Geschichte - Montag den 25.1.1976

München Zeitensprünge
Montag den 25.1.1976

Der „Kreuzaltar“ der „Anna-Klosterkirche“ wird wieder hergestellt

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München-Lehel * Der „Kreuzaltar“ der „Anna-Klosterkirche“ und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 

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1976 - Der „Kreuzaltar“ der „Anna-Klosterkirche“ wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der „Kreuzaltar“ der „Anna-Klosterkirche“ und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 

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1965 - Die „Anna-Klosterkirche“ soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der „Anna-Klosterkirche“ bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt.  

In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 

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1972 - Das große Fresko der „Anna-Klosterkirche“ wird fertiggestellt

München-Lehel * Das große Fresko im Mittelraum der „Anna-Klosterkirche“ wird fertiggestellt. 

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19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur „Anna-Kirche“

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im „Lehel“.  

Die „Anna-Kirche“ wird zur „Dankvotivkirche“ für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph.  
Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern.  

An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung.  
Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss.  
Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit.  
Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes.  

Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam.  
Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen;  
Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter.  
Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München.  

Das Herzstück des Hochaltars, den „Tabernakelbau“ mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 

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