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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Ödön von Horváth

Eine Graphic-Novel-Biografie

Bibliografische Angaben

Autor:in Kirsch Dieter, Stadtegger Laura
VerlagAllitera Verlag
Jahr2026
Seiten260
ISBN3962335293 / 978-3962335298
Personen Horváth Ödon von

Inhalt

1. Juni 1938. Über Paris tobt ein Sturm. Er verursacht in der gesamten Region schwere Schäden und Unfälle. In der Champs-Élysées wirft er gegen 19.30 Uhr eine Kastanie um. Sieben Personen können sich retten, bis auf einen Ungarn, den sie erschlägt. Es ist Ödön von Horváth. Mit 36 Jahren stirbt der Schriftsteller, der sich als Kosmopolit gefühlt hatte, auch wenn er einen ungarischen Pass bei sich trug. Horváth lebte in Deutschland und Österreich und schrieb in seiner Muttersprache Deutsch. Allerdings: Der nationalistisch gefärbte Begriff Vaterland, der war ihm fremd. Vaterland, das war für ihn das Volk. Ihm galt sein großer Spruch: »Gegen Lüge und Dummheit. Werdet aufrichtig, erkennt euch selbst! Nehmt euch nicht zu ernst, es steht euch weder an, noch gut.« Am 24. Oktober 1931 erhielt Ödön von Horváth den Kleist-Preis, die bedeutendste literarische Auszeichnung der Weimarer Republik. Die Graphic-Novel-Biografie zeigt Ödön von Horváths Leben, seine Zeit und das Werk, erzählt es, wie es er, der von seinen Freunden viel gelobte Erzähler, wohl selbst getan hätte: in 95 Geschichten. Das Graphic Novel-Kino über Ödön von Horváth ist schwarzweiß – seine Farbigkeit gewinnt es im Lesen dieses visuellen Lebensromans.

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