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SUMMARY:Entkolonisierung der Straßennamen nicht ohne uns! 
DESCRIPTION:&lt;p&gt;Am 15. November zieht eine performative Parade vom Museum Fünf Kontinente über die Maximilianstraße bis zum Bismarck-Denkmal. Mit Performances, Redebeiträgen und alternativen Namensvorschlägen thematisieren wir kolonial belastete Straßennamen wie Nachtigal, Lüderitz, von Gravenreuth und Kolumbus. Am Bismarck-Denkmal verbinden wir unterschiedliche koloniale Erinnerungsgeschichten. Der Aktionstag erinnert an den 15. November 1884, an dem in Berlin die sogenannte Afrika- bzw. Kongo-Konferenz eröffnet wurde. Unter dem Vorsitz Otto von Bismarcks wurden dort koloniale Machtansprüche europäischer Staaten verhandelt – ohne die Beteiligung der Menschen aus den betroffenen afrikanischen Gesellschaften. Dieses Datum ist unser Anlass, koloniale Kontinuitäten im Münchner Stadtraum sichtbar zu machen. Wir fordern eine kritische Erinnerungskultur, die Perspektiven betroffener Communities einbezieht, und eine demokratische Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen an der Um- und Neubenennung kolonial belasteter Straßen. Die Debatte über kolonial belastete Straßennamen wird seit langem in München geführt. Forderungen des Ausländerbeirats von 2012 benannten zahlreiche Straßen, die an Akteure oder Schauplätze deutscher Kolonialherrschaft und kolonialer Gewalt erinnern. Erst eine Straße, die VonTrotha-Straße wurde 2006 in Herero-Straße umbenannt – viele weitere Namen bestehen jedoch bis heute.&amp;nbsp;&lt;br&gt;KOMMT MIT UND BRINGT EURE STIMMEN EIN!&lt;/p&gt;
DTSTART:20261115T140000
DTEND:20261115T160000
LOCATION:Museum Fünf Kontinente Maximilianstr. 42
ORGANIZER:Public History München
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