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SUMMARY:Wer ist Opfer des Nationalsozialismus?
DESCRIPTION:&lt;h3&gt;Programm&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;14.00 Uhr&lt;br /&gt; Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München&lt;/p&gt; &lt;p&gt;14.15 Uhr &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;br /&gt; Das Projekt Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in München&lt;br /&gt; Dr. Michael Stephan, Stadtarchiv München&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Vorträge&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;14.30 Uhr&lt;br /&gt; Die nationalsozialistische Verfolgung von „Berufsverbrechern&quot;.&lt;br /&gt; Problematiken und Kontinuitäten einer Stigmatisierung&lt;br /&gt; Dr. Dagmar Lieske, Forschungsstipendiatin der Gerda-Henkel-Stiftung&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Diskussion moderiert von Barbara Hutzelmann, Stadtarchiv München&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;15.30 Uhr&lt;br /&gt; „Opfer&quot; im Fokus von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur.&lt;br /&gt; Konturen und Konjunkturen eines Zentralbegriffs der Rezeptionsgeschichte des Nationalsozialismus&lt;br /&gt; Dr. Harald Schmid, Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Diskussion moderiert von Maximilian Strnad, Stadtarchiv München&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Podiumsdiskussion&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;17.15 Uhr&lt;br /&gt; Erinnerung an die Opfer die NS-Regimes in München.&lt;br /&gt; Diskurs und Perspektiven&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es diskutieren:&lt;br /&gt; Dr. Gabriele Hammermann, KZ-Gedenkstätte Dachau&lt;br /&gt; Dr. Beate Meyer, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg&lt;br /&gt; Dr. Frank Reuter, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg&lt;br /&gt; Dr. Jürgen Zarusky, Institut für Zeitgeschichte, München&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Moderiert von Dr. Andreas Heusler Stadtarchiv München&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;br /&gt; Eintritt frei. Die Veranstaltung ist barriere zugänglich. Um Anmeldung wird gebeten&lt;br /&gt; Kontakt: Barbara Hutzelmann&lt;br /&gt; Telefon: 089/233-30851&lt;br /&gt; Email: barbara.hutzelmann@muenchen.de&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Personen die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehörren, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat sich im Juli 2015 dafür ausgesprochen, an die Opfer des Nationalsozialismus in München mit einem zentralen Namensdenkmal und dezentral mit Gedenktafeln an Häusern oder Stelen im öffentlichen Raum zu erinnern. Doch wer ist Opfer des Nationalsozialismus?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit der Errichtung eines zentralen Namensdenkmals für alle Opfer des Nationalsozialismus in München rücken auch bisher marginalisierte Opfergruppen in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Dazu gehören unter anderem ausländische Zwangsarbeiter in der deutschen Kriegswirtschaft und Personen,&lt;br /&gt; die als Homosexuelle, „Asoziale&quot; oder „Gewohnheitsverbrecher&quot; stigmatisiert, verfolgt und getötet wurden. Sie blieben nach Kriegende weiterhin diskriminiert, über Jahrzehnte von Wiedergutmachungsleistungen und Gedenken weitgehend oder gänzlich ausgeschlossen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ausgehend von einer ersten Definition, der zufolge als Opfer des Nationalsozialismus alle Menschen angesehen werden, die in München während des NS-Regimes verfolgt und getötet wurden, ist es Ziel dieses Kolloquiums, sich einem Opferbegriff anzunähern, der nicht nur wissenschaftlichen Standards entspricht, sondern auch aktuelle Debatten in der Erinnerungskultur berücksichtigt.&lt;/p&gt; 
DTSTART:20170619T140000
DTEND:20170619T180000
LOCATION:Gasteig, Carl-Amery-Saal, Rosenheimer Straße 5
ORGANIZER:Stadtarchiv München
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