Straßen - Umgebungssuche

Straßen im Umkreis von 0.5 km


Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.04 |

Mariahilfplatz : Nach der dortigen Mariahilfkirche. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.15 |

Am Neudeck: Nach dem Jagdschlößchen Neudeck des Herzogs Wilhelm IV., das 1660 zum Paulanerkloster kam und später eine Gastwirtschaft wurde. (Heute nicht mehr vorhanden.) *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1984 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.15 |


Erstnennung: 1899 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.17 |

Schweigerstraße: Schweiger, bekannte Münchner Schauspielerfamilie (Komiker und Schauspieldirektoren); Mitglieder der Familie wirkten im Schweigertheater vor dem Karlstor (errichtet 1804, abgebrochen 1830), im Schweigertheater vor dem Maxtor (1807-1809) in Johann Schweigers Volkstheater in der Lilienstraße (1833- 1863?) und in Max Schweigers Volkstheater in der Kolosseumstraße (1848-1865). *1899

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1854 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.18 |

Sammtstraße: Nach den Sammt- (Sammet, Samt) und Purpurwebern aus der Altmünchner Tuchmacherzunft. **1854

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1902 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.18 |

Lothar Karl Anselm Joseph Freiherr von Gebsattel (* 20. Januar 1761 in Würzburg; † 1. Oktober 1846 in Mühldorf am Inn) war Würzburger Domdechant, großherzoglicher Staatsrat und von 1821 bis 1846 erster Erzbischof von München und Freising.

Der Erzbischof hatte sich massiv in den Streit um die religiöse Erziehung der Kinder konfessionsverschiedener Ehen eingemischt. Diesbezüglich war seine Stellung eindeutig. Er machte keine Zugeständnisse. Der Oberhirte war der Ansicht, dass in Mischehen alle Kinder katholisch getauft und in der katholischen Religion erzogen werden müssen.

In seiner Amtszeit trat er für die Milderung und teilweise Rücknahme der Schäden ein, die die Säkularisation der Kirche gebracht hatten. So konnten insbesondere unter Regentschaft Ludwigs I., der romantischen Idealen der Religion verhaftet war, viele Orden wieder in ihre vormaligen Klöster zurückkehren.




Erstnennung: 1906 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.19 |

Ferdinand Adolf Heinrich August von Zeppelin (* 8. Juli 1838 in Konstanz; † 8. März 1917 in Berlin) war ein deutscher württembergischer Graf, General der Kavallerie und der Entwickler und Begründer des Starrluftschiffbaus. Bei seinen Bemühungen stellte die „Zeppelinspende des deutschen Volkes“ 1908 den entscheidenden Wendepunkt dar. Die von ihm entwickelten Zeppeline kamen von 1909 bis 1914 in der zivilen Luftfahrt zum Einsatz (DELAG), dann verstärkt im Ersten Weltkrieg. Eine zweite Blüte erlebten sie nach von Zeppelins Tod in den 1920er und 1930er Jahren. Auf von Zeppelin gehen die noch existierende Luftschiffbau Zeppelin GmbH und die Zeppelin-Stiftung zurück.

Auf Ferdinand von Zeppelin geht die noch existierende Luftschiffbau Zeppelin GmbH und die Zeppelin-Stiftung zurück. Der 1911 errichtete Luftschiffhafen Potsdam wird heute für Sportzwecke und als Kongresszentrum genutzt.

Nach dem vorläufigen Aus für seine Luftschiffe gegen Ende des Ersten Weltkrieges und aufgrund des Versailler Vertrags kam es unter seinem Nachfolger Hugo Eckener zu einer zweiten Blüte großer Starrluftschiffe, die mit dem Unglück der LZ 129 „Hindenburg“ am 6. Mai 1937 ihr Ende fand.




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.21 |

Quellenstraße: Nach den Quellen am dortigen lsarhang. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1979 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.23 |


Erstnennung: 1872 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.25 |

Mariahilfstraße *1872: - Mariahilfplatz.

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1934 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.25 |

War früher von mehreren städtischen Fischern bewohnt.




Erstnennung: 1878 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.26 |

Pöppelstraße: Johann Michael Pöppel († 1763), Privatlehrer, nahm sich 1742 im damaligen Vorort Au hungernder Waisenkinder an, deren Väter im Spanischen und Österreichischen Erbfolgekrieg gefallen waren und gründete das Waisenhaus St. Andrä an der Sammtstraße (heute Adelgundenanstalt). Porträts von P. im Bayer. Nationalmuseum und im Münchner Rathaus. *1878

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1861 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.26 |

Führte früher in das östlich der Au liegende Ackerland.




Erstnennung: 1874 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.26 |

Joseph Daniel Ohlmüller (* 10. Januar 1791 in Bamberg; † 22. April 1839 in München) war ein deutscher Architekt und bayerischer Baubeamter.

Ohlmüller studierte an der Münchner Kunstakademie bei Karl von Fischer. Ein Reisestipendium ermöglichte ihm eine längere Studienreise nach Italien. Ab 1819 arbeitete er zunächst als Bauaufseher beim Bau der Glyptothek in München unter Leo von Klenzes Leitung. 1821 wurde er zum Hofbaukondukteur befördert, 1832 zum (ersten) Zivilbauinspektor, 1835 zum Regierungsbaurat. Als Kreisbaurat leitete er die königliche Bauverwaltung für den Isarkreis. 1838 wurde er zum Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects ernannt.

Als sein bedeutendster Bau gilt im Allgemeinen die 1831–1839 errichtete Mariahilfkirche in München, die den Beginn der neogotischen Architektur in Deutschland markiert.

Seine Büste wurde in der Ruhmeshalle in München aufgestellt.




Erstnennung: 1958 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.28 |

Am Wageck: Nach dem ehemaligen Adelssitz und Weiler Wageck, der hier schon im 15. Jhdt. urkundlich erwähnt wurde. *1958

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.28 |

Hochstraße: Nach der Lage auf der Höhe des steil abfallenden lsarhangs. Die Straße hieß früher „Fürstenweg" und durfte als Jagdstraße nur von Mitgliedern des Hofs benutzt werden. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.29 |

Am Feuerbächl, Au<br> 1857 benannt nach dem hier fließenden Feuerbächl, einem Seitenkanal des Auer Mühlbach

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1956 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.30 |

Franz Prüller, Residenztheater-Souffleur, Münchener Volks- und Theaterschriftsteller. Geb. 23. Nov. 1805 in München, gest. 7.7.1879 in München.

Der Auer Künstler hatte mit seinen Münchener- und bayerischen Volksstücken in den beiden Schwaiger-Theatern eine lange Erfolgsserie. Mit ihm beginnt die Reihe der bodenständigen Theaterdichter.




Erstnennung: 1900 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.30 |

Bereiteranger: Nach einer einstigen Wiese, die zur Pferdedressur benützt wurde. *1900

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.30 |

Kegelhof: Nach dem Kegelhof (Kögelhof), einem ehem. Anwesen, das zu der nach ihrem Besitzer benannten Kögelmühle gehörte. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1897 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.31 |

Lothar Karl Anselm Joseph Freiherr von Gebsattel (* 20. Januar 1761 in Würzburg; † 1. Oktober 1846 in Mühldorf am Inn) war Würzburger Domdechant, großherzoglicher Staatsrat und von 1821 bis 1846 erster Erzbischof von München und Freising.

Der Erzbischof hatte sich massiv in den Streit um die religiöse Erziehung der Kinder konfessionsverschiedener Ehen eingemischt. Diesbezüglich war seine Stellung eindeutig. Er machte keine Zugeständnisse. Der Oberhirte war der Ansicht, dass in Mischehen alle Kinder katholisch getauft und in der katholischen Religion erzogen werden müssen.

In seiner Amtszeit trat er für die Milderung und teilweise Rücknahme der Schäden ein, die die Säkularisation der Kirche gebracht hatten. So konnten insbesondere unter Regentschaft Ludwigs I., der romantischen Idealen der Religion verhaftet war, viele Orden wieder in ihre vormaligen Klöster zurückkehren.




Erstnennung: 2009 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.33 |

Schwester Maria Imma Mack (* 10. Februar 1924 als Josefa Mack in Möckenlohe bei Eichstätt; † 21. Juni 2006 in München) war eine Ordensschwester der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in München. Sie versorgte unter dem Decknamen Mädi heimlich die Häftlinge des KZ Dachau mit Lebensmitteln, Briefen und liturgischen Gegenständen.

Josefa Mack wurde 1940 Kandidatin der Armen Schulschwestern und arbeitete seit 1942 als Helferin im Kinderheim des Ordens in Freising. 1944 erhält sie erstmals den Auftrag, in der Gärtnerei des KZ Dachau Pflanzen und Blumen einzukaufen. Sie nahm den erbärmlichen Zustand der Häftlinge dort wahr und motivierte ihre Mitschwestern, Lebensmittel zu sparen, um sie in das KZ einschmuggeln zu können. Wöchentlich fuhr sie von Mai 1944 bis April 1945 zum KZ Dachau und versorgte die Häftlinge unter dem Vorwand des Blumenkaufs mit Nahrungsmitteln.

Der junge inhaftierte Priester Ferdinand Schönwälder bat sie, für die Häftlinge Briefe aus dem Lager zu schmuggeln. Obwohl ihr bewusst war, dass auf das Schmuggeln von Briefen die Todesstrafe stand, sagte sie zu und stellte so den Kontakt der Häftlinge zu ihren Angehörigen und zum Erzbischof von München und Freising Kardinal Michael von Faulhaber her. Schönwälder bat sie schließlich, bei der geplanten geheimen Priesterweihe des inhaftierten Diakons Karl Leisner durch den Mithäftling Bischof Gabriel Piguet von Clermont-Ferrand behilflich zu sein. Sie schmuggelte daraufhin liturgische Gegenstände wie Hostien, Messwein, Kerzen, Öle und Gewänder in das KZ Dachau ein.

1945 trat sie ins Noviziat der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in München ein und nahm den Ordensnamen Maria Imma an. Ihre Profess legte sie ein Jahr später ab. 1951 bestand sie ihre Meisterprüfung zur Damenschneiderin. Ihre Lebenserinnerungen, vor allem an die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft, veröffentlichte sie 1988 unter dem Titel Warum ich Azaleen liebe. Schwester Maria starb im Alter von 82 Jahren in ihrem Kloster in München und wurde auf dem Münchner Ostfriedhof beigesetzt.




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.34 |

Kreuzplätzchen: An dieser Stelle soll ein zu Ehren des hl. Kreuzes erbautes und 1466 geweihtes Kirchlein gestanden haben, an dessen Entstehung (älteste Kirche in der Au) sich eine fromme Sage knüpft. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 2022 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.34 |

Clementine von Braunmühl (* 23. November 1833 in Babenhausen; † 9. März 1918 in München) war eine deutsche Kunstlehrerin. Sie war die erste weibliche Dozentin an der Kunstgewerbeschule München.

Von Braunmühl schloss eine höhere Töchterschule mit 14 Jahren ab und nahm bereits als junges Mädchen Zeichenunterricht. 1861 zog sie mit ihrer Mutter nach München und besuchte dort die 1868 gegründete private Kunstschule für Mädchen. 1871 wurde sie an der Kunstgewerbeschule München aufgenommen, obwohl zu dieser Zeit eigentlich keine weiblichen Schüler zugelassen waren, und lernte bei Theodor Spiess (1846–1920). Unter anderem auf ihre Anregung hin wurden schließlich ab 1872 auch Mädchen zum Unterricht zugelassen. Direktor Hermann Dyck bat von Braunmühl persönlich, dort als Aufsichtsdame und Lehrerin zu arbeiten.

Ihre Anstellung als Zeichenlehrerin begann am 1. August 1872; von Braunmühl war längere Zeit die einzige weibliche Lehrkraft. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit erhielt sie verschiedene Aufträge für kunstgewerbliche Entwürfe und für das Bayerische Nationalmuseum in München. Ab 1891 unterrichtete sie zusätzlich Methodik des Zeichenunterrichts. Ihre zu diesem Thema entwickelten Theorien blieben unveröffentlicht.

In den 1880er Jahren setzte von Braunmühl sich weiter für die weibliche Bildung ein. Sie war Mitbegründerin des Münchner Künstlerinnenvereins, an dessen Damenakademie sie lehrte. Sie schuf Kontakte zur Württembergischen Webschule in Laichingen, an der sich ihre Schülerinnen weiterbilden konnten. 1895 ging sie in den Ruhestand.




Erstnennung: 1899 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.35 |

Regerplatz:<br> 1) Max Reger (1816-1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Maria-Hilf in der Au.<br> 2) Dr. h. c. Max Reger (1873-1916), Komponist, Hofrat, Generalmusikdirektor, Prof, an der ehern. Akademie der Tonkunst in München, der jetzigen Staatl. Hochschule für Musik. *1899

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1899 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.36 |

Regerplatz:<br> 1) Max Reger (1816-1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Maria-Hilf in der Au.<br> 2) Dr. h. c. Max Reger (1873-1916), Komponist, Hofrat, Generalmusikdirektor, Prof, an der ehern. Akademie der Tonkunst in München, der jetzigen Staatl. Hochschule für Musik. *1899

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1965 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.37 |

Wilhelm Herbert, eigentlich Wilhelm Mayer, Landesgerichtspräsident, auch "Vergleichsmayer oder der dichtende Amtsgerichtsdirektor in der Au" genannt, geb. 11.12.1863 und gest. 13.4.1925 in München, wurde um die Jahrhundertwende über die Grenzen seines Vaterlandes hinaus als "guter Richter" beannt, der stets auszugleichen suchte. Als Dichter nannte er sich "Wilhelm Herbert" und schrieb Romane, Bühnenstücke, einVersdrama sowie Gedichte, Aphorismen und Witze für die "Fliegenden Blätter".




Erstnennung: 1877 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.37 |

Roman Anton Boos (* 28. Februar 1733 in Bischofswang bei Roßhaupten; † 19. Dezember 1810) war ein deutscher Bildhauer.

Der Durchbruch in der Residenzstadt München gelang Boos 1768 mit der plastischen Dekoration an der Kirchenfassade von St. Kajetan, mit der zuerst Ignaz Günther beauftragt war, der jedoch an der Steinbearbeitung scheiterte.

Die folgenden 15 Jahre, in denen Boos in erster Linie für den kurfürstlichen Hof arbeitete, waren die erfolgreichsten seiner Laufbahn. Von 1770 bis 1772 schuf er vier heute nicht mehr erhaltene mythologische Gruppen und einen ebenfalls verschollenen Flussgott für den Schleißheimer Schlossgarten. Ein Jahr später, am 23. Juli 1773 sicherte Maximilian III. Joseph Boos die Anstellung als Hofbildhauer mit einem Jahresgehalt von 300 Gulden zu, doch erst im September 1774 nach dem Tod des bisherigen Hofbildhauers Charles de Grof konnte Boos auf diese Stelle nachrücken.




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.38 |

Entenbachstraße: Nach einem Wasserarm der Isar, der früher ein Tummelplatz für die vielen Enten der dort wohnenden Züchter und Händler war. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1883 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.41 |

Drächslstraße: Drächsl, Münchn er Patriz iergeschlecht im 14. Jhdt. *1883

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1898 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.41 |

Weilerstraße: Weiler (Weyler) von Garatshausen (Tutzing), Münchner Patrizierfa- milie, u.a.: Hans W., 1581 Mitglied des Inneren Rats, Wilhelm und Hans Georg W., zu Anfang des 17. Jhdts. Mitglieder des Äußeren Rats. *1898

1965 - Baureferat




Erstnennung: 2018 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.43 |

Carl Amery (Pseudonym von Christian Anton Mayer; * 9. April 1922 in München; † 24. Mai 2005 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller und Umweltaktivist.

Er war Mitglied der Gruppe 47, 1976/77 Vorsitzender im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und von 1989 bis 1991 Präsident im PEN-Zentrum Deutschland. Von 1967 bis 1974 war Amery Mitglied der SPD, nachdem er zuvor der GVP angehört hatte. Später war Amery Gründungsmitglied der Partei Die Grünen beim Bundeskongress der Grünen in Karlsruhe am 13. Januar 1980 und Schirmherr der Wasserallianz München. Als Initiator und Mitbegründer war Amery von 1980 bis 1995 Präsident der E-F-Schumacher-Gesellschaft für Politische Ökologie (München).




Erstnennung: 1877 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.45 |

Francesco Albani (* 17. August 1578 in Bologna; † 4. Oktober 1660 ebenda) war ein italienischer Maler der Bologneser Schule.

Albani hatte zu Lehrmeistern den Niederländer Denys Calvaert, dann Lodovico Carracci und zum Jugendfreund und Mitschüler Guido Reni, der ihm aber dann als Rivale entgegentrat.

Albani fertigte rund 45 Altarbilder, die im Stil der Schule der Carracci gehalten sind. Am liebsten malte er jedoch idyllische Gegenstände der antiken Mythe oder Darstellungen, wie sie ihm die gleichzeitige Schäferpoesie, namentlich Torquato Tassos und Guarino Guarinis, an die Hand gab. Er soll von seiner zweiten, sehr schönen Gattin zwölf Kinder von solcher Schönheit gehabt haben, dass ihm dieselben als die geeignetsten Modelle für seine Venus-, Galatea-, Amorinen- und Engelsgestalten dienen konnten. Voll Heiterkeit und Anmut sind auch die Landschaften, die oft einen wesentlichen Teil seiner Bilder ausmachen. Doch schätzten schon Albanis Zeitgenossen dieses Einerlei gegen Ende seines Lebens nicht mehr so sehr wie früher.




Erstnennung: 1991 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.45 |


Erstnennung: 1903 | Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Deutsches Museum | Entfernung: 0.45 |

Peter von Cornelius (* 23. September 1783 in Düsseldorf; † 6. März 1867 in Berlin) war ein deutscher Maler und einer der Hauptvertreter des Nazarener-Stils.

1819 berief Kronprinz Ludwig von Bayern Cornelius für einen Auftrag nach München. Dort sollte er unter anderem die Glyptothek neu gestalten. Obwohl das Verhältnis zwischen Künstler und Regenten sehr schwierig war, wurde Cornelius 1825 mit der Leitung der dortigen Akademie der Bildenden Künste betraut und von dem nun bayerischen König Ludwig I. geadelt. Als Unterstützung für seine vielseitigen Aufgaben brachte Cornelius einen Teil seiner Düsseldorfer Schüler wie beispielsweise Hermann Anschütz, Wilhelm Kaulbach und Adam Eberle mit, denen sich später noch Moritz von Schwind anschloss. 1841 kam es zum Zerwürfnis mit dem König und Cornelius übersiedelte nach Berlin.

In seinen monumentalen Werken versuchte er eine Neubelebung deutscher Freskomalerei, wobei seine eigentliche Begabung weniger in der Farbgebung als eher in der Figurenzeichnung deutlich wird.[6] In seinem Spätwerk lehnte er sich stark an die klassische Form Raffaels an.




Erstnennung: 1946 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.45 |

Eduard-Schmid-Straße: Eduard Schmid (1861-1933), ehrenamtlicher 1. Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt München. *1946 - auch Schmidstraße

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1878 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.46 |

Christoph Schwartz, auch Schwarz (* um 1548 in München; † 15. April 1592 ebenda) war Hofmaler in München.

Schwartz wurde etwa 1548 als Sohn eines Goldschmieds in München geboren, wo er von 1560 bis 1566 bei Melchior Bocksberger zum Maler und Freskanten ausgebildet wurde. Während seiner Wanderschaft kam er 1566 auch nach Augsburg. Im Jahr 1569 bekam er das Bürger- und Meisterrecht von München verliehen. Im Jahr 1570 ging er nach Venedig, wo er viele Einflüsse der venezianischen Malweise übernahm, die er in Bayern bekannt machte. Nach drei Jahren kehrte er wieder zurück und wurde 1573 zuerst Stadt-, ein Jahr später dann Hofmaler in München. Er bekam unter anderem Aufträge von der Familie Fugger, für die er 1584 das Altarblatt Maria mit dem Jesuskind über Wolken malte. Bestimmt war das Kunstwerk für die Jesuitenkirche St. Salvator, der heutigen St. Anna im Lehel in München. Für Octavianus Secundus Fugger malte er ein Altargemälde für die Benediktuskapelle in St. Ulrich und Afra, der heutigen Georgskapelle. Dieses Werk wurde von Schwartz jedoch lediglich geplant und begonnen, es ist ein eigenhändigen Entwurf erhalten, beendet und signiert wurde das Altarblatt allerdings von aber von Peter Candid.

In der Münchner Renaissancekirche St. Michael hängt das Hochaltarbild „St. Michael im Kampf mit dem Teufel“ von 1587.




Erstnennung: 1877 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.46 |

Asamstraße: Cosmas Domion (1686-1739) und Egid Quirin (1692-1740) Asam. Die beiden Brüder waren berühmte Baumeister des Barock und Rokoko. Erbauer der Münchner Asamkirche. *1877

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.48 |

Falkenstraße: Nach der früheren, zu Haidhausen gehörenden- Falkenau, d ie nach der Falknerei benannt war, die im 16. Jhdt . dem Jagdschlößchen von Herzog Albrecht V. angefügt wurde. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1928 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.48 |

Franz Xaver Zacherl (amtlich Zächerl; * 1772 in München; † 16. September 1849 in der Vorstadt Au) war ein bayerischer Brauer, Mälzer und Abgeordneter.

Zacherl wurde als Sohn eines Kochs geboren. 1806 wurde er Pächter der ehemaligen Klosterbrauerei Paulaner, die er 1813 mit allen zugehörigen Gütern erwarb. Die Starkbiertradition der Brauerei führte er unter dem Namen Salvator fort. 1826 folgte der Ankauf des Spöckmayrbräu in der Rosengasse.




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.49 |

Paulanerplatz: Zur Erinnerung an das ehem. Paulanerklaster (1799 aufgehoben), das durch den jährlichen Ausschank des Starkbiers „Salvator" bekannt war. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1959 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Deutsches Museum | Entfernung: 0.49 |

Jonathan Adolf Wilhelm Zenneck (* 15. April 1871 in Ruppertshofen im heutigen Ostalbkreis; † 8. April 1959 in Althegnenberg; beigesetzt auf dem Bogenhausener Friedhof in München) war ein deutscher Physiker, Funkpionier, Ionosphären-Forscher und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre.

1901 verfasste er den Artikel Gravitation in der Enzyklopädie der mathematischen Wissenschaften. In den 1930er Jahren interessierte er sich für Raumakustik: Eine Arbeitsgruppe entwickelte Methoden zur Erfassung störender Reflexionen, die durch Stoffbespannungen eliminiert wurden. Damit wurde u. a. die sehr schlechte Akustik des Münchener Prinzregententheaters erheblich verbessert. Zenneck ist Autor des ersten deutschen Lehrbuchs der drahtlosen Telegraphie (späterer Mitautor Hans Rukop) und war Herausgeber der Zeitschrift für Hochfrequenztechnik und Elektroakustik. Seine zahlreichen Schüler haben wichtige Beiträge zur Hochfrequenztechnik, technischen Akustik und Erforschung der Ionosphäre geleistet.

Nach dem Rücktritt Oskar von Millers im Mai 1933 wurde Zenneck, zeitweise zusammen mit Hugo Bruckmann, Leiter des Deutschen Museums. Mit Hereinnahme von Fritz Todt in den Vorstandsrat und dem Auftrag an diesen, eine neue Straßenbauausstellung aufzubauen sowie der ebenfalls 1938 eröffneten neuen Automobilausstellung wurde die Kooperation mit dem NS-Staat zunehmend sichtbar. Als Mitglied der DNVP gab es bei Zenneck durchaus Schnittmengen politischer Übereinstimmungen. Da er aber nie der NSDAP beitrat, konnte er nach 1945 bis 1953 im Amt bleiben. So fiel auch die teilweise Wiedereröffnung des Museums 1948 noch in seine Amtszeit.




Erstnennung: 1999 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen | Entfernung: 0.49 |

Zita Zehner (* 8. November 1900 in Rannungen bei Schweinfurt; † 10. September 1978 in München) war eine deutsche Politikerin. Zwischen 1946 und 1970 war sie für die CSU Mitglied des Bayerischen Landtages.

Zehner wurde als achtes Kind auf einem Bauernhof in Unterfranken geboren. Nach Ende des Ersten Weltkrieges absolvierte sie eine Ausbildung zur Hauswirtschaftslehrerin. 1927 wurde sie Mitglied des Katholischen Frauenbundes und begann, Weiterbildungskurse für Landfrauen zu veranstalten.

Ihre erklärte Gegnerschaft zur NSDAP mündete 1933 in einem Berufsverbot, 1935 wurde sie sogar kurzzeitig in Haft genommen. Schließlich baute sich Zehner einen Lebensmittelgroßhandel und eine Teigwarenfabrik auf, mit der sie während der Kriegsjahre auch hungernde Menschen versorgte.

Von der US-amerikanischen Militärregierung wurde sie 1945 in den Stadtrat von München berufen. Dort setzte sie sich im Wohlfahrts- und Schulausschuss für die städtischen Speiseanstalten und den Wiederaufbau bezahlbarer Wohnungen für Familien ein.

Bei der ersten Wahl zum Bayerischen Landtag am 1. Dezember 1946 erhielt Zehner ein Mandat als Abgeordnete. Für ihre Arbeit im Landtag gab sie 1947 ihren Stadtratsposten und ihre Unternehmen auf. Insgesamt saß Zehner fast 24 Jahre ununterbrochen im Landtag. Am 10. November 1970 schied sie anlässlich ihres 70. Geburtstages aus dem Parlament aus.

Von 1953 bis 1969 war sie Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen der CSU, der späteren Frauen-Union.




Erstnennung: 1898 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.50 |

Karl Lambert Schorn (* 16. Oktober 1800[1] in Düsseldorf; † 7. Oktober 1850 in München) war ein deutscher Historienmaler. Daneben wurde Schorn auch als Schachspieler bekannt.

Schorn war ein Neffe des Kunstschriftstellers Ludwig von Schorn (1793–1842). Er besuchte die Düsseldorfer Akademie, dann von 1824 bis 1827 zu Paris die Ateliers von Antoine-Jean Gros und Jean-Auguste-Dominique Ingres und kam mit Peter von Cornelius nach München, wo er sich bei einem zweiten Aufenthalt unter Heinrich Maria von Hess weiterbildete. Im Jahr 1832 begab er sich nach Berlin. Hier entstanden u. a. einige historische Genrebilder, darunter die abgebildeten Karten spielenden Wallensteiner. Nach einer Italien-Studienreise kehrte Schorn Anfang der 1840er Jahre nach München zurück. Den Höhepunkt seiner Laufbahn erreichte er, als ihn 1847 die dortige Akademie der Bildenden Künste zum Professor ernannte.

Zu seinen Hauptwerken zählen Pygmalion; Maria Stuart und Riccio; Karl V. im Kloster San Yuste; Papst Paul III., wie er sich das von Cranach gemalte Bildnis Luthers vorzeigen läßt; Cromwell, vor der Schlacht bei Dunbar seinen Generalen die Bibel auslegend; das Verhör der Wiedertäufer nach der Einnahme von Münster vor dem Bischof; und das unvollendet gebliebene, von König Ludwig I. für die Neue Pinakothek bestellte Monumentalgemälde Die Sintflut.