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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Tagebuch eines Verzweifelten

Zeugnis einer inneren Emigration

Bibliografische Angaben

Autor:in Reck-Malleczewen Friedrich
VerlagAllitera Verlag
Jahr2015
Seiten220
ISBN9783869067070 / 3869067071
Serieedition monacensia

Inhalt

In seinem von Mai 1936 bis zu seiner Verhaftung im Oktober 1944 geführten Tagebuch hat Friedrich Reck-Malleczewen mit beispielloser Schärfe bereits früh die Barbarei des Nationalsozialismus erkannt und das Scheitern des Regimes vorausgesehen. Als bekennender Monarchist verfasste er, zurückgezogen auf seinem Gut in Poing, mit den Tagebucheinträgen eine wütende Abrechnung, erfüllt von einem beispiellosen Hass auf die Machthaber wie auch auf die widerstandslose Basis in der Bevölkerung. Sympathie hegte Reck einzig gegenüber den Geschwistern Scholl, die er als die »ersten Deutschen einer großen Wiedergeburt« bezeichnete. Recks Tagebuch, 1947 erstmals veröffentlicht, wurde sein wohl bekanntestes Werk und gehört zu den erschütterndsten Dokumenten der NS-Zeit.

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