Vom Wasser auf die Straße
Flösserei in der Umbruchszeit
Bibliografische Angaben
| Autor:in | Rädlinger Christine |
|---|---|
| Verlag | Franz Schiermeier Verlag |
| Jahr | 2016 |
| Seiten | 80 |
| ISBN | 3943866505 / 9783943866506 |
| Suchbegriffe | Flösser |
Inhalt
Lange waren Loisach und Isar wichtige Wasserstraßen, Flöße ein unabdingbares Transportmittel für schwere Güter wie Baustoffe oder Brennstoffe. Das Flößerhandwerk war ein angesehener Berufszweig und Bauern konnten ihr Einkommen mit Bau- oder Brennholz für die Großstädte aus dem eigenen Wald etwas aufbessern. Mit der Bahn entstand den Flößern eine starke Konkurrenz. Flussregulierungen, vor allem aber der Bau neuer Kraftwerke, wie z.B Schönmühl, führten dazu, dass dieser Berufszweig nicht mehr auszuüben war. Schwertransporte übernahm die Bahn, später auch Lastwagen auf dem ausgebauten Straßennetz. Familien, die lange von der Flößerei gelebt hatten, mussten schließlich neue Wege gehen, um das Überleben zu sichern.
Inhaltsverzeichnis
- Heimat - Bewahren und Entwickeln
Dr. Norbert Göttler, Bezirksheimatpfleger von Oberbayern - Vorwort
Helga Lauterbach, Vorsitzende des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V. - Einführung
Christine Rädlinger - Das Floß und seine Ladung
- Werkzeuge
- Die Wege des Holzes
- Floßmeister, Ferg und Lehrlinge
- Aus dem Nachlass der Familie Kopfsgutter
- Sozialer Aufstieg in der Stadt
Familie Dosch in München - Bauern, Flößer, Bürgermeister
Familie Kögl in Kochel - Flößer, Kalkbrenner, Holztransporteure
- Familie Jocher in Schlehdorf
- Isar
Regulierungen und Kraftwerke - Loisach
Regulierungen und Kraftwerke - Schwierigkeiten, Hemmungen, Hindernisse und Gefahren
- Das Beispiel Schönmühl
- Der Flößerort Fall
- Straßenbau für Holztransporte
- Dem Holz verschrieben
Familie Willibald in Lenggries - Die Eisenbahn in den Tälern der Isar und Loisach
- Passagierflöße und Ausflugsflöße
- Verkehrswege um 1800
- Verkehrswege um 1930
Auswahlbibliographie
Impressum