Kunst & Kultur

Reiterdenkmal für Maximilian I.

Name Reiterdenkmal für Maximilian I.
Stadtbezirk 3. Maxvorstadt
Stadtbezirksteil Universität
Straße Wittelsbacherplatz
Art Reiterstandbild
Jahr 1839
Suchbegriffe Pferd  Reiter  
Personen Maximilian I. Kurfürst von Bayern  
Künstler:innen Thorwaldsen Bertel
Guss Königliche Erzgießerei (1839)
Kategorie Herrscher
Art Denkmal Bronzemuseum 
Inschrift

MAXIMILIAN
CHURFUERST
VON BAYERN




Kurfürst Maximilian I.-Denkmal, Wittelsbacherplatz. Marmorpostament (6 m hoch) nach einem Entwurf Klenzes, Reiterstatue in Bronze nach einem Modell Thorwaldsens gegossen von Stiglmayer „das künstlerisch vollendetste Monument Münchens“. In voller Feldrüstung von der Zeit des 30jährigen Krieges (mit] Brust- lind Rückenharnisch, mit Halbschienen an Armen und Beinen, mit der Feldbinde und dem Goldenen Vließe geschmückt, das Schwert in der Scheide, die Pistolen im Halfter) mit der Linken das Pferd an den Zügeln zurückhaltend, mit dem Zeigefinger der Rechten nach einer bestimmten Stelle hinzeigend, ist Maximilian geschildert als Feldherr, „als der scharfblickende Lenker und Ordner der Schlachten, den wir hier mitten im Kampf sehen; das unbedeckte Haupt zeigt lang herabfallendes schlichtes Haar, eine mächtige hohe und etwas gefurchte Stirn, einen lebhaften scharfen Blick der Augen und ernste, männliche Züge, in denen sich der feste, entschiedene und unerschütterliche Charakter sowie der kriegerische Sinn des Helden bedeutungsvoll ausspricht“ [HR],

Zauner - München in Kunst und Geschichte (1914)

Der Wittelsbacher-Platz erhielt seinen Namen 1827, und begrenzt von herrlich en Palästen, ist seine Hauptzierde die Reiterstatue des Chursürsteu Maximilian I. in Feldherrnrüstung, 17 ½ Fuss hoch auf einem eben so hohen Piedestal. Die Statue wurde nach dem Modelle Thorwaldsen's von Stiglmayer in Erz gegossen. An der Vorderseite des Postamentes steht der Name des gefeierten Wittelsbachers,, an der Rückseite liest man: Errichtet von Ludwig I., König von Bayern, XII. Oct. MDCCCXXXIX. Die Statue des großen Churfürsten hat Portraitähnlichkeit, indem Thorwaldsen das große von Nikolaus Prucker gemalte Bildniß desselben im Saale der Stifter der Pinakothek vor sich hatte. Dieses Monument hat eine eigene Literatur, welche sich vom Hufe des Pferdes bis zum bloßen Haupte des Helden im dreißigjährigen Kriege erstreckt. Er ist nach der Schlacht am weißen Berge (1620) gedacht, wie er sich das Vorwärts zuruft.

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