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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Keine Reue! Heil!

Eine Studie zu Werner Egk und seinem Verhältnis zum Nationalsozialismus

Bibliografische Angaben

Autor:in Schamberger Anna Kreszentia
VerlagAllitera Verlag
Jahr2024
Seiten148
ISBN396233467X / 9783962334673
Suchbegriffe Nationalsozialismus Juden Antisemitismus NS-Politiker Reichsmusikkammer STAGMA Spruchkammerverfahren
Personen Egk Werner

Inhalt

Die politische Haltung des Komponisten und Kulturfunktionärs Werner Egk (geb. 1901 in Auchsesheim bei Donauwörth, gest. 1983 in Inning am Ammersee) während der Zeit des Nationalsozialismus ist immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Für die vor-liegende Studie wurden erstmals die im Stadtarchiv Donauwörth verwahrte Korrespondenz Egks mit seiner Ehefrau Elisabeth untersucht. Aussagen daraus und aus weiteren Quellen gewähren Einblicke in Egks Gedankenwelt und Agieren in der Zeit vor, während und nach dem Ende der Nazi-Diktatur. Die Autorin hinterfragt vor diesem Hintergrund unter anderem Egks Persönlichkeit, seine Kontakte, sein Verhalten, seine öffentlichen Äußerungn, einige seiner Werke, sein Agieren im nationalsozialistischen Kulturapparat und seine Argumen-tationen nach dem Ende des „Dritten Reiches“. Ergebnisse bisheriger Forschungsarbeiten werden miteinbezogen. Erstmalig kann signifikant belegt werden, dass Werner Egk nicht nur als Opportunist und Nutznießer des Nazi-Regimes zu gelten hat, sondern originär Ideologien des Nationalsozialismus vertrat. Egk, dem es gelang, Joseph Goebbels und Adolf Hitler von sich zu überzeugen, äußerte sich nach dem Krieg in keiner Weise betroffen über die Verbrechen des NS-Regimes. Er setzte nach dem Entnazifizierungsverfahren seine Karriere ohne Bruch fort. Eine Fülle von Original-Zitaten bietet Stoff für Diskussionen sowie Ansatzpunkte für weitere Forschungen.

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Dank
  • Einführung
    Anmerkungen zu den Quellen
    ​Sprache
  1. Egks Persönlichkeit
    1. Egks persönliche Dispositionen
    2. Mögliche frühe Einflüsse
    3. Karrierestreben
  2. Egks Gedankenwelt und Verhaltensweisen
    1. Verhältnis zu Juden
      1. Antisemitismus
      2. Annäherungen
    2. Weltoffenheit
    3. Verhaltensweisen
    4. Lektüre und Schriften Egks
      1. Lektüre
      2. Schriften
  3. Wichtige Kontakte Egks
    1. Militärs und NS-Politiker
    2. NS-Kulturfunktionäre
      1. Hans Hinkel
      2. Wolfgang Nufer
      3. Rainer Schlösser
      4. Heinz Drewes
      5. Heinz Tietjen
  4. Werke und Hintergründe
    1. Columbus
    2. Job der Deutsche
    3. Die Zaubergeige
      1. Uraufführung
      2. Guldensack
      3. Neufassung
      4. Hofmarschall
      5. Judenmusik
      6. Wirkung
    4. Olympische Festmusik
    5. Peer Gynt
      1. Der Stoff
      2. Uraufführung
      3. Erfolg
    6. Jungens
  5. Sohn Titus
  6. Egk als Funktionär der Reichsmusikkammer und der STAGMA
    1. Nutznießerschaft
    2. Egk als Aktivist
      1. Berufung
      2. Zusammenarbeit mit Hinkel
  7. Nach dem Krieg
    1. Antisemitismus
    2. Spruchkammerverfahren
    3. Distanzierung
    4. Persilscheine
    5. Karriere ohne Bruch
  8. Fazit​
  • Anhang
    Brieftranskription
    Dokumente
    Quellen-und Literaturverzeichnis
    Regist
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