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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Kriminalitätsgeschichte - Tatort Franken

Bibliografische Angaben

Autor:in Wüst Wolfgang, Hirte Markus, Wüst Sabine
Herausgeber:in Fränkische Arbeitsgemeinschaft e.V.
VerlagEOS
Jahr2019
Seiten72
ISBN3830679815 / 9783830679813
SerieSchriftenreihe der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft e.V.
Suchbegriffe Kriminaltität Verbrechen Franken

Inhalt

Die Kriminalgeschichte wurde in Deutschland – im Gegensatz zu Frankreich und England – in der Historischen Forschung zunächst nicht ausgewiesen, konnte sich aber seit den 1980er Jahren als Zweig der Historischen Konfliktforschung etablieren. Älteren Ursprungs sind einzelne Bereiche, wie die Hexenforschung und die normative Rechtsgeschichte. 1992 belegte Gerd Schwerhoff als Doyen der Kriminalitätsgeschichte auch für Deutschland eine verstärkte Hinwendung zur Kriminalgeschichte, und 1996 fasste Joachim Eibach von der Universität Bern den Stand der Forschung erstmals für die Historische Zeitschrift zusammen. Die hier gesammelten Beiträge wollen aus dem großen Forschungsprogramm für Franken einen kleinen Ausschnitt präsentieren und zugleich auf das international renommierte Mittelalterliche Kriminalmuseum im fränkischen Rothenburg ob der Tauber verweisen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
     von Ernst Metzger

Auftakt
     von Wolfgang Wüst

In den Fängen fränkischer Justiz. Hochgerichtsgeschichte vor Ort
     von Wolfgang Wüst
     1. Angelsächsische Vorbilder
     2. Fränkische Quellenvielfalt- Ratsverlässe und Hinrichtungsprotokolle (1501-1806) aus Nürnberg
     3. Die Rezeption fränkischer Hochgerichte und der Fall der „Constitutio Criminalis Bambergensis“
     4. Gesetzestransfer
     5. Nachbarschaftshilfe
     6. Ermittlung und Kooperation
     7. Hochgerichte als territoriale Bausteine
     8. Ergebnisse

Meister Franz. Henker aus „Leidenschaft
    von Sabine Wüst
    1. Henker von Beruf
    2. Meister Franz, ein Nürnberger Exempel
    3. Franz Schmidt-seine Person und sein Arbeitsbereich
    4. Meister Franz und sein Henkersalltag - Einblicke in sein Tagebuch
    5. Meister Franz als Medizinmann.
    6. Wiedererlangung der Ehrlichkeit nach dienlicher Verrichtung im Henkeramt

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