Münchner Straßenverzeichnis


Sebastian Rottaw und Madaw, ein bayerischer Edelmann, brachte aus Paris ein Bild der hl. Maria nach München, schenkte es den Paulanern und baute dafür mit ihrer Hilfe eine kleine Kirche.

Quelle: Stadt München

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Straßenname Rottawstraße
Benennung 1.9.1857 Erstnennung - Aufhebung
Stadtbezirk 5. Au-Haidhausen | Untere Au
RubrikPersonen
Kategorie Edelmann  Stifter  
Person Rottaw Sebastian
geboren
gestorben
Kategorie Edelmann  Stifter  
Nation Deutschland
Leben Sebastian Rottaw und Madaw, ein bayerischer Edelmann, brachte aus Paris ein Bild der hl. Maria nach München, schenkte es den Paulanern und baute dafür mit ihrer Hilfe eine kleine Kirche.
Bavarikon
Benennung 1.9.1857 Erstnennung - Aufhebung
Offiziell Sebastian Rottaw und Madaw, ein bayerischer Edelmann, brachte aus Paris ein Bild der hl. Maria nach München, schenkte es den Paulanern und baute dafür mit ihrer Hilfe eine kleine Kirche.
Straßenverlauf Läuft fast parallel mit dem Durchlaß in die Au und verbindet die Ohlmüller- mit der Falken- und Entenbachstraße.
1879 Fernberg  

Rottawstraße. Ein Edelmann Namens Rottaw Sebastian aus der Vorstadt Au brachte im Jahre 1632 von einer Reise nach Italien eine schöne Madonnenstatue mit nach Hause, welche sich bald einer besonderen Verehrung erfreute, so daß eine eigene Kirche für dieselbe erbaut wurde. Auf ihrem Platze steht die jetzige schöne Mariahilfkirche; das Madonnenbild selbst aber ist in Privathände übergegangen.

1880 Adressbuch  
Z. E. a. Sebastian Rottaw und Madaw, einen bayerischen Edelmann, der aus Paris ein Bild der hl. Maria nach München brachte, dasselbe den Paulanern verehrte und dafür mit deren Hilfe von 1632-39 eine kleine Kirche erbaute (die zweite in der Au; siehe Kreuzplätzchen). Des Stifters Abstammung ist unsicher, doch bestand dessen Familie in Bayern wahrscheinlich bereits im 12. Jahrhundert. Nach anderer, allerdings vereinzelter Meinung sei der Hofseidensticker Rathon aus Lothringen der Schenker der State gewesen. Dieselbe kam später in den Ruf der Wunderkraft, weshalb die Mariahilfkirche 1727-29 eine namhafte Vergrößerung erfuhr. Erst als das jetzige herrliche Pfarrgotteshaus zu Stande kam, ward jene Kirche abgebrochen. Die Straße hieß früher „Grünwalderstraße“ und „Schweinmarkt“; den jetzigen Namen hat sie seit 10.Juli, resp. 1. Sept. 1857.
1943 Adressbuch  
Sebastian Rottaw und Madaw, ein bayerischer Edelmann, brachte aus Paris ein Bild der hl. Maria nach München, schenkte es den Paulanern und baute dafür mit ihrer Hilfe eine kleine Kirche.

Läuft fast parallel mit dem Durchlaß in die Au und verbindet die Ohlmüller- mit der Falken- und Entenbachstraße.



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