Adressbuch(1880) - Klenzestraße

Adressbuch - 1880

Beschreibung: Z. E. a. Leo Ritter v. Klenze, einen berühmten Baumeister, geb. auf dem Landgute seines Vaters im Fürstenthume Hildesheim 29 Feb. 1784, gest. als Hofbauintendant, Oberbaurath und Vorstand der Oberbaubehörde im Ministerium des Inneren 27. Jan. 1864 zu München, wohin er 1815 gekommen war und das er mit so vielen Prachtbauten schmückte, als: Glyptothek (1816-30), Arkaden mit Bazar (1822-25), Kriegsministerium theilweise (1824-30), Odeon (1826-28), alte Pinakothek (1826-36), neue Residenz (1826-35) und Saalbau (1832-42), Allerheiligen-Hofkapelle (1826-37), Palais des Herzog Max (1828-30), Obelisk (12833), neues Postgebäude (1835-36) und Propyläen (1854-62). Seine Reisen zur Leitung auswärtiger Bauten abgerechnet, weilte Klenze immer in München. Die Straße ward in einem Stadterweiterungsprojekt durch König Ludwig I. schon im März 1830 nach Klenze benannt, jedoch erst seit März 1862 eröffnet, resp. mit Häusern besetzt und begreift einen kleinen Theil der „Buttermelcherstraße“ früherer Ausdehnung in sich.


Weiter zur Straßenbeschreibung