Gräber in München
 

Münchner Gräber

Carl Amery

geboren 09.04.1922 (München)
gestorben 24.04.2005 (München)
Beruf Schriftsteller,Umweltaktivist
Friedhof Ostfriedhof
Lage 036a-1-3
Wikipedia Carl_Amery
Carl Amery wurde 83 Jahre alt.

Carl Amery (Pseudonym von Christian Anton Mayer; * 9. April 1922 in München; † 24. Mai 2005 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller und Umweltaktivist.

Er war Mitglied der Gruppe 47, 1976/77 Vorsitzender im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und von 1989 bis 1991 Präsident im PEN-Zentrum Deutschland. Von 1967 bis 1974 war Amery Mitglied der SPD, nachdem er zuvor der GVP angehört hatte. Später war Amery Gründungsmitglied der Partei Die Grünen beim Bundeskongress der Grünen in Karlsruhe am 13. Januar 1980 und Schirmherr der Wasserallianz München. Als Initiator und Mitbegründer war Amery von 1980 bis 1995 Präsident der E-F-Schumacher-Gesellschaft für Politische Ökologie (München).

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Geheim

<p>Carl Amery, geboren in der Au , war eine der ganz großen und markanten Persönlichkeiten derengagierten deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ein radikaler Denker, der sich im Bemühen um eine bessere Welt auf messerscharfe Analyse und unmissverständliche Attacke gleichermaßen verstand. Furore machte er mit seinem Pamphlet „Die Kapitulation oder Deutscher Katholizis- Grab-Nr3. 6a-1-3 mus heute" (1963). Seine Titulierungen waren vielfältig: Linkskatholik, Realutopist, Querdenker, Wertekonservativer. Auf jeden Fall war er einer, der sich einmischte und aktiv mitgestaltete, in seinen vielen aufsehenerregenden Büchern und Schriften, als Bürgerrechtler, als „Cheftheoretiker" und Mitbegründer der bayerischen Grünen, als kurzzeitiger Leiter der Städtischen Bibliotheken in München, als Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller und als Präsident des bundesdeutschen PEN-Zentrums. Carl Amerys Lebensthema war der leidenschaftliche Kampf gegen die Verwüstung der Erde und für eine Wende im Bewusstsein der Menschheit. Neben seinen politischen Aufrufen und Programmschriften blieben seine zahlreichen Romane oft unterschätzt. Dabei war er wie wenige seiner Zeitgenossen ein Meister der „history fiction": ,,Das Königsprojekt ", ,,An den Feuern der Leyermark", ,,Der Untergang der Stadt Passau", ,,Die Gruft" u.a.m. Und des hintergründigen bayerischen Humors. Er galt als „Bayerns unbequeme Stimme ". Und er erzählte hervorragend Witze!</p>

<p>Schon zu Lebzeiten übergab Carl Amery sein literarisches Archiv an die MonacensiaSammlung der Stadtbibliothek .</p>

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Amery Carl

Christian Mayer
Carl Amery
1922 - 2005