Geschichte - Montag den 25.8.1867

München Zeitensprünge
Montag den 25.8.1867

Der Grundstein für das „Neue Rathaus“ wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das „Neue Rathaus“ gelegt.

© Rudolf Hartbrunner

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Neues Rathaus 

Personen

Ludwig II. König | Adalbert Prinz | 

Straße

Marienplatz

Umgebung

25. 8 1867 - Der Grundstein für das „Neue Rathaus“ wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das „Neue Rathaus“ gelegt.

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1870 - Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet.

Er zeigt in Standbildern die „bürgerlichen Tugenden“: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.

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1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“. 

Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.

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10. 9 1853 - Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“.

Sie wird seither in der neu errichteten „Schrannenhalle“ an der Blumenstraße abgehalten.

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20. 10 1854 - Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

München-Graggenau * Der Stadtmagistrat teilt der Öffentlichkeit mit, dass „der bisherige Schrannenplatz dahier fernerhin 'Marienplatz' genannt werden dürfe“.

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18. 6 1916 - Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

München-Graggenau * Die mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz von den an den Hunger-Demonstrationen beteiligten Münchnern.

Stadtschulrat Dr. Georg Kerschensteiner muss sich später für die „mangelnde staatsbürgerliche Erziehung der gerade entlassenen Schuljugend“ rechtfertigen. 

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28. 5 1854 - Ein „Bittgottesdienst“ zur Abwendung der „Cholera-Epidemie“

München-Graggenau * Ein großer „Bittgottesdienst“ zur Abwendung der „Cholera-Epidemie“ wird an der „Mariensäule“ auf dem „Schrannenmarkt“ zelebriert. 

25.000 Menschen beteiligen sich.

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29. 9 1854 - Gottesdienst „für die Errettung aus dieser großen Drangsal“

München-Graggenau * Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt für den 3. Oktober zu einem „feierlichen Dankamt“ zur „Mariensäule am Schrannenplatz“ ein, „um Gott den Herrn für die Errettung aus dieser großen Drangsal die innigsten Dankgebete darzubringen“.

In dieser Einladung wird die „Cholera“ schon für beendet erklärt.

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1315 - Die „Freiung“ des Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft

München-Graggenau - Mümchen-Angerviertel * Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft. 

Damit kann nicht nur die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.
Die „Freiung“ stellt vielmehr die Übertragung des Nutzeigentums der Immobilie Marktplatz auf die Kommune dar.

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4. 5 1315 - Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

München * Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig IV. „dem Baiern“ verbrieft.  

Der „Gunstbrief“ bezieht sich nur den „Marktplatz“.  
Eine generelle Regelung für alle „Bausachen“ erhält die Stadt erst am 8. Mai 1342.  

Die „Freiung“ bedeutet,  

  • dass die Stadt das alleinige Recht in Bauangelegenheiten auf diesem Platz hat, und  
  • dass die Kommune das Nutzeigentum der Immobilie Marktplatz besitzt.  
    Damit kann die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.  

Die ersten Betroffenen sind die Metzger, die ihre „Fleischbänke“ vor das „Talburgtor“ [= Alter Rathausturm] verlegen müssen.  
Dabei spielten hauptsächlich die unhaltbaren hygienischen Zustände eine Rolle. 

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