Baudenkmäler

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 31
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Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 29.

Pissoir

Erstellung: 1900
Holzstraße
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Pissoir in Form eines oktogonalen Pavillons, ursprünglich mit zwei Zugängen, 1900.

Mietshaus

Architekt: Grimm Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ruppertstraße 12
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Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Johann Grimm; bildet mit Nr. 10 eine symmetrische Gruppe.

ehem. Verkehrsministeriums

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1911
Arnulfstraße 9
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Arnulfstraße 9/11/13; Teil des ehem. Verkehrsministeriums, jetzt zur Bundesbahndirektion gehörig; langgestreckter, leicht konkaver neubarocker Tuffsteinbau mit plastischer Gliederung, um 1911–16 von Carl Hocheder d.Ä.; siehe Hopfenstraße 10.

Denkmal für Ernest von Grossi

Architekt: Schwanthaler Ludwig von
Erstellung: 1831
Nußbaumstraße
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Denkmal für Ernest von Grossi, Sockel von 1900, Büste 1831 von Ludwig Schwanthaler.

Ehem. Max-Joseph-Stift

Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1837
Ludwigstraße 28
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Professor-Huber-Platz 2; Ehem. Max-Joseph-Stift, jetzt zur Ludwig-Maximilians-Universität gehörig, Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem kubischem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1837-40, nach Kriegszerstörung durch das Universitätsbauamt verändert wiederaufgebaut, 1961; nördlich Verbindungsbau mit Ludwigstraße 28, vgl. dort.

Richard-Wagner-Straße
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Die kurze, abgeknickte Straße, die um 1900 innerhalb eines großen Straßengevierts der Maxvorstadt angelegt wurde, bildet mit ihrer im wesentlichen erhaltenen Bebauung mit meist von Leonhard Romeis entworfenen, reich gegliederten Häusern des späten Historismus einen besonders malerischen, in sich geschlossenen Bereich, dem sich auch die Lenbach-Villa am Südende anschließt.

Mietshaus

Architekt: Spindler Friedrich
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Agnesstraße 57
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Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Pilastergliederung und zwei Erkern, um 1911 von Friedrich Spindler; Gruppe mit Nr. 55 und 59.

Mietshaus

Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Jakob-Klar-Straße 8
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Mietshaus, Jugendstil, malerisch gegliederter Eckbau, mit Stuck und plastischem Dekor, 1908-09 von Adolf Wentzel.

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Tengstraße 37
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Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker und hohem Giebel, 1909-10 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; Gruppe mit Nr. 33 und 35.

Ostbahnhofviertel

Erstellung: 1870

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Ostbahnhofviertel. Das ab 1870 angelegte Ostbahnhofviertel ist das bedeutendste Beispiel des geometrischen Städtebaus der Gründerzeit in München. Als einheitlich geplantes und bebautes Stadterweiterungsgebiet und als deutlich nach außen begrenztes und in sich geschlossenes Quartier mit den Merkmalen starker räumlicher und architektonischer Homogenität bildet es ein Ensemble. Über die historischen und ästhetischen Qualitäten hinaus zeichnet sich der satellitenartige Stadtteil durch ausgeprägte urbane Eigenschaften aus, Faktoren, deren Entstehen zwar nicht ursächlich, aber doch in entscheidender Mitwirkung durch die strukturell vorgegebenen architektonischen Bezugsfunktionen und die deutlichen Orientierungsqualitäten der Raum- und Architekturphysiognomie erklärbar sein dürften. Auf dem Hintergrund gleichzeitiger und in etwa flächengleicher Stadterweiterungsprojekte in Deutschland nimmt das Ostbahnhofviertel eine einmalige Stelle ein. Mit seinen Straßen- und Platznamen erinnert das Ostbahnhofviertel an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71, was ihm auch die Bezeichnung "Franzosenviertel" eingebracht hat.

Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold

Architekt: Bezold Friedrich, Hoepf Karl, Mattes Georg
Erstellung: 1914
Nußbaumstraße
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Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold, 1914 von Karl Hoepf, Büste von Georg Mattes.

Bürohaus

Architekt: Heldmann Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Orleansstraße 11
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(Vormals Orleansstraße 11) Bürohaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckrelief im Giebel, 1906 von Otto Heldmann.

Mietshaus

Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Steinstraße 11
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Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1881 von Johann Wittig.

Vorstadthaus

Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Steinstraße 50
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Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1861 von Maurermeister Max Kuppelmayr; langgestreckter Block mit Nr. 52.

Mietshaus

Architekt: Löwenstein Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Kolbergerstraße 13
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Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1912 von Emil Löwenstein; Gruppe mit Nr. 11.

Villa

Architekt: Jäger Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Kolbergerstraße 16
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Kolbergerstraße 16; Villa, neuklassizistisch, 1907-08 von Carl Jäger.

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Sternwartstraße 24
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Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit Treppenhausrisalit und Stuckdekor, 1909.

Mietshaus

Architekt: Lechleiter Alois
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Am Harras 14
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Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1902, von Alois Lechleiter

Pfarrhaus von St. Achaz

Architekt: Lenz Albert
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1891
Fallstraße 11
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Villa, Landhausstil, 1891 von Albert Lenz; seit 1939 Pfarrhaus von St. Achaz.

Flaucher-Anlagen

Erstellung: 1839

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Flaucher-Anlagen. Ausgedehnter Landschaftspark in den Isar-Auen, von der Stadt ab 1839 angelegt.

Denkmal Jakob Bauer

Architekt: Bauer Jakob, Widnmann Max von
Erstellung: 1871

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Denkmal des Anlagen-Gründers Bürgermeister Jakob Bauer, Sandsteinpfeiler mit verwitterter Inschrift, Büste, 1861 von Max von Widnmann; unweit nördlich der Brudermühlstraße. Gedenkstein unter Baumgruppe mit Eiche, Felsblock-Gruppe, auf dem mittleren Granitblock Gedenkinschrift an die Pflanzung der Friedenseiche am 1. Mai 1871; unweit nördlich des Bauer-Denkmals.


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Kriegersiedlung. Die Kriegersiedlung in Mittersendling ist als sozialgeschichtliches und städtebauliches Dokument einer Baumaßnahme, die ausdrücklich auf die Belange von Kriegsbeschädigten nach dem Ersten Weltkrieg ausgerichtet worden ist, ein Ensemble. Die Kleinsiedlung, deren niedrige vorstädtische Bebauung eingebettet ist zwischen einen breiteren Streifen Nutzgärten und einen schmalen Streifen Vorgärten, entstand in den 1920er Jahren entlang einer Privatstraße, die die Albert-Roßhaupter-Straße mit der Johann-Clanze-Straße verbindet: Diese städtebauliche Sondersituation ist bis in die Gegenwart anschaulich. Als Träger der Gesamtanlage fungierte die Bau- und Kleinsiedlungsgenossenschaft des Kriegsbeschädigtenvereins München; mit der Planung wurde 1919/20 begonnen. In symmetrischer Bebauung des geraden Straßenzugs entstand bis 1927 für etwa 100 Haushaltungen Einfamilienhäuser in Reihen- bzw. Gruppenbauweise sowie zwei Wohnblocks als Kopfbauten an der Albert-Roßhaupter-Straße.

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Astallerstraße 6
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Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1904 von Ernst Dressler.

Mietshaus

Architekt: Gustapfel K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gollierstraße 25
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Gollierstraße 25; Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckfries am Eckrisalit, 1890 von K. Gustapfel.

Hotel Krone

Architekt: Batz Ignaz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Theresienhöhe 8
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Hotel Krone, malerischer, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit rundem Eckerker und reichem Stuckdekor, 1897/98 von Baumeister Ignaz Batz; Dach verändert; Gruppe mit Gollierstraße 3.

Reihenhausgruppe

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Böcklinstraße 24
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Böcklinstraße 24/26/28/30; Reihenhausgruppe, historisierend, 1905 von Paul Böhmer; vgl. Nachbargruppe Tizianstraße 73/75.

Kath. Pfarrhaus

Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1906
Ramersdorfer Straße 6
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Kath. Pfarrhaus, 1906 von Max Ostenrieder.

Gerner Brücke

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Gerner Brücke
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Gerner Brücke; Brücke über den Nymphenburger Kanal, mit neubarockem Steingeländer, um 1900.

Villa

Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Prinzenstraße 13
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Villa, neubarock, 1901 von Nikolaus Debold.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg, Lettner Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Romanstraße 5
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Romanstraße 5; Mietshaus, Jugendstil, mit sehr reichem vegetabilischem Stuckdekor, 1902-03 von Georg Müller nach Entwurf von Hans Lettner.

Mietshaus

Architekt: Catharinus Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Volkartstraße 18
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Mietshaus, Neurenaissance, mit hohem Mittelgiebel, 1898 von Ludwig Catharinus.

Mietshaus

Architekt: Boettger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Waisenhausstraße 43
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Waisenhausstraße 43; Mietshaus, historisierender Eckbau, 1910 von Franz Boettge.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Wilderich-Lang-Straße 9
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Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern und Giebeln, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Blücherstraße 7.

Künstleratelierbauten

Architekt: Seeck Ulrich
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1929
Zum Künstlerhof 13
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Zum Künstlerhof 13/15/17/19/21/25; Künstleratelierbauten, 1929-30 von Ulrich Seeck im Rahmen der Großsiedlung Neuhausen der Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge München in Formen der Neuen Sachlichkeit errichtet.

Villa

Architekt: Hoelzl Joseph, Vasek Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Biedersteiner Straße 2
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Villa, langgestreckter Bau in spätklassizistischen Formen, mit Konsolgesims; Südteil: kubischer Bau mit Zeltdach, Freitreppe, 1879 von Joseph Hoelzl; Nordteil: Erweiterungsbau, 1887 von Josef Vasek.

Ehem. Hansaheime mit Schule

Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Erstellung: 1924
Biedersteiner Straße 29
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Ehem. Hansaheime mit Schule, jetzt Klinik am Biederstein, dreigeschossige, hakenförmig angeordnete und teilweise durch Zwischenbauten verbundene, kubische Mansarddachhäuser mit barockisierenden Fensterrahmungen, von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann, 1924/25.

Doppelhausblock

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 5
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Giselastraße 5/7; Doppelhausblock, reiche deutsche Renaissance, um 1890; Nr. 7 1891-97 Wohnhaus Lovis Corinths (Gedenktafel).

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Ursulastraße 2
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Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1880.

Kurt-Landauer-Weg 8
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(ehem. Lottlisa-Behling-Weg 7) Kath. Kirche Hl. Kreuz, Chorturmkirche mit Satteldach, 11. Jh.; mit Ausstattung, u. a. romanische Wandmalereien direkt auf Ziegel; Friedhof bei der Kirche mit Grabsteinen.


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Der Bereich der sogenannten Feldmüllersiedlung in Giesing, einer in den Jahren zwischen 1840 und 1845 planmäßig begonnenen Kleinhaussiedlung, ist ein Ensemble von städtebaulicher und sozialgeschichtlicher Bedeutung. Hier hat sich im Umfang eines Kleinstquartiers als siedlungsgeschichtliche Besonderheit etwas erhalten, was nicht nur Zeugnis ablegt über die bauliche Realität der Bevölkerungsschicht eines typischen Münchener Vororts, sondern auch städtebauliches Dokument einer planerischen Fürsorge ist, die sich, noch zur Regierungszeit Ludwig I., nicht mehr nur auf die spektakuläre Stadterweiterung Maxvorstadt und deren mittelständisch-bürgerlichen Wohnstandard beschränkte und - nicht zuletzt - gleichzeitig den Gedanken einer frühen Sanierung in den charakteristischen Arme-Leute-Gebieten zum Ausdruck bringt und damit einen dokumentarischen Wert hat, der nicht nur für München selbst eine spezielle Besonderheit darstellt, sondern für ganz Bayern und vermutlich noch darüber hinaus.

Flachsiedlung Neuharlaching

Architekt: Lechner, Norkauer, Dreisch Eugen, Scherer Wilhelm
Erstellung: 1928

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Flachsiedlung Neuharlaching. Aufgrund eines 1927 durchgeführten Wettbewerbes plante die Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG München 1928 unter der künstlerischen Oberleitung von Lechner, Norkauer, Eugen Dreisch und Wilhelm Scherer eine gartenstadtähnliche Großsiedlung auf der Höhe östlich von Harlaching. Der Siedlungsbereich konnte als ideale Lage gelten: Den Perlacher Forst im Rücken ist er, in Blickverbindung, der Stadt zugewandt; für die verkehrstechnische Anbindung an die Stadt konnte eine Straßenbahnlinie eingerichtet werden. Als die Weltwirtschaftskrise 1930 die Bautätigkeit zum Erliegen brachte, war jedoch nur weniger als die Hälfte der vorgesehenen Bauten errichtet; insbesondere fehlten - und fehlen noch - die als notwendig vorgesehenen Gemeinschaftseinrichtungen. Doch auch als Fragment ist die Großsiedlung ein sprechendes Zeugnis für die besonderen, künstlerisch-gesellschaftlichen Intentionen ihrer Schöpfer. Hier sollte offenbar verschiedenen Bedürfnissen und Ständen in Gemeinschaft Wohngelegenheit geboten werden: Bescheidenen Ansprüchen in kompakten, doch um große Höfe geschlossenen oder als lange Zeilen gestreckten Anlagen, die Zeilen gegen den tangentialen Verkehr abschirmend; gehobenen Ansprüchen in gleichartigen Einfamilienhäusern in bevorzugter Lage über dem Hang; dazwischen eingeschlossen Mehrfamilienhäuser.

Wohnanlage

Architekt: Steidle Richard, Sepp
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1927
Hans-Mielich-Straße 16
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Hans-Mielich-Straße 16/18/20/22/24/26/28; Wohnanlage, barockisierend, 1927-28 von Richard Steidle und Sepp; mit Krumpterstraße 10 und Arminiusstraße 19/21/23/25/27/29.

Villa Blank

Architekt: Riemerschmidt Richard
Erstellung: 1914
Heilmannstraße 7
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Villa Blank, 1914 von Richard Riemerschmidt. Bauwerk ist nicht mehr vorhanden.

Schloss Fürstenried mit Umgebung

Architekt: Effner Joseph
Erstellung: 1715
Forst-Kasten-Allee 103
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Schloss Fürstenried mit Umgebung. Das Ensemble umfasst Schloss Fürstenried, eine bedeutende barocke Schlossanlage des frühen 18. Jahrhunderts, und die auf das Schloss zuführende Allee sowie das ehemals zum Schloss gehörige Wirtschaftsgebäude. Das ehemalige kurfürstliche Jagdschloss Fürstenried wurde von 1715-1717 unter dem Kurfürsten Max II. Emanuel durch Josef Effner an der Stelle eines älteren Jagdhauses errichtet und war in der Zeit dieses Kurfürsten Ausgangspunkt großer und aufwendiger Jagdveranstaltungen. In den Jahren zwischen 1878 und 1916 war es Aufenthaltsort des geisteskranken Königs Otto; 1925 wurde es zum Exerzitienhaus der Erzdiözese München-Freising umgebaut. Die Gesamtanlage ist symmetrisch aufgebaut und in Bauwürfel klar gegliedert; der Hauptbau teilt sich in drei durch niedrigere Zwischentrakte verbundene Pavillons und wird beherrscht von dem dreigeschossigen Mittelbau mit vorgezogenen Risaliten. Der durch langgestreckte Nebengebäude flankierte Vorhof ist durch viertelkreisförmige Mauern mit der Einfahrt verbunden; beiderseits davon kubische Pavillons. Der gesamte Schlossbereich mit dem südwestlich angelegten Garten in französischem Stil ist durch eine Mauer eingefaßt. Städtebaulich zugehörig ist die auf die Mittelachse des Schlosses zuführende Allee mit Lindenbäumen, die auf die über acht Kilometer entfernt liegende Frauenkirche hin orientiert wurde. Ehemals zum Schloss gehört das nordwestlich liegende Wirtschaftsgebäude, die Gaststätte zur Schwaige, ein erdgeschossiger Satteldachbau mit Walmdachzwerchhaus aus dem 18. Jahrhundert.

Kath. Pfarrkirche Wiederkunft des Herrn

Architekt: Gerum Robert
Erstellung: 1970
Allgäuer Straße 38
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Allgäuer Straße 38; Kath. Pfarrkirche Wiederkunft des Herrn, kubischer Stahlbetonskelettbau aus Fertigteilen in der Art eines Zweckbaus, Verkleidung der rasterartig verglasten Fassade mit Farb- und Bildtafeln; in den 1970-72 durch den Architekten Robert Gerum, Augsburg, auf modelliertem Gelände errichteten Gebäudekomplex des gleichnamigen Pfarrzentrums mit Pfarrhaus (Königswieser Straße 10) und dem 1984 erweiterten Sozialzentrum (Königswieser Straße 12) integriert; mit Ausstattung des Bildhauers Reinhold A. Grübl; raumgreifendes Kreuz, auf dem erhöhten Vorplatz.

Villa

Architekt: Dangl Georg
Erstellung: 1911
Diefenbachstraße 24
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Villa, historisierend, 1911 von Georg Dangl.

Villa

Architekt: Weske Wilhelm
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Hofbrunnstraße 13
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Villa, Spätjugendstil, 1913 von Wilhelm Weske.