Degradierte Doktoren - Harrecker Stefanie
 

Degradierte Doktoren

Die Aberkennung der Doktorwürde an der Ludwig-Maximilians-Universität München während der Zeit des Nationalsozialismus

Harrecker Stefanie

Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

Der Doktorentzug - Ein Kapitel in der Geschichte der Münchener

Universität im Nationalsozialismus

I. Doktorwürde und Doktorentzug vor 1933

II. Der Doktorentzug ab 1933: Verordnungen und Akteure

  1. Das Ende der akademischen Freiheit
  2. Die Entscheidungsgremien der Universität
    a. Die Rolle der Fakultäten
    b. Der Ausschuss aus Rektor und Dekanen

III. Der Doktorentzug in der Praxis

  1. Der Entzug als Folge des Staatsbürgerschaftsverlusts
    a. Bürokratisches Prozedere
    b. Die Betroffenen: Sozialprofil und EmigratioNSschicksal
  2. Die Gerichtsfälle
    a. Falltypen und Handlungsspielraum des Ausschusses
    b. ReaktioNSmöglichkeiten der Betroffenen
    c. Entscheidungen gegen den Titelentzug

IV. Der Umgang mit akademischen Ehrenwürden

  1. Ehrendoktor und Ehrenbürger: Tradition und Bedeutung
  2. Entzug und Verleihung im Nationalsozialismus

V. Behinderung von Promotionen und Verweigerung des Doktortitels

  1. Antisemitische Verbote
  2. Politische EiNSchränkungen

VI. Nachkriegszeit und Doktorentzug

  1. Kontinuität oder Bruch?
  2. Die Diskussion um die Zuständigkeit
  3. Der Umgang mit Emigranten
    a. Vereinzelte Rehabilitierungen
    b. Vertuschen und Verdrängen
    c. Eine paradoxe Doktorerneuerung: der Fall Lion Feuchtwanger
  4. Die Revision von Gerichtsfällen
  5. Die Aberkennung von Doktortiteln nach 1945
    a. Der Umgang mit Dissertationen aus der NS-Zeit
    b. Die Aberkennung des Titels aufgrund von NS-Verbrechen
    c. Die weitere Entwicklung

Fazit

DokumentatioNSteil

Abkürzungsverzeichnis

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Personenregister

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