Ein Fenster in die Römerzeit - Mühlemeier Stefan, Peters Michael, Pfaffinger Ferdinand, Kienzle Annette, Pusch Wolfgang, Sommer Sebastian , Gerhardt Ines, Hägele Hansjörg, Schneider Hilmar
 

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Ein Fenster in die Römerzeit

Die Villa rustica von Leutstetten

Titel Ein Fenster in die Römerzeit
Untertitel Die Villa rustica von Leutstetten
Autor Mühlemeier StefanPeters MichaelPfaffinger FerdinandKienzle AnnettePusch WolfgangSommer SebastianGerhardt InesHägele HansjörgSchneider Hilmar
Herausgeber Dempewolf Eva
Verlag Kulturverlag Stadt Starnberg
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung April 2008
Seiten 128
ISBN/B3Kat 3940115010 (978-3940115010)
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Serie Starnberger Stadtgeschichte (2)
Suchbegriff Villa rustica 
Ort Leutstetten  Google Maps
Regierungsbezirk Oberbayern

Eine archäologische Rettungsgrabung, initiiert von engagierten Bürgern, führte 2001 zur Freilegung eines römischen Gutshofes südöstlich von Leutstetten. Im 2. Jh. n. Chr. hatte an dieser Stelle, damals wohl mit grandiosem Blick auf See und Gebirge, ein Wohnhaus mit Badetrakt und Fußbodenheizung gestanden. Fachgerecht konserviert und zum Teil durch einen gläsernen Bau geschützt, bilden die Reste der Villa heute ein ebenso attraktives wie lehrreiches Ausflugsziel ein Fenster in die Römerzeit. Die beiden Autoren dieses Buches, der Archäologe Stefan Mühlemeier, der die Ausgrabung leitete, und der Paläobotaniker Michael Peters, der die vegetationsgeschichtlichen Untersuchungen vornahm, zeichnen ein überaus lebendiges Bild von der Landschaft und den Lebensumständen vor rund 2000 Jahren. Man erfährt Wissenswertes und Überraschendes zur Vegetationsgeschichte, zur römischen Siedlungspolitik und zur Bewirtschaftung römischer Gutshöfe im Allgemeinen sowie zur Villa rustica von Leutstetten im Besonderen. Ein rekonstruierter Lebenslauf des Erbauers unserer Villa, verfasst von Ines Gerhardt, entführt auf eine faszinierende Zeitreise. Beiträge von C. Sebastian Sommer (zur Archäologie im Landkreis Starnberg), Hansjörg Hägele (zur Gesellschaft für Archäologie und Geschichte) und Hilmar Schneider (zur Architektur des Schutzbaues) runden das mit über 100 Fotos reich illustrierte Buch ab.