Geschichte - Brunnenhof

Zeitensprünge





  • München-Maxvorstadt * Kurfürst Ferdinand Maria veranstaltet zu Ehren des neu gekrönten Kaisers Leopold I. den Festumzug „Applausi festivi barriera“ mit anschließendem Turnier.  

    Kaiser Leopold I. macht auf seiner Rückreise von den Krönungsfeierlichkeiten in Frankfurt vom 26. August bis 4. September in München Station. 


  • München-Graggenau * Die Fortsetzung der Festtriologie findet mit dem Turnierspiel „Antiopa Giustificata“ statt, das im überdachten Brunnenhof der Residenz beginnt und am Nachmittag im Turnierhaus am Hofgarten fortgesetzt wird.  

    Dort hat man zwei gegenüberliegende Bühnen aufgebaut:

    • Eine männliche mit dem baierischen Wappen und
    • eine weibliche mit dem Wappen von Savoyen.  

    Eine Sphinx tritt mit einem Spiegel auf, in dem Kurfürst Ferdinand Maria die „herrlichen Taten“ seines Sohnes erkennen könne, mit denen Max Emanuel „die Welt überraschen“ werde: Die „Siege über die Barbaren“ und den „Triumph über die Türken“, der den „Untergang des Halbmondes“ zur Folge haben wird. 


  • München-Graggenau * Eine evangelische „Hofkapelle“ im Flügelbau zwischen dem „Brunnenhof“ und dem „Küchenhof“ wird eingeweiht. 

© Rudolf Hartbrunner