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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Pielenhofen

Bibliografische Angaben

Autor:in Batzl Heribert
VerlagSchnell und Steiner
Jahr1997
Seiten19
ISBN3795444896 / 9783795444891
Suchbegriffe Pielenhofen Zisterzienser

Inhalt

Pfarrkirche, ehem. Zisterzienserkirche

Geschichte und Bauzeit. Die älteste Nachricht über das in malerischer Lage an der Naab gelegene Zisterzienserinnenkloster, dessen wirtschaftliche Fundierung die Herren von Hohenfels und Ehrenfels gelegt haben, stammt aus dem Jahre 1237, in welchem Papst Gregor IX. den Zisterzienserinnen („vom Gestade Mariens") - der Name Pielenhofen erscheint erst 1240 - einen Schutzbrief ausstellte. 1239 erhielten die Abte der Klöster Aldersbach und Walderbach vom Generalkapitel des Zisterzienserordens die Aufsicht über die Abtei, die als Tochtergründung dem Abt zu Kaisheim unterstellt wurde. Dieser entsandte Angehörige seines Konvents für die Seelsorge und als Berater in wirtschaftlichen Fragen sowie Laienbrüder für die körperlichen Arbeiten. Als 1. Äbtissin nennt die Urkunde 1240 Frau Irmgard. Die genannte Quelle bestätigt erstmals, daß sich in Pielenhofen damals Nonnen befanden, und läßt den Schluß zu, daß das Kloster vorher an anderer Stelle erbaut war und an die Naab verlegt wurde. Die Quellen für die Zeit der Gründung fließen sehr spärlich und gestatten keine Angaben über die ersten Klosteranlagen und somit auch über die Kirche.

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