtissin Anna Maria
Literatur
Bildnachweis