Tod im Wald
Wahre Geschichten von Wilderei und Förstermord
Bibliografische Angaben
| Autor:in | Dachs Johann |
|---|---|
| Verlag | Battenberg Gietl Verlag |
| Seiten | 112 |
| ISBN | 3866467788 / 9783866467781 |
| Suchbegriffe | Wilderer |
Inhalt
Die Wilderei war einst in Bayern weit verbreitet. Jagdleidenschaft trieb die einen durch den Forst, blanke Not die anderen. Viele Geschichten ranken sich um die Berühmteren der Wildgesellen, sie leben fort in Büchern, Liedern oder Schauspielen und werden nicht selten als Volkshelden verehrt. Darüber wird allzu oft vergessen, dass ihr Handwerk auch mit Mord und Totschlag verbunden war. Der Förstermord war nämlich häufig die einzige und letzte Möglichkeit, der Justiz zu entkommen. Wilderer Volkshelden oder Mörder? Wilderei? Befriedigung der Jagdlust oder Verbrechen? Diese Fragen stellt der Autor, indem er kritisch und nüchtern die teilweise noch unveröffentlichten Taten verschiedener Wildgesellen beschreibt. Taten, die in den betroffenen Regionen für großes Aufsehen sorgten. Dabei wird eines klar: mit Romantik hat das alles nichts zu tun, was draußen in den dunklen, einsamen Wäldern geschah...
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einführung
- Der „Bayerische Hiasl“
- Der Wildschütz Jennerwein
- Matthias Kneißl-Vom Wilderer zum Räuber und Mörder
- Michael Heigl - Der Wildschütz und Räuber um den Arber und Kaitersberg
- Der Wildschütz von Deichslberg Joseph Sattler
- Wilderei in der Oberpfalz und im Fichtelgebirge
- Der Lexengangerl und seine Wildererbande
- Ein Urlaubgsgast und der Wilderer
- Warum und wieas im Bayerischen Wald g’wildert ham
- Der Hartl Xare
- Wieas an Forstverwalter Mader umbracht ham
- Bildung von Wildererbanden
- Die Ranzinger-Brüder
- Ein abscheuliches Verbrechen
- Klüngeleien
- Die Kriminalpolizei ermittelt
- Urteile
- Wilderer-Erlass Himmler/Göring
- Nachkriegswilderei
- Nachbetrachtung
- Anlage