Gräber in München
 

Münchner Friedhofsportal

Friedrich Güll

geboren 01.04.1812 (Ansbach)
gestorben 24.04.1879 (München)
Beruf Dichter, Kinderlieddichter
Friedhof Alter Südlicher Friedhof
Straßenbenennung Güllstraße *1887 [2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Am Schlachthof]
Lage 33-10-34
Wikipedia Friedrich_Güll
Deutsche Biographie sfz24474
Die Grabstätte ist als Städtisches Ehrengrab eingetragen
Friedrich Güll wurde 67 Jahre alt.
Nach Friedrich Güll wurde die Straße Güllstraße benannt.

Friedrich Wilhelm Güll (* 1. April 1812 in Ansbach; † 24. Dezember 1879 in München) war ein deutscher Dichter, der vor allem durch seine Kinderlieder bekannt wurde.

Mit seinen gemütvollen, unbefangenen Gedichten wie Das Büblein auf dem Eise, Osterhäslein oder Der erste Schnee gehörte Güll zu den wichtigsten Kinderlyrikern des Biedermeier. Erstmals erschienen seine Werke 1836 in Kinderheimath in Bildern und Liedern. Die Bebilderung hierzu lieferte Julius Nisle, das Vorwort der Romantiker Gustav Schwab, der Gülls Dichtertalent und seine Art, Lehrreiches mit guter Laune statt ernster Miene zu vermitteln, lobte. Viele der Dichtungen wurden von Karl Gottfried Wilhelm Taubert vertont. Der Komponist Heinrich Kaspar Schmid vertonte in op. 25 für Jugendchor die Gedichte Frisch auf, Tanzliedchen, Spruch von der Kirche, Wenn die Kinder schlafen ein, Osterhäslein, Sommernacht und Waffenschmied.

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Friedrich Wilhelm Güll war ein deutscher Dichter, der vor allem durch seine Kinderlieder bekannt wurde. 

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Güll Friedrich
Friedrich Güll
Bildrechte: Hermann von Kaulbach (1846–1909), Friedrich Guell Hermann Kaulbach, als gemeinfrei gekennzeichnet
Güll Friedrich
Friedrich Güll
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, Grab - Friedrich Güll, CC BY-NC 4.0