Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Mit dem Nachlass des Anwalts und Künstlers Otto D. Franz (1871–1963) übernahm das Staatsarchiv München 2024 eine außergewöhnliche zeitgenössische Quelle: Gerichtszeichnungen vom Hitler-Ludendorff-Prozess des Jahres 1924. Franz begleitete das Verfahren als Zeichner für zwei illustrierte Zeitschriften. In seinen Skizzen hielt er Richter, Angeklagte, Staatsanwälte, Zeugen sowie die Atmosphäre im Gerichtssaal visuell fest. Der Nachlass umfasst weitere Skizzenbücher, private Fotoalben und persönliche Dokumente. Sie gewähren Einblick in das Leben eines erfolgreichen Juristen, leidenschaftlichen Musikfreundes und talentierten Künstlers.
In der Ausstellung präsentiert das Staatsarchiv München bislang unveröffentlichte Nahaufnahmen aus dem sogenannten Hitler-Prozess und geht der Frage nach: Wer war der Mann hinter den Zeichnungen?
| Datum | 26.11.2025 - 07.03.2026 |
| Veranstalter | Staatsarchiv München |
| Ort | Staatsarchiv München |
| Plz / Stadt | 80539 München |
| Straße | Schönfeldstr. 5 |
| Preis | gebührenfrei |
| Internet | https://www.gda.bayern.de/aktuelles/nahaufnahmen-eine-ausstellung-des-staatsarchiv-muenchen-zu-sehen-vom-26-november-2025-bis-7-maerz-2026 |
| Kategorie | 0 |
| Öffnungszeiten | Mo. – Do. 8:30 bis 16:30 Uhr Fr. 8:30 bis 13:00 Uhr Sonderöffnung am Samstag, 7.3.2026 (Tag der Archive) |