Münchner Brunnen - Kronfuss Wilhelm, Groth-Schmachtenberger
 

Publikationen zu München

Münchner Brunnen

Titel Münchner Brunnen
Autor Kronfuss WilhelmGroth-Schmachtenberger
Verlag Pannonia
Erscheinung 1980
Seiten 48
ISBN/B3Kat 3789700339
Kategorie Stadtbeschreibung 
Serie Pannonia (33)
Suchbegriff Brunnen 
Regierungsbezirk Oberbayern

Brunnen von Rom! - erinnert sich mit beglücktem Seufzer der Gast der Ewigen Stadt. »Brunnen von München!« sollte der wirkliche Kenner dieser Stadt mit ebenso schönen Erinnerungen sagen. Die schnelle, grüne Isar - ein kleiner Alpenfluß? Zur Zeit der Schneeschmelze donnert er mit Urgewalt im eng gewordenen Bett seiner steilen Auen, wie ein Nachklang der Eiszeit, welche die Berg-riesen abschliff und die Täler mit Geröll auffüllte, auf dem die Häuser Münchens stehen. Seine unzähligen Brunnen auf Plätzen, Straßen und in versteckten Gärten und Höfen künden vom Wasser in den Poren seines Bodens. Es enteilt nicht, wie das Wasser der großen Ströme anderer Städte, es verweilt, wie auch diese unvergleichliche Stadt alle Besucher zum Verweilen einlädt. Wer kennt die Zahl aller Münchner Brunnen? Sie ist größer, als man sie sich vorstellen könnte. Es gibt in München an die elfhundert Brunnen; sie sind in städtischem, staatlichem oder privatem Besitz. - Der große Städtegründer Heinrich der Löwe leitete vor über 800 Jahren die berühmte Salzstraße über die neue Brücke zur kleinen Siedlung der Mönche. Der Mönch im Wappen von München wachte über das menschliche Maß seiner Bewohner. Die Fürsten machten die Stadt zur weltberühmten Residenz der Künste und großen Geister. In der großen Zeit der Kunstepochen Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus entstand jene Ansammlung von Bauten, Prunkräumen und Kunstschätzen: die Residenz. In ihrer Mitte der Brunnenhof, umgeben vom schönsten Rokokotheater der Welt, dem Cuvillies-Theater, und vom Festsaal An-tiquarium. Die Hauptfigur des Brunnens, der Agilolfinger Herzog Theodo, Vorfahre der Wittelsbacher, steht auf einem dreistufigen Aufbau, umgeben von allegorischen und mythologischen Figuren, von Hubert Gerhard geschaffen. Sie stellen die vier großen bayerischen Flüsse Donau, Inn, Isar und Lech sowie die Symbole für Wasser, Feuer, Luft und Erde - Neptun, Vulkan, Juno und Ceres - dar. Außerdem wurden vier kleinere Tiergruppen von miteinander kämpfenden Seeungeheuern, zum Teil ältere Figuren anderer Brunnen, zu diesem bedeutenden Denkmal unter dem malerischen Uhrturm in der Residenz vereinigt.



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