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Kriegerdenkmal
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<p>Der Brunnen wurde am 17. Juli eingeweiht, dem 90. Geburtstag des Begründers der Theaterwissenschaft, Professor Artur Kutscher. In einem kreisrunden Brunnenbecken aus Stein erhebt sich eine bronzene Stele mit zehn Theatermasken. Antike Masken, exotische Fratzen, der gehörnte Teufel der Legendenspiele, die Tölzer Bauern-maske speien Wasser. Der Brunnen spiegelt die Interessen des umtriebigen Professors wieder. Er führte seine Studenten auf Exkursionen nicht nur zu den Theatern des Altertums, sondern auch zu regional-typischen Theaterspielen. Auf seinen Auslandsreisen, die am Ende jedes Semesters bis an die Küste Afrikas führten, wies er nicht nur auf die Kunstwerke, sondern auch auf die Eigenart der Landschaft, ihrer Tiere und Pflanzen hin. (bw)</p> <p><em>Auf Münchens Straßen &amp; Plätzen</em></p> <hr /> <p>Prof. Artur Kutscher&nbsp;(1878-1960) Ordinarius für Theaterwissenschaften, „Lehrstuhl für dreißigtausend Studierende in 102 Semestern" Begründer der „Akademischen Studienreisen Prof. Artur Kutscher" ist dieser Brunnen gewidmet. Viele kleine und große Masken sind an einem wuchtigen Theaterbaumstamm appliziert. Nicht nur Colombine, Harlekin, der Teufel, Pulcinella und ein ägyptischer König lächeln sich zu, ein Zitherspieler lässt mit seiner Musik eine Schlange tanzen, auch die Eule, das Symboltier der Weisheit und Pegasus für die poetische Kreativität sind Nachbarn von einer Vogelmutter mit ihren Jungen. Ein fensterlnder Liebhaber in der Nähe eines Reliefs des damaligen Oberbürgermeisters Hans-Jochen Vogel als Gockel verkleidet mit den olympischen Ringen, dem Fernsehturm und dem Münchner Kindl in seiner Begleitung, lauschen einem Lautenspieler. Aus den Mündern der zehn großen Masken fließt das Wasser in ein rundes Becken mit einer Umrandung zum Rasten. In der Mitte sieht man in einem Medaillon ein kleines Reliefportrait Artur Kutschers, umkränzt von seinem Leitspruch „Humor ist Weltanschauung"</p> <p><em>Juliane Reister, Brunnenspiele &amp; Wasserspiele</em></p>