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1988

Einführung einer städtischen U-Bahn-Wache

Der Münchner Stadtrat beschloss die Einrichtung einer eigenen U-Bahn-Wache, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr künftig durch städtisch organisierte Kräfte gewährleisten zu lassen. Damit reagierte die Stadt auf die anhaltende Kritik am privaten Sicherheitsdienst der Schwarzen Sheriffs und dessen umstrittene Einsätze. Die Entscheidung leitete den Wechsel zu einer neuen Sicherheitsorganisation in der Münchner U-Bahn ein.

1. April 1988

Ende der Schwarzen Sheriffs

Die sogenannten Schwarzen Sheriffs beendeten ihren Bewachungsauftrag in der Münchner U-Bahn. Der private Sicherheitsdienst war wegen seines martialischen Auftretens und wiederholter Vorwürfe gewaltsamer Übergriffe stark umstritten. Nach anhaltender Kritik und politischen Auseinandersetzungen setzte die Stadt auf eine eigene U-Bahn-Wache. Damit endete ein kontroverses Kapitel privater Sicherheitskontrolle im öffentlichen Nahverkehr Münchens