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Straßen im Umkreis von 0.5 km


Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.04 |

Lilienstraße: Nach dem Verlauf am Fuß des Lilienbergs. *1857 - auch Am Lilienberg.

1965 - Baureferat




Erstnennung: 2017 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.05 |

Georg Riedmeier, geboren am 03.02.1917 in München, gestorben am 07.03.1974 in Haar, Friseur; Mitglied in der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ), er hatte Kontakt zur Widerstandsgruppe um Johann Fried; wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“ wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, nach Verbüßung der Haftstrafe wurde er im KZ Dachau von 1937 bis 1939 wegen seiner politischen Gesinnung auf Betreiben der Gestapo in „Schutzhaft“ genommen.




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.09 |

Paulanerplatz: Zur Erinnerung an das ehem. Paulanerklaster (1799 aufgehoben), das durch den jährlichen Ausschank des Starkbiers „Salvator" bekannt war. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1927 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.11 |

Konrad Riggauer Landesgewerberat langjähriger Gemeindebevollmächtigter, Magistratsrat und Stadtrat. Geb.24.11.1853 in München. Gest. 19.5.1927




Erstnennung: 1878 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.14 |

Christoph Schwartz, auch Schwarz (* um 1548 in München; † 15. April 1592 ebenda) war Hofmaler in München.

Schwartz wurde etwa 1548 als Sohn eines Goldschmieds in München geboren, wo er von 1560 bis 1566 bei Melchior Bocksberger zum Maler und Freskanten ausgebildet wurde. Während seiner Wanderschaft kam er 1566 auch nach Augsburg. Im Jahr 1569 bekam er das Bürger- und Meisterrecht von München verliehen. Im Jahr 1570 ging er nach Venedig, wo er viele Einflüsse der venezianischen Malweise übernahm, die er in Bayern bekannt machte. Nach drei Jahren kehrte er wieder zurück und wurde 1573 zuerst Stadt-, ein Jahr später dann Hofmaler in München. Er bekam unter anderem Aufträge von der Familie Fugger, für die er 1584 das Altarblatt Maria mit dem Jesuskind über Wolken malte. Bestimmt war das Kunstwerk für die Jesuitenkirche St. Salvator, der heutigen St. Anna im Lehel in München. Für Octavianus Secundus Fugger malte er ein Altargemälde für die Benediktuskapelle in St. Ulrich und Afra, der heutigen Georgskapelle. Dieses Werk wurde von Schwartz jedoch lediglich geplant und begonnen, es ist ein eigenhändigen Entwurf erhalten, beendet und signiert wurde das Altarblatt allerdings von aber von Peter Candid.

In der Münchner Renaissancekirche St. Michael hängt das Hochaltarbild „St. Michael im Kampf mit dem Teufel“ von 1587.




Erstnennung: 1959 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Deutsches Museum | Entfernung: 0.18 |

Jonathan Adolf Wilhelm Zenneck (* 15. April 1871 in Ruppertshofen im heutigen Ostalbkreis; † 8. April 1959 in Althegnenberg; beigesetzt auf dem Bogenhausener Friedhof in München) war ein deutscher Physiker, Funkpionier, Ionosphären-Forscher und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre.

1901 verfasste er den Artikel Gravitation in der Enzyklopädie der mathematischen Wissenschaften. In den 1930er Jahren interessierte er sich für Raumakustik: Eine Arbeitsgruppe entwickelte Methoden zur Erfassung störender Reflexionen, die durch Stoffbespannungen eliminiert wurden. Damit wurde u. a. die sehr schlechte Akustik des Münchener Prinzregententheaters erheblich verbessert. Zenneck ist Autor des ersten deutschen Lehrbuchs der drahtlosen Telegraphie (späterer Mitautor Hans Rukop) und war Herausgeber der Zeitschrift für Hochfrequenztechnik und Elektroakustik. Seine zahlreichen Schüler haben wichtige Beiträge zur Hochfrequenztechnik, technischen Akustik und Erforschung der Ionosphäre geleistet.

Nach dem Rücktritt Oskar von Millers im Mai 1933 wurde Zenneck, zeitweise zusammen mit Hugo Bruckmann, Leiter des Deutschen Museums. Mit Hereinnahme von Fritz Todt in den Vorstandsrat und dem Auftrag an diesen, eine neue Straßenbauausstellung aufzubauen sowie der ebenfalls 1938 eröffneten neuen Automobilausstellung wurde die Kooperation mit dem NS-Staat zunehmend sichtbar. Als Mitglied der DNVP gab es bei Zenneck durchaus Schnittmengen politischer Übereinstimmungen. Da er aber nie der NSDAP beitrat, konnte er nach 1945 bis 1953 im Amt bleiben. So fiel auch die teilweise Wiedereröffnung des Museums 1948 noch in seine Amtszeit.




Erstnennung: 1700 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.18 |

Am Lilienberg, Au<br> um 1700 benannt nach einem am Lilienberg gelegenen Kloster (bestehend bis 1802)

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1828 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen | Entfernung: 0.22 |

Ludwig I., König von Bayern, (* 25. August 1786 in Straßburg; † 29. Februar 1868 in Nizza) war König des Königreiches Bayern aus dem Geschlecht der Wittelsbacher. Er folgte seinem Vater Maximilian I. nach dessen Tod im Jahre 1825 auf den bayerischen Thron und dankte im Revolutionsjahr 1848 zugunsten seines Sohnes Maximilian II. ab.

Zu Beginn seiner Restaurationspolitik betrieb Ludwig eine gemäßigt liberale Politik, basierend auf der Verfassung von 1818. Eineinhalb Monate nach seinem Amtsantritt hob er die Pressezensur auf. 1826 ließ er die Ludwig-Maximilians-Universität aus Landshut nach München verlegen. Auf seine Initiative kam 1829 nach mehrjährigen Verhandlungen der Süddeutsche Zollverein zustande. 1834 trat Ludwig dann dem Deutschen Zollverein bei. Viele seiner Gesetzesentwürfe scheiterten jedoch am Widerstand des Landtags, so sein Versuch, Adelstitel nur noch auf den erstgeborenen Sohn vererben zu lassen.

Mit der Wiederbesiedlung von Kloster Metten im Jahre 1830, der bis 1837 75 weitere Neugründungen folgten, begann der schon 1814 der Kirche, die durch die Säkularisation an Einfluss verloren hatte, wohlgesinnte Ludwig seine kirchliche Restaurationspolitik. Nach der Julirevolution 1830 in Paris und der Ausbreitung der revolutionären Bewegung auf weite Teile Europas zeigte Ludwigs Politik zunehmend reaktionäre Tendenzen. Er führte die Zensur wieder ein und beseitigte die Pressefreiheit.

Im Zusammenhang mit den Unruhen vom Mai 1832 wurden 142 politische Prozesse eingeleitet. Die sieben Todesstrafen wandelte der König in langjährige Freiheitsstrafen um. In seiner gesamten Regierungszeit gab es etwa 1000 politische Prozesse. Ludwig verschärfte die Zensur und provozierte die Opposition der Bevölkerung.




Erstnennung: 2009 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.25 |

Schwester Maria Imma Mack (* 10. Februar 1924 als Josefa Mack in Möckenlohe bei Eichstätt; † 21. Juni 2006 in München) war eine Ordensschwester der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in München. Sie versorgte unter dem Decknamen Mädi heimlich die Häftlinge des KZ Dachau mit Lebensmitteln, Briefen und liturgischen Gegenständen.

Josefa Mack wurde 1940 Kandidatin der Armen Schulschwestern und arbeitete seit 1942 als Helferin im Kinderheim des Ordens in Freising. 1944 erhält sie erstmals den Auftrag, in der Gärtnerei des KZ Dachau Pflanzen und Blumen einzukaufen. Sie nahm den erbärmlichen Zustand der Häftlinge dort wahr und motivierte ihre Mitschwestern, Lebensmittel zu sparen, um sie in das KZ einschmuggeln zu können. Wöchentlich fuhr sie von Mai 1944 bis April 1945 zum KZ Dachau und versorgte die Häftlinge unter dem Vorwand des Blumenkaufs mit Nahrungsmitteln.

Der junge inhaftierte Priester Ferdinand Schönwälder bat sie, für die Häftlinge Briefe aus dem Lager zu schmuggeln. Obwohl ihr bewusst war, dass auf das Schmuggeln von Briefen die Todesstrafe stand, sagte sie zu und stellte so den Kontakt der Häftlinge zu ihren Angehörigen und zum Erzbischof von München und Freising Kardinal Michael von Faulhaber her. Schönwälder bat sie schließlich, bei der geplanten geheimen Priesterweihe des inhaftierten Diakons Karl Leisner durch den Mithäftling Bischof Gabriel Piguet von Clermont-Ferrand behilflich zu sein. Sie schmuggelte daraufhin liturgische Gegenstände wie Hostien, Messwein, Kerzen, Öle und Gewänder in das KZ Dachau ein.

1945 trat sie ins Noviziat der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in München ein und nahm den Ordensnamen Maria Imma an. Ihre Profess legte sie ein Jahr später ab. 1951 bestand sie ihre Meisterprüfung zur Damenschneiderin. Ihre Lebenserinnerungen, vor allem an die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft, veröffentlichte sie 1988 unter dem Titel Warum ich Azaleen liebe. Schwester Maria starb im Alter von 82 Jahren in ihrem Kloster in München und wurde auf dem Münchner Ostfriedhof beigesetzt.




Erstnennung: 1965 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.25 |

Wilhelm Herbert, eigentlich Wilhelm Mayer, Landesgerichtspräsident, auch "Vergleichsmayer oder der dichtende Amtsgerichtsdirektor in der Au" genannt, geb. 11.12.1863 und gest. 13.4.1925 in München, wurde um die Jahrhundertwende über die Grenzen seines Vaterlandes hinaus als "guter Richter" beannt, der stets auszugleichen suchte. Als Dichter nannte er sich "Wilhelm Herbert" und schrieb Romane, Bühnenstücke, einVersdrama sowie Gedichte, Aphorismen und Witze für die "Fliegenden Blätter".




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.26 |

Kreuzplätzchen: An dieser Stelle soll ein zu Ehren des hl. Kreuzes erbautes und 1466 geweihtes Kirchlein gestanden haben, an dessen Entstehung (älteste Kirche in der Au) sich eine fromme Sage knüpft. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1956 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.28 |

Franz Prüller, Residenztheater-Souffleur, Münchener Volks- und Theaterschriftsteller. Geb. 23. Nov. 1805 in München, gest. 7.7.1879 in München.

Der Auer Künstler hatte mit seinen Münchener- und bayerischen Volksstücken in den beiden Schwaiger-Theatern eine lange Erfolgsserie. Mit ihm beginnt die Reihe der bodenständigen Theaterdichter.




Erstnennung: 1908 | Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Deutsches Museum | Entfernung: 0.28 |

Museumsinsel: Nach dem Deutschen Museum, zu dem 1906 auf der früheren Kohleninsel der Grundstein gelegt wurde. *1908

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1965 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Maximilianeum | Entfernung: 0.28 |

Karl Ritter von Müller, auch: Carl (* 1. März 1821 in Benediktbeuern; † 4. Juli 1909 in Gries bei Bozen, Österreich-Ungarn) war ein deutscher Ingenieur, Schulgründer und Wohltäter der Städte München und Bozen.

Nach seinem Studium der Bautechnik wurden dem erst 24-Jährigen schon die Trassierung der Bahnlinie durch das Mühltal von München nach Starnberg, einer der ersten Bahnlinien Oberbayerns, anvertraut. 1846 hatte er die Leitung des Straßenbaus zum Schloss Hohenschwangau.

Nach vielen Privatbauten übernahm er in München dieselben Aufgaben und errichtete zwischen 1861 und 1863 in Eigenregie einen Miet- und Geschäftshäuserkomplex, der unter dem Namen "Müller-Häuser" bekannt war.

Müller war ein Anhänger der sozialreformerischen Badebewegung. 1894 schenkte er der Stadt München die Müller-Häuser im damaligen Wert von 1,5 Millionen Mark mit der Auflage, sie zu verkaufen und aus dem Erlös ein Volksbad, hauptsächlich für Unbemittelte, zu bauen. Von 1897 bis 1901 wurde am Ufer der Isar das Müllersche Volksbad nach einem Entwurf von Carl Hocheder im barockisierenden Jugendstil erbaut, das am 1. Mai 1901 eröffnet wurde. Die Wascheinrichtung war seinerzeit eine der größten der Welt. Prinzregent Luitpold ernannte Müller dafür am 29. April 1901 zum Ritter des königlichen Verdienstordens der Bayrischen Krone.




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.29 |

Kegelhof: Nach dem Kegelhof (Kögelhof), einem ehem. Anwesen, das zu der nach ihrem Besitzer benannten Kögelmühle gehörte. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1958 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.30 |

Am Wageck: Nach dem ehemaligen Adelssitz und Weiler Wageck, der hier schon im 15. Jhdt. urkundlich erwähnt wurde. *1958

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1350 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen | Entfernung: 0.31 |

Am Gasteig, Haidhausen<br> Im 13. Jahrhundert benannt nach einer alten Bezeichnung für einen steilen (»gachen«) Weg

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1879 | Stadtbezirk: 1. Altstadt-Lehel - Lehel | Entfernung: 0.34 |

Auf der Insel: Im Volksmund heißt die Isarinsel auch Kalkinsel, *vor 1879

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1898 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.34 |

Gallmayerstraße: Joseph Gall(er)mayer, berühmter Münchner Mechaniker im 18. Jhdt., verfertigte 52 mechanische Kunstwerke, meist Musikautomaten, Kunstuhren, eine Sämaschine u. v. a. *1898

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1959 | Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Deutsches Museum | Entfernung: 0.35 |

Boschbrücke: Dr. Ing. Dr. e. h. Johann Bosch (1873-1932), städt. Oberbaudirektor, Leiter der Abt. Wasser- und Brückenbau, Leiter des Neubaubüros für das Deutsche Museum. *1959

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1899 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen Süd | Entfernung: 0.35 |

Schleibingerstraße: Schleibinger, Münchner Bürger- und Brauerfamilie, die in Haidhausen bis zur Jahrhundertwende den Schleibingerkeller und -brau führte. *1899

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1934 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.36 |

War früher von mehreren städtischen Fischern bewohnt.




Erstnennung: 1999 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen | Entfernung: 0.39 |

Sergiu Celibidache, geb. 11.07.1912 in Roman/Rumänien, gest. 14.08.1996 bei Paris; Dirigent. Zunächst Studium der Mathematik und Philosophie an der Universität Jassy,anschließend Musikstudium. Setzte seine Studien in Paris und ab 1936 in Berlin fort. 1946 bis 1954 Dirigent des Berliner Philharmonischen Orchesters. In den fünfziger und sechziger Jahren arbeitete Celibidache mit vielen Orchestern in Europa als Gastdirigent zusammen. Seit Juni 1979 Chefdirigent der Münchner Philharmoniker und Generalmusikdirektor der Stadt München. Auf vielen Konzertreisen in Europa und Übersee unter seiner Leitung formte er die Münchner Philharmoniker zu einem Orchester von Weltgeltung. Celibidache gilt als einer der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts.




Erstnennung: 1857 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.40 |

Quellenstraße: Nach den Quellen am dortigen lsarhang. *1857

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1854 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.40 |

Sammtstraße: Nach den Sammt- (Sammet, Samt) und Purpurwebern aus der Altmünchner Tuchmacherzunft. **1854

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1927 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen Süd | Entfernung: 0.41 |

Nach dem in der Nähe befindlichen früheren Stubenvollkeller.




Erstnennung: 1812 | Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Deutsches Museum | Entfernung: 0.42 |

Zweibrückenstraße: Nach dem Verlauf der Straße; sie führt zu Münchens ältesten „zwei Brücken" über die Isar; diese sind amtlich als „Ludwigsbrücke" und „Innere Ludwigsbrücke" benannt, werden jedoch allgemein nur als „Ludwigsbrücke" bezeichnet. *unbek.

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1898 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen Süd | Entfernung: 0.42 |

Rablstraße: Hermann Rabl (1778-1848), Stadtpfarrer an der Mariahilfkirche in der Au, die 1831-39 durch seine Initiative und unter finanzieller Mithilfe König Ludwigs I. und Auer Bürger gebaut wurde. *1898

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1984 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.42 |


Erstnennung: 1991 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Obere Au | Entfernung: 0.43 |


Erstnennung: 1800 | Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Deutsches Museum | Entfernung: 0.43 |

Morassistraße: Johann Baptist Morassi, Weingastgeber, besaß bis 1767 in dieser Straße den Morassigarten, eine beliebte Wirtschaft. *um 1800

1965 - Baureferat




Erstnennung: 2013 | Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Deutsches Museum | Entfernung: 0.44 |

Bob Johannes van Benthem, geb. am 05.01.1921 in Buitenzorg (damals Niederländ­isch-Indien), gest. 13.09.2006 in Den Haag, Jurist, erster Präsident des Europäischen Pa­tentamts. Im Jahr 1946 promovierte er als Ju­rist an der Freien Universität Amsterdam im Fach Niederländisches Recht. Seine berufliche Karriere begann als juristischer Berater im nie­derländischen Patentamt, dessen Präsident er 1968 geworden war. Er war maßgeblich an den Verhandlungen zum europäischen Patent­übereinkommen beteiligt und von 1977-1985 der erste Präsident des Europäischen Patentamtes (EPA) in München. Im Jahr 1985 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Juristischen Fa­kultät der LMU verliehen.




Erstnennung: 1965 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Maximilianeum | Entfernung: 0.45 |

Zellstraße: Dr. ing. e.h. Clemens Zell (1875-1958), berufsm. Stadtrat, Leiter der städt. Elektrizitätswerke, hervorragend verdient um den großzügigen Ausbau der Energieversorgung Münchens. *1965

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1893 | Stadtbezirk: 1. Altstadt-Lehel - Lehel | Entfernung: 0.46 |

Ländstraße: „Lände" hieß einst das Westufer der Isar zwischen der Corneliusbrücke und den Maximiliansbrücken; es diente zum Anlegen (länden) der Floße aus dem lsoawinkel, bis die Zentrallände in Thalkirchen eingerichtet wurde. *1893

1965 - Baureferat




Erstnennung: 0 | Stadtbezirk: 1. Altstadt-Lehel - Lehel | Entfernung: 0.47 |

Wehrsteg: Nach den Wehranlagen zur Wasserregulierung zwischen innerem und äußerem Isararm. ’unbekannt

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1899 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.47 |

Schweigerstraße: Schweiger, bekannte Münchner Schauspielerfamilie (Komiker und Schauspieldirektoren); Mitglieder der Familie wirkten im Schweigertheater vor dem Karlstor (errichtet 1804, abgebrochen 1830), im Schweigertheater vor dem Maxtor (1807-1809) in Johann Schweigers Volkstheater in der Lilienstraße (1833- 1863?) und in Max Schweigers Volkstheater in der Kolosseumstraße (1848-1865). *1899

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1902 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Untere Au | Entfernung: 0.48 |

Lothar Karl Anselm Joseph Freiherr von Gebsattel (* 20. Januar 1761 in Würzburg; † 1. Oktober 1846 in Mühldorf am Inn) war Würzburger Domdechant, großherzoglicher Staatsrat und von 1821 bis 1846 erster Erzbischof von München und Freising.

Der Erzbischof hatte sich massiv in den Streit um die religiöse Erziehung der Kinder konfessionsverschiedener Ehen eingemischt. Diesbezüglich war seine Stellung eindeutig. Er machte keine Zugeständnisse. Der Oberhirte war der Ansicht, dass in Mischehen alle Kinder katholisch getauft und in der katholischen Religion erzogen werden müssen.

In seiner Amtszeit trat er für die Milderung und teilweise Rücknahme der Schäden ein, die die Säkularisation der Kirche gebracht hatten. So konnten insbesondere unter Regentschaft Ludwigs I., der romantischen Idealen der Religion verhaftet war, viele Orden wieder in ihre vormaligen Klöster zurückkehren.




Erstnennung: 1823 | Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt - Deutsches Museum | Entfernung: 0.48 |

Kohlstraße: Cholo, Chol oder Kohl sind alte Schreibweisen für Kohle. Vermutlich waren in dieser Gegend Stapelplätze für „Kohlhölzer". Herzog Albrecht IV. hatte 1498 der Stadt München den Handel mit solchen Hölzern aus dem lsarwinkel zugestanden; sie wurden an der nahen Kohleninsel aus der Isar geborgen und zu Holzkohle verarbeitet. *vermutlich 16. Jhdt .

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1856 | Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen - Haidhausen Süd | Entfernung: 0.49 |

Kellerstraße: Nach den früheren, zahlreichen Bierkellern an dieser Straße. *1856

1965 - Baureferat